Wetterkapriolen, technische Herausforderungen und gesundheitliche Probleme sind nur ein paar der Herausforderungen denen David Lama und sein Seilpartner Conrad Anker im Himalaya gegenüber standen. Schon im November 2015 mussten die beiden nur 300 Meter unter dem Gipfel umkehren, doch wer David Lama kennt weiß, dass der Tiroler mit seinen Aufgaben wächst.

 

Damals zwangen starker Wind, schwierige Wetterbedingungen, Temperaturen von -25C° und kaum Sicherungsmöglichkeiten die beiden Alpinisten die Expedition abzubrechen, doch aufzugeben ist in David Lamas Leben keine Option und so machten er und Conrad Anker sich auf, einen weiteren Versuch zu starten. Auch diesmal kam es zu Komplikationen, die Conrad Anker fast das Leben kosteten. Schwere Schmerzen in der Brust zwangen ihn zum Abstieg und bewegten ihn zu der Entscheidung, den Lunag Ri ganz von der Liste seiner Ziele zu streichen.

 

David machte sich noch einmal alleine auf den Weg, um sich diesem Berg zu stellen. Am Ende war der 26-Jähirge drei Tage in der Wand und ist bis auf ca. 6700 Meter geklettert, also noch ein Stück weiter als mit Conrad im letzten Jahr, doch seine Kraftreserven waren durch die anspruchsvolle Kletterei so erschöpft, dass ihm der Gipfelsieg ihm auch diesmal verwehrt blieb. Selbst der Abstieg verlanget dem Ausnahmekletterer nochmals so einiges ab, dass er am Ende froh war, wieder heil unten zu sein.

 

 

 

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