Fabian Buhl begeht „Ganesha“ (8c/ 7Sl) solo, Barbara Zangerl und Michaela Kiersch punkten 8c+ und Alexander Megos im Interview!

fabian BuhlDeutschlands aufstrebendem Alpinisten Fabian Buhl gelingt die Solo-Rotpunktbegehung seiner Route „Ganesha“ (8c) an der Sonnwendwand, Loferer Steinplatte, Österreich. Nachdem er als erster Alexander Hubers Route “Nirwana” (8c+, 7 Seillängen) an der Sonnwendwand in Lofer wiederholt hatte, eine der härtesten Mehrseillängenrouten der Welt, war Fabian Buhl angefixt. Der 26-jährige wollte eine eigene schwere Route im selben Stil eröffnen – ground-up solo und nur durch ein Minimum an Bohrhaken abgesichert. Direkt neben „Nirwana“ gelang ihm die Solo-Rotpunktbegehung seiner 7-Seillängen-Route „Ganesha“(8c), getauft nach einer Hindu-Gottheit mit Elefantenkopf. Ganesha wird als Bezwinger von Hindernissen und Gott des Neuanfangs verehrt – ein passender Name, bedenkt man die hohen Stürze, die Fabian Buhl in Kauf nehmen und die vielen Hindernisse, die er überwinden musste, während er sein eigenes Seilmanagementsystem entwickelte, um sich in diesem Schwierigkeitsgrad selbst zu sichern. Gleichzeitig steht der Name Ganesha für Neuanfang, denn Fabi Buhl hat sich Erfahrung und Selbstvertrauen erarbeitet, um in Zukunft noch viele weitere Soloprojekte anzugehen.

Barbara Zangerl und Michaela Kiersch punkten 8c+

Barbara Zangerl Klettert Chikane 8c+ Barbara Zangerls Tickliste liest sich wie ein Kletterroman nur dass dies Wirklichkeit war.  Als erste Frau den Bouldergrad 8B weg gezwickt, mit ihrer Wiederholung von Prinzip Hoffnung nen 10er geklettert, der es Sicherungstechnisch in sich hat und selbst gestanden Männer im Tradbusiness erst einmal Schweißperlen auf die Stirn treibt. Auch Alpinerouten mit eine Scaryfaktor 10 und Schwierigkeitsgrad 8b sind in Bayern, Österreich, Italien, Schweiz und USA eine kletterbare Herausforderung.   Nun war sie mit Dauerfreund Jacobo in Spanien und setzte mit ihrer Wiederholung von Chikane (8c+) ihrer eh schon beeindruckenden Kletterkarierre die Korne auf. Wenn das mal keine Multitalent Olga von der Climax Redaktion gibt, wissen wir auch nicht weiter.

Michaela Kiersch, hatte kürzlich einen recht guten Deal mit der Schwerkraft am laufen. Auch wenn Michaela schon länger den Grad 8c im Kreuz und in der Tickliste hat, reden wir hier immer noch von dem elften Grad in der uUIAA Skala und dieser ist halt immer noch schwer.  Und da dieser Schwierigkeitsgrad kein sechser ist, werde davon auch nicht mal schnell zwei Routen in einer Woche von ein und der selber Person weggezwickt. Michaela gelang es mit den ‚Routen Southern Smoke (8c+) und Fifty Words for Pump (8c+) in Red River Gorge.

 

Hazel Findlay klettert 8c

Dass eine Frau eine 8c klettert ist wie man oben schon lesen konnte, heutzutage nicht mehr so wahnsinnig spektakulär, aber bei Hazel muss man zwei Sachen erwähnen: Erstens hatte Hazel eine langwierige Schulterverletzung — bereits aus dem Jahre 2010, die 2015 operiert werden musste und die sie nun in den letzten beiden Jahren kuriert hat. Und zweitens war Hazel die erste Britin überhaupt, die damals mit Fish Eye, eine 8c geklettert hat. Nach Fish Eye wurde allerdings die Verletzung so schlimm, dass sie sich zu der OP entschlossen hat. 

Auf Instagram hat sie mit Mind Control den Wendepunkt ihrer siebenjährigen Schulterleidensgeschichte erklärt: 

In den 20 Jahren, in denen in nun klettere, hatte ich einige kleinere Verletzungen. Bis zu dem Zeitpunkt wo ich mir das Labrum (Schultergelenkspfanne) in der rechten Schulter verletzte. Das ganze passiert 2010 in der Route Air Sweden. Ich habe eh schon sehr flexible Bänder und bei einer Bewegung, bei der ich einen wackligen Zug von einem Riss zu einer Kante, ausgehend von einer Platte machte, passierte es. Sobald einem bei einer solchen Bewegung der Fuß rutscht, hängt man sofort mit dem ganzen Gewicht in der Schulter und diese muss das halt auch aushalten. Ich liebe diese Route, es ist immer noch eine der coolsten Trad-Routes, die ich gemacht habe, aber es hat meine Schulter geschrottet und mein Klettern für fünf Jahre beeinflusst. Also wenn einer fragen sollte: Nein, das war es nicht wert…

 

Jerney Kruder klettert 9a und bouldert 8C

Jerney Kruder, der kürzlich ja Es Pontas (9a+) gemacht hat, hat sich ein bisserl Trainingspause von der Weltcupvorbereitung gegönnt und mal schnell den Chris Sharma Boulder Catalan Witness the Fitness (8C) und Bi Herre, Borroka Bat (9a) in zwei Tagen geklettert. Jerney darf man ruhig als einer der besten Allrounder bezeichnen, er ist sowohl beim Bouldern, als auch beim Klettern stark und auf Weltcup-Ebene und am richtigen Fels. Zu seinem Training meint er:

„Eigentlich mache ich nur Kraftausdauer und dafür hauptsächlich 15-Züge-Runden… Das ist für mich der beste Weg.“

klatsch-tratsch-stuff

Es ist kein Geheimnis, dass Ben Moon – einer der angeseheneren Kletterer  Großbritanniens ist. Quasi der Wolfgang der Briten. –  Nachdem Ben im zarten Alter von 48 Jahren mit  Rainshadow (9a) noch mal gezeigt hat, dass er’s auch noch nach 25 Jahren nach seiner Blütezeit drauf hat. In diesem Video spricht Ben über die Entwicklung des Kletterns in Großbritannien.

Neue Hallen bekommt das Land

Wo sollen wir nur anfangen…..

  • Die Bergstation in Hilden ist zwar noch nicht ganz fertig, hat aber schon mal seine Pforten täglich von 18 bis 23 Uhr geöffnet
  • Das Gravity in Bad Kreuznach öffnet am 1.4 mit einem Bouldercup seine Pforten. Damit der Tag der offenen Tür auch ernst genommen wird findet dieser am 2. April statt
  • Hartnäckige Gerüchte  behaupten seit langem, dass auch in Karlsruhe eine Boulderhalle gebaut werden soll.
  • Wenn alles nach Plan läuft öffnet die KletterBar in Hannover im Dezember seine Türen. Da Kiel auch noch eine Kletterhalle benötigt, plant die KletterBar Crew auch hier ein Zweigstelle die es in sich hat.

PETZL GRIGRI+ TOUR

Sei dabei und lerne die GriGri Familie kennen! Zuwachs im Hause Petzl: das neue GriGri+ ist da! Teste GriGri+ und GriGri2, erweitere dein Wissen und finde heraus welches Sicherungsgerät zu dir passt. Vor Ort sind die Experten von Petzl und stehen dir mit Rat und Tat zur Seite. Unter allen Teilnehmern der Tour werden 10 GriGri+ verlost. Teilnehmen kann jeder Kletterhallenbesucher.

TOURDATEN – Start jeweils 15UhrBildschirmfoto 2017-03-15 um 15.06.06

L7 chalks up! 2017

Am 26.03. ist es wieder soweit. Ab 14:00 Uhr startet die Linie7 – wie alle zwei Jahre abwechselnd mit den HardMoves – offiziell die L7 chalks up! 2017. Samstag, den 25.03. ist deshalb die Linie7 wegen der Vorbereitungen geschlossen. Am Sonntag ab 14:00 Uhr bekommt ihr dann aber wieder richtig derbe Probleme von deren Gastschrauber! Für eine Teilnahmegebühr von 15,- EUR bekommt ihr ein Starterset, welches sich gewaschen hat. Neben der Scorecard und dem Wettkampfshirt enthält dieses Boulder-Carepaket allerlei nette Zutaten der Sponsoren.

Die geballt die Eckdaten:

  • Quali vom 26.03.2017 bis 23.04.2017:
  • 70 Boulder gestaffelt mit Topbegehung.
  • Finale der besten am Samstag, den 06.05.2017 im neuen Bereich mit anschließendem Ausbouldern mit Live-DJ.

Neues Wettkampf Logo vom DAV

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Wir zitieren: „…für den Leistungssport im DAV bricht mit der Teilnahme des Klettersports an den Olympischen Spielen 2020 eine neue Zeit an. Um diesen „Neustart“ der Sportart auch visuell zu verdeutlichen, hat der DAV das Logo der Kletterwettkämpfe neu entwickelt.“

Wohooo! Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt!

Trad Video

Damit diese Shortnews nicht mit Plastik enden, gibt es noch ne schönes Video von richtigen Fels und Ben Rueck beim Trad Klettern. Manchmal schaut er aber a weng nervös in die Kamera. ;o)

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