Nalle Hukkataival, Sasha Digiulian, Jakob Schubert, Adam Ondra [Shortnews]

Der Winter ist nun endgültig vorbei und bevor der April wieder mit seinen Launen unsere Wochenenden versaut, nutzen alle die Sonnentage mit bestem Grip um noch schnell vor der nächsten Schlechtwetterfront ihr Projekte zu klettern oder um wieder in Form zu kommen. Die Jungs und Mädels, über die wir heute berichten, haben ihre Form wohl schon gefunden.

jakob_schubert1Jakob Schubert ist zum Beispiel so einer! Denn nachdem er die Wettkampfsaison 2010 mit dem 2ten Platz im Gesamtweltcup  abschließen konnte wurde wieder am Fels gerockt. In den Ewigen Jagdgründen war Gestern (22.3) Love 2.0 (8c) an der Reihen.  Wer von Euch schon einmal im Zillertal beim Routenklettern war, weiß das die Bewertungen da, mehr als ehrlich sind. Davon abgesehen ist 8c eh sauschwer!

Love 2.0 wurde 2008 auch schon von Mr.-8c+-Onsight wiederholt. Aber das ist jetzt mal egal, denn Adam Ondra konnte mit Mind Control in Oliana seine fünfte Route im obersten achten  Franzosengrad onsighten. Mind Control wurde 2oo9 von seinem 9b-Kollegen Chris Sharma erstbegangen. Es ist evtl. auch noch erwähnenswert, das beim Go von Adam der obere Teil der Route noch recht nass war.

Eigentlich ist es recht witzig, wenn die 9b-Buben nichts Hartes klettern, haben sie ’ne Freundin, die es in die Shortnews schafft. Obwohl sie nur der Belayrammler waren, sind sie dann doch wieder in den Schlagzeilen.  Letzte Woche hat es so der Chris mit der Wiederholung von Daila’s 8c geschafft und heute schafft es Magnus Midtbö.

Wie Magnus Midtbö sagt euch nichts? Macht nix, denn nach seinen Wiederholungen von Ali Hulk, Ali Hulk Ext und Ali Hulk Ext + Sitzstart, hat man nichts mehr von ihm gehört. Also wurde es Zeit, dass seine kleine und bammm verdammt hübsche Freundin Sasha Digiulian was macht. Und glaub mir, die kann neben gut aussehen auch noch schwer klettern. Denn sie konnte am Montag Southern smoke (8c+) in Red River Gorge wiederholen und gestern Omaha Beach (8b+) onsight klettern. Und das im jungen Alter von 18 Jahren!


Aber Sasha ist nicht die einzige Frau in der Szene,die mächtig Druck im Oberarm hat. Denn auch Eva Lopez konnte mit Fish Eye in Oliana eine 8c klettern. Eva Lopez ist alterstechnisch fast das absolute Gegenteil von Sasha. Denn sie ist mit 39 + schon länger aus den jugendlichem Leichtsinnsalter raus.

Neben Tom „Lapis“ Brenzinger und Mic „Rockstore“ Grum ist auch Nalle Hukkataival in Fontainebleau.  Ich möchte jetzt Tom und Mic nicht auf die Füße treten, aber die beiden haben bis Dato noch keinen 8B-Boulder in ihrer Tickliste stehen ;) Der Nalle schon! Und es sind noch zwei sackschwere dazu gekommen: Elephunk (8A+/8B) & L’Apparemment en départ bas (8B) stehen jetzt auch in seiner Tickliste.

Macht der Nalle eigentlich auch was, womit er ehrlich sein Geld verdient? Denn er war vor kurzem noch in USA und …. ach einfach nicht drüber nachdenken.

Und ein paar Firmennews, die erwähnenswert sind, gibt es auch noch: Vaude hat eine Spendenaktion für Japan gestartet, jeder Eintrag auf der Vaude-Facebook-Seite bedeutet ein Euro Spende an „Save the Children“.

Und Gerüchten zufolge soll es eine neue Kletterschuhfirma geben, die zum Angriff auf die eingesessenen Marken bläst. Was genau da dran sein soll, versuchen wir mal die nächsten Tage rauszukriegen.

So das war es auch schon wieder, wir wünschen euch noch a schöne Woch‘!

Text: kletterszene.com Fotos: Magnus Midtbö & Barracuda Networks Video: Joey Kinder on Vimeo.

Kommentare

  1. malte | | Antworten

    Das Blog gefällt mir sehr gut! Nach der ehrlichen Eigendarstellung am 15.03 fand ich diese Meinung nach einmal bestätigt.
    Allerdings finde ich diesen Beitrag überhaupt nicht gelungen! Der Beitrag ist unsäglich sexistisch „Belayrammler“ ??? Gehts noch? Diese sexistische Grundhaltung des Artikels lässt sich durch die scheinbare Anerkennung der Kletterleistung der genannten Frauen auch nicht verschleiern.
    Klettern und insbesondere Bouldern ist sehr oft unsäglich testosterongeschwängert, was die scheinbar lockere Atmosphäre oftmals vergiftet. Ich hatte gehofft, dass diese Seite davon verschont bleibt.
    Scheinbar ist die Tatsache, dass jemand anderes (viel) besser klettert und dann auch noch eine schöne Freundin hat, Grund für eine solche zur Schaustellung des eigenen (fehlenden) Selbstbewusstseins.
    Ich hoffe, dass war nur ein Ausrutscher und ihr macht weiter ein qualitativ hochwertiges, non-profit Blog.
    Dave Mc Leod ein hervorragendes Buch geschrieben „9out10 climbers make the same mistakes“ unter anderem darüber wie man mit den Kletterleistungen anderer umgeht.

    beste grüße
    Malte

    • gerhard | | Antworten

      Hallo Malte, wo soll ich anfangen?

      1. Danke für das Kompliment was Kletterszene betrifft. Wir werden unser bestes geben & nicht nachlassen!

      2. Belaybunny, ist bei uns zumindest, kein sexistisches Wort und im alltäglichen Klettervokabular fest verankert. Da der männliche Hase Rammler heißt und ich in diesem Artikel ausnahmsweise einmal ein korrektes Deutsch einbringen wollte, heißen die Männer einfach mal so!

      3. Da wir aber eine E-Mail-Welle von Alice Schwarzer Anhänger erwarten, haben wir mit Olli F. eine Kompetenten Mann gefunden –der ab jetzt jeden Artikel auf sexuelle Anspielungen überprüft. Wenn doch Unkorrektheiten auftreten sollten wenden sie sich bitte an gleichstellungsbeauftragter@kletterszene.com

      4. Selbstbewusstsein, ist das letzte was mir fehlt, Voralpen beim Klettern! Da hapert es eher am Oberarm und an der Körperspannung. ;O)

      5. Das Buch finde ich auch sehr gut und hat auch mir ein schmunzeln hervorgelockt.

      Also nix für ungut und ich hoff, du bleibst weiterhin ein treuer Kletterszene-Leser!

      Climb now, work later
      Gerhard

  2. Gleichstellungsbeauftragter | | Antworten

    Huch!
    ich hätte da mal die Frage, ob der kürzlich erfundene Backgroundneger, vulgo „Spoter“ politisch korrekt ist?
    Dem Verfasser der -teilweise zu recht- kritischen Zeilen wird zugerufen, dass der Man(n)schaft zuminde bei den Gruppenstunden der Senioren gegen die Schwerkraft neben der nötigen Oberarmkraft (vulgo Fusstechnik) auch das Testosteron in erheblichem Maße abgeht. Es werden so massig schwuchtelige Foothooks gesetzt, dass man meinen könnte, alles Testosteron dieser Welt von den Sicherungsknaben, ähhh Sicherungsdetlevs, der o. g. Leistungssportler/innen verbraucht. Mach dir also keinen Kopf, dass hier „unsäglich testosterongeschwängert“ beim Bouldern und Klettern die lockere Atmosphäre vergiftet wird. (Anm.: Seit wann gibt es beim Klettern/Bouldern eine lockere Atmosphäre?)
    Ich rege zur Meidung künftiger Diskussionen in lila-Latzhosen-Atmosphäre an, für diese Hasen, die auch klettern können, den Begriff „ES“ zu verwenden. Sollte der Begriff „ES“ ausnahmsweise mal nicht als Synonym für die Kletterhäsinen gebraucht werden müssen, sondern realiter zutreffen, ist auch nicht schad…

    gez. Alice Schwarzer, nach Diktat verreist

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