Die E.O.F.T. 18/19 lässt die Herzen von Frischluftfreunden höher schlagen

NO SCRIPT. NO ACTORS. NO SPECIAL EFFECTS. THIS IS REAL!

Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 zeigt die European Outdoor Film Tour handverlesene Dokumentarfilme aus den Bereichen Outdoorsport, Abenteuer & Reise. Die Protagonisten, Sportarten und Länder wechseln jährlich, doch eines bleibt immer gleich: This is real!

Der Startschuss für Europas größtes Outdoor Film Festival fällt am 9. Oktober bei der Premiere für geladene Gäste in der BMW Welt in München. Im Anschluss geht die E.O.F.T. 18/19 auf große Reise mit mehr als 400 Veranstaltungen in 18 Ländern.

Das Programm hat mit seinen 8 Filmen eine Gesamtlaufzeit von rund 120 Minuten. Mit Rahmenprogramm und Moderation dauert eine Veranstaltung insgesamt zwischen 2,5 und 3 Stunden.

 

 

Das Programm der  E.O.F.T. 18/19

Die Vielfalt des Draußen-Seins verpackt in 120 Minuten: Die E.O.F.T. 18/19 lässt die Herzen von Frischluftfreunden höher schlagen und lädt zu einer kleinen Flucht aus dem Alltag ein. Mit Tom Belz geht es auf Krücken und mit nur einem Bein auf den höchsten Berg Afrikas, während Ausnahmekletterer Adam Ondra Grenzen verschiebt – und die Schwierigkeitsskala. Spektakuläre Mountainbike-Action, feinster Powder und ein Roadmovie auf Rollerski dürfen ebenso wenig fehlen wie humorige Momente, eine Ode an das Leben sowie ein Weltrekord im Paragliding. Vorhang auf für die E.O.F.T. 18/19!

A TO B ROLLERSKI

Im Jahr 1988 startet Raimonds Dombrovskis den längsten Trainings- lauf seiner Biathlon-Karriere. Auf Rollskiern will er 6700 Kilometer zurücklegen, vom hohen Norden Kanadas bis zur mexikanischen Grenze. Die Schotterpisten sind holprig, die Leggins hauteng und der Ausgang des Projekts äußerst ungewiss. Doch es riecht nach Aufbruch. Er ist überzeugt davon, dass der Zusammenbruch der Sowjetunion kurz bevorsteht und träumt davon, bei den nächsten olympischen Winterspielen für die lettische (nicht die sowjetische!) Biathlon-Mannschaft anzutreten. Doch vorher muss er erst einmal in Mexiko ankommen.

 

THE A.O.

Adam Ondra ist einer der erfolgreichsten und vielseitigsten Sportkletterer unserer Tage. Mit „Silence“ kletterte er die schwierigste Route der Welt und etablierte mit 9c einen neuen Schwierigkeits- grad. Auch beim Big-Wall-Klettern hat der Tscheche gezeigt, was er draufhat: Sein Körper scheint die Schwerkraft mühelos zu überwinden. Aber sind es wirklich nur Muskelkraft und Ausdauer, mit denen Adam Ondra die Routen bezwingt? Oder ist es nicht vielmehr seine mentale Stärke, die ihn sogar eine 8a mit verbundenen Augen klettern lässt? Wir nehmen das Klettertalent in „The A.O.“ genauer unter die Lupe.

FROZEN MIND

Chamonix, Schweiz. Hier warten steile und herausfordernde Abfahrten auf Victor de le Rue und Pierre Hourticq. Ob auf dem Snowboard oder auf Skiern: Bei all den schmalen Rinnen und spiegelglatten Eisfeldern, ja sogar Windgeschwindigkeiten bis zu 60km/h bleibt der Spaß nicht auf der Strecke, er fängt gerade erst richtig an! Und weil immer noch Zeit ist, sich einen kleinen Kicker zu bauen, gehört bei den Jungs die Schneeschaufel zur Freeride- Grundausstattung.

MBUZI DUME – STRONG GOAT

„Mbuzi Dume“: Das ist Swahili und beutet soviel wie „schnelle Ziege“. Es ist der Spitzname, den die afrikanischen Bergführer Tom Belz auf seiner Kilimandscharo-Besteigung gegeben haben. Mit dem Unterschied, dass die „schnelle Ziege“ den Berg nicht auf vier, sondern auf drei Beinen erklommen hat. Genauer ge- sagt: auf einem Bein und zwei Krücken. Denn Tom verlor sein lin- kes Bein im Alter von 8 Jahren. Seither hat er das Krückenlaufen perfektioniert und steht auch auf nur einem Bein fest im Leben. Trotzdem hätte er es sich bis vor kurzem nicht träumen lassen, zum Kilimandscharo zu reisen und einen Sonnenaufgang auf 5.895 Metern Höhe zu erleben. Und erst recht nicht, dieses Aben- teuer mit dem Menschen zu teilen, der ihm vor 23 Jahren zwar das Bein amputieren musste, aber dadurch auch das Leben ge- rettet hat: Dr. Klaus Siegler. Für beide steht die Herausforderung Kilimandscharo sinnbildlich für die Berge im Leben, die man zwar bezwingen muss, aber nicht zwangsläufig auch in Höhenmetern messen kann.

VIACRUXIS

Manchmal wird eine Bergtour zum absoluten Albtraum. Auch dann, wenn man den Gipfel erreicht – oder gerade deswegen. Zum Glück wissen unsere beiden ambitionierten Alpinisten nicht, was sie auf dieser Tour erwartet. Wortkarg kämpfen sie sich durch Schnee und Eis. Doch genau in dem Moment, wo das Gipfelfoto in greifbare Nähe rückt, nimmt ihre Expedition eine unerwartete Wendung. Ein liebevoll animierter Stop-Motion-Film über die großen und kleinen Katastrophen am Berg.

 

8000+

Im Juli 2016 bricht der Paraglider Antoine Girard auf, um das Karakorum mit einer Hike-and-Fly-Tour zu erkunden. Ganz allein. Schon zweimal ist der Franzose daran gescheitert, den 8051m hohen Broad Peak zu besteigen und vom Gipfel mit dem Para- glider ins Tal zu fliegen. Nun hofft er, dass die Aufwinde seinen Schirm und ihn auf den Gipfel tragen – oder sogar darüber hin- aus? Wenn ihm das gelänge, hätte er einen neuen Höhenrekord im Gleitschirmfliegen aufgestellt. Doch die Luft ist dünn zwischen den Achtausendern und Starten und Landen äußerst heikel.

 

NORTH OF NIGHTFALL

Die siebtgrößte Insel Kanadas heißt Axel-Heiberg-Island und liegt nördlich des Polarkreises. Im Winter ist sie in völlige Dunkelheit gehüllt und komplett von Schnee und Eis bedeckt. Doch wenn die Sonne wieder aufgeht, zeigt sie ihr wahres Gesicht. Die von mächtigen Gletschern durchzogene Gerölllandschaft bietet bestes Mountainbike-Terrain. Kein Wunder, dass Darren Berrecloth, Carson Storch, Cam Zink und Tom Van Steenbergen den schier endlosen Abfahrten nicht widerstehen können.

 

THE FRENCHY

„No problem!“ – Wer Jacques Houots Lebensgeschichte hört, wird sich wundern, wie der 82-Jährige es geschafft hat, über- haupt so alt zu werden. Es gab mindestens 23 Gelegenheiten in seinen Leben, wo er allzu früh das Zeitliche hätte segnen können. Doch er schaffte es jedes Mal, sich wieder aufzurappeln – und ein Ende ist nicht in Sicht. Heute verbringt der gebürtige Franzose die meiste Zeit in den Bergen. In der Nähe von Carbondale (Colorado) ist kein Mountainbike-Trail und keine Skipiste vor ihm sicher. Dass Jacques Houot das Leben liebt, lässt er jeden spüren.

 

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