Hinter den Kulissen der Pro Climbing League | Interview mit Charlie Boscoe & Danaan Markey
Bouldern im 1-gegen-1-Format, hochkarätige Starter*innen und Fokus auf Glaubwürdigkeit statt Showeffekte: Die Pro Climbing League versteht sich als Alternative zu etablierten Boulderwettkämpfen. Am 28. Februar steigt das Debüt der neuen Elite-Liga vor ausverkauftem Publikum in London. Wir haben vorab mit den Gründern Charlie Boscoe und Danaan Markey über das neue Format gesprochen.
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Charlie Boscoe und Danaan Markey haben mit der Pro Climbing League (PCL) ein neues Wettkampfformat für die internationale Boulder-Elite an den Start gebracht. Im Mittelpunkt der Liga stehen Action und direkter Vergleich: 16 eingeladene Athletinnen treten in drei K.-o.-Runden im Head-to-Head-Modus an identischen Bouldern gegeneinander an. Mit dabei sind unter anderem die Olympiasieger*innen Janja Garnbret und Toby Roberts.
Am 28. Februar feiert die PCL ihr Debüt vor 2.500 Zuschauerinnen in London. Einige Wochen vor dem Event haben wir mit den beiden Gründern gesprochen. Im Interview erzählen sie, wie aus einer Idee eine professionelle Boulder-Liga wurde, welche Überlegungen hinter Routenbau und Athlet*innenauswahl stehen – und wie die Pro Climbing League nachhaltige Profikarrieren im Klettersport fördern soll.
Interview mit Charlie Boscoe & Danaan Markey

Kletterszene.com: Das erste Event der Pro Climbing League steht kurz bevor. Wie laufen die letzten Vorbereitungen – oder steckt ihr noch mittendrin?
Charlie: Ein bisschen von beidem. Die großen Entscheidungen sind getroffen – jetzt geht es um die Details: Wer bringt das Fingerboard in den Warm-up-Bereich? Wer montiert es? Wer bedient die Uhr? Wir hatten gerade erst ein Meeting zur technischen Umsetzung des Events. Im Moment dreht sich alles darum, wie jede Minute abläuft. Da steckt enorm viel Detailarbeit drin.
Danaan: Die letzten Wochen haben ziemlich gut gezeigt, wie unterschiedlich Charlies und meine Aufgaben eigentlich sind. Ich habe viel mit Finanzpartnern gesprochen, um zu klären, wie sich die PCL nach dem ersten Event als globale Marke etablieren kann. Gleichzeitig arbeite ich eng mit den Athlet*innen zusammen und kümmere mich um die Kommunikation. Ich hatte seit heute Mittag zehn Meetings – kein Scherz.
Der Klettersport kommt die letzten Jahre immer mehr im Mainstream an, ist aber immer noch ein Stück weit Nischensportart. Warum braucht es ausgerechnet jetzt eine neue Boulder-Liga?
Danaan: Die Antwort darauf ist eigentlich ziemlich datenbasiert. Bouldern ist eine Nische innerhalb einer Nische, aber es ist mit Abstand die Kletterdisziplin, die am meisten Menschen ausüben.
Die Boulder-Branche ist in den letzten zehn Jahren stark gewachsen, und besonders in den vergangenen fünf Jahren hat der Sport ein stabiles Wachstum erreicht. Für uns war klar: Jetzt ist der richtige Moment. Wenn wir gekonnt hätten, hätten wir es sogar früher gemacht.
Bouldern bietet mehr Raum für Innovationen als Lead oder Speed.
Charlie: Für uns ist und bleibt Bouldern die spannendste Disziplin zum Zuschauen. Sie bietet außerdem am meisten Spielraum für Innovationen beim Wettkampfformat. Speed ist Speed, im Lead sind die Möglichkeiten begrenzt, aber beim Bouldern gibt es viel Entwicklungspotenzial. Außerdem sind Boulder-Wettkämpfe logistisch und finanziell leichter umzusetzen als Lead-Wettkämpfe. Man ist als Veranstalter flexibler in der Wahl der Locations und das Event ist für das Publikum einfacher zu verfolgen. Ganz am Anfang haben Danaan und ich sogar über ein Event mit mehreren Disziplinen gesprochen. Dann haben wir aber schnell gemerkt, dass Bouldern einfach auf allen Ebenen am besten passt.
Ihr habt euch bewusst für ein Head-to-Head-Format entschieden, bei dem zwei Athlet*innen gleichzeitig nebeneinander starten. Warum?
Charlie: Uns hat bei klassischen Kletterwettkämpfen etwas gefehlt: sichtbarer, direkter Wettbewerb. Kletter*innen treten außerhalb vom Speed selten so gegeneinander an, dass das Publikum es unmittelbar miterlebt. In vielen anderen Sportarten kämpfen Athlet*innen gleichzeitig – und das wird oft als spannender empfunden. Beim Kletter-Weltcup ist der Wettbewerb zwar auch da, aber eben eher implizit. Man sieht nicht wirklich zwei Athlet*innen direkt gegeneinander klettern oder bouldern. Das wollten wir greifbarer machen.
Wie wichtig ist es euch, mit dem neuen Format auch ein Publikum außerhalb der Klettercommunity zu erreichen?
Danaan: Es ist nicht unser oberstes Ziel. Für uns ist wichtig, einen authentischen Wettkampf zu schaffen, der Athlet*innen und Zuschauer*innen wirklich begeistert und der Raum zum Wachsen lässt. Bouldern ist überall – in den meisten Großstädten haben sehr viele Menschen es schon einmal selbst probiert oder kennen jemanden, der regelmäßig bouldert.
Das Head-to-Head-Format hat für Zuschauer*innen etwas sehr Instinktives, das auch Nicht-Kletter*innen anspricht. Es war nie unsere Kernstrategie, auch Leute außerhalb des Klettersports abzuholen, aber wir glauben, dass auch sie Spaß daran haben werden.
Wir wollen echten sportlichen Wettkampf, kein inszeniertes Spektakel.
Charlie: Uns war früh klar: Wir wollen echten Sport und Wettkampf zeigen, kein inszeniertes Spektakel. Natürlich wollen wir wachsen und möglichst viele Menschen erreichen, aber die Glaubwürdigkeit des Wettkampfs steht an erster Stelle. Wenn es uns nur um Klickzahlen ginge, würden wir Katzenvideos machen (lacht).
Welche Atmosphäre wünscht ihr euch zwischen den Athlet*innen?

Charlie: Wir geben den Athlet*innen nur die Bühne. Wie sie sie nutzen, entscheiden sie selbst. Wir schreiben ihnen nicht vor, ob sie sich während des Wettkampfs anfeuern oder komplett ignorieren sollen. Abgesehen von klaren Regeln zu Mindestabstand und möglicher Beeinflussung gibt es keine Vorgaben von uns. Die Athlet*innen können theoretisch sogar Beta miteinander teilen, wenn sie wollen.
Bei Test-Events hat sich gezeigt, dass es so viele Herangehensweisen gibt wie unterschiedliche Persönlichkeiten. Aber wenn jemand direkt neben dir klettert, bekommst du das zwangsläufig mit – selbst wenn es nur ein kurzer Blick ist.
Wie beeinflusst das Head-to-Head-Format den Routenbau? Was können wir erwarten?
Charlie: In den aktuellen Wettkampfformaten wie im Weltcup zählen nur Zone oder Top – was dazwischen passiert, ist für die Wertung meist egal. Bei uns in der PCL zählt jeder einzelne Zug. Das verändert grundlegend, wie man an den Routenbau herangeht. Wir wollen beide Athlet*innen möglichst lange an der Wand sehen. Statt sie früh rauszuschmeißen, können die Züge zum Beispiel progressiv schwerer geschraubt werden, je wichtiger sie werden.
In der PCL haben die Athlet*innen vier Minuten Zeit, um das Top zu erreichen. Toppt niemand, gewinnt stets die Person, die den höchsten Griff am schnellsten erreicht hat. Der letzte Versuch darf nach Ablauf der Zeit beendet werden (4 Minuten +).
Danaan: Gleichzeitig darf man Routenbau auch nicht überkontrollieren. Wir haben ein sehr erfahrenes Team zusammengestellt, für das wir optimale Arbeitsbedingungen schaffen wollen. Neulich hat Charlie sogar vorgeschlagen, einen Masseur für die Routenbauer*innen zu organisieren. Wir hoffen einfach, dass sie unter den bestmöglichen Rahmenbedingungen ihr volles Potenzial abrufen können.
In der PCL zählt jeder Zug – das verändert auch den Routenbau.
Charlie: Routenbau ist nicht unsere Expertise. Wenn ich den besten Routesetter*innen erklären würde, wie sie ihren Job machen sollen, würden sie mich zu Recht auslachen. Unsere Aufgabe ist es, das Format zu erklären und unsere bisherigen Erkenntnisse zu teilen. Am Ende vertrauen wir den Routenbauer*innen – aber das gilt für jeden Kletterwettkampf.
Ihr habt viele große Namen im Lineup – auch Starter*innen wie Janja Garnbret oder Yannick Flohé, die gerne physisch anspruchsvoll bouldern. Können wir uns auf mehr „Oldschool“-Kletterei statt Parkour-Moves einstellen?
Charlie: Sehr wahrscheinlich. Eins kann ich schonmal versprechen: Es wird keinen Boulder geben, bei dem man über Volumen zum Start rennt (lacht). Ich glaube, Parkour wird immer noch oft mit Koordination oder Dynamik verwechselt. Wenn wir sagen „kein Parkour“, heißt das nicht, dass es nur kleine Leisten oder langsame Platten gibt. Es wird weiterhin dynamisch und spektakulär – aber die Bewegungen werden mehr dem ähneln, was die meisten von uns auch selbst klettern.
In der Vergangenheit gab es gelegentlich Kritik von prominenten Athlet*innen an dem hohen Anteil von „Newschool“ im Boulder-Weltcup. Hat das eure Ausrichtung beeinflusst?
Charlie: Damit die PCL funktioniert, müssen die Athlet*innen Spaß am Klettern haben. Wenn in einem Wettkampf viele riskante Parkour-Elemente geschraubt werden, wird nicht immer gemessen, wer die oder der bessere Kletterin ist. Auf höchstem Niveau braucht es eine sinnvolle Differenzierung – nicht Low-Percentage-Züge, bei denen die Separation dann von selbst entsteht, weil immer mal irgendjemand abrutscht. Wir wollen die Athlet*innen nicht willkürlich fallen sehen, nur damit am Ende jemand gewinnt.
Wir wollen die Athlet*innen nicht willkürlich fallen sehen, nur damit am Ende jemand gewinnt.
Danaan: Trotzdem gehört Risiko als Boulder-Element dazu. Auf diesem Top-Level ist es einfach extrem schwierig vorherzusagen, was Athlet*innen wie Toby Roberts oder Mejdi Schalck separiert. Weltweit gibt es vielleicht weniger als zehn Routenbauer*innen mit aktueller Erfahrung auf diesem Niveau – auch das ist uns bewusst.

Beim ersten Event der PCL gehen 8 männliche und 8 weibliche Kletter*innen an den Start – aktuell ausschließlich auf Einladungsbasis. Wie habt ihr die 16 Athlet*innen ausgewählt?
Danaan: Da haben viele Faktoren eine Rolle gespielt. Große Namen verleihen natürlich Glaubwürdigkeit, aber Vielfalt war uns genauso wichtig. Deshalb sind zum Beispiel nur zwei britische Athlet*innen dabei – Erin McNeice und Toby Roberts –, obwohl das Event in Großbritannien stattfindet. Uns war wichtig, Internationalität abzubilden, aber auch die unterschiedlichem Hintergründe von Kletter*innen, die teils an sehr unterschiedlichen Punkten in ihrer Karriere stehen.
Wer repräsentiert den Klettersport als leidenschaftliches Vorbild?
Letztlich wollten wir vor allem Persönlichkeiten dabeihaben, die den Sport authentisch repräsentieren und ihre eigene Community mitbringen. Das war einer der Gründe für das Invite-Only-Format: damit auch das Publikum regelmäßig dieselben Namen sieht und eine Verbindung zu den Athlet*innen aufbauen kann. Im Boulder-Weltcup wechselt – abgesehen von zwei oder drei Kletter*innen – das Finalfeld ständig, wodurch wenig Kontinuität entsteht. Wir haben uns für die Athlet*innen entschieden, die aus unserer Sicht den Sport als leidenschaftlicher Vorbilder repräsentieren.
Hier geht es zum vollständigen Lineup der 16 Athlet*innen.
Bleibt das Invite-Only-Format langfristig bestehen?
Danaan: Nicht zwingend. Es gibt dieses Jahr schon jeweils eine Wildcard, die auf einem Qualifizierungswettkampf in England vergeben wurde: Dabei hatten die Athlet*innen die Chance, sich diesen letzten Platz auf der großen Bühne zu sichern. Das ist ein Ansatz, den wir in Zukunft weiter ausbauen möchten. Perspektivisch wollen wir klare Qualifikationswege schaffen.
Charlie: Kurzfristig macht das System via Einladung Sinn, aber langfristig brauchen wir einen transparenten Weg in die Liga. Das könnte zum Beispiel eine Mischung aus eingeladenen Athlet*innen, Qualifikationswettkämpfen und Wildcards bedeuten – vielleicht sogar mit Qualifizierungsmöglichkeiten auf lokaler Ebene. Es muss einen klaren Weg geben, sich einen Platz in der PCL zu verdienen.

Ihr habt schon mehrfach in Interviews gesagt, dass die PCL auch dazu beitragen soll, Athlet*innen eine nachhaltige Existenzgrundlage zu ermöglichen. Was tut ihr dafür konkret?
Danaan: Anders als im Weltcup dürfen die Athlet*innen bei uns beispielsweise die Kleidung ihrer eigenen Sponsoren tragen. So erhalten die Marken, die sie das ganze Jahr über unterstützen, auch bei einem großen Event Sichtbarkeit – und dieser Wert fließt auch an die Athlet*innen zurück.
Natürlich vergeben wir auch ein Preisgeld und leisten finanzielle Unterstützung für die Anreise, aber eigentlich geht es um mehr als das. Viele der teilnehmenden Athlet*innen möchten sich als Botschafter*innen des Sports weiterentwickeln, deshalb haben wir Unterstützung im Bereich Social Media und Storytelling aufgebaut. Außerdem vernetzen wir die Athlet*innen aktiv mit Hallen und anderen Organisationen vor Ort. Dabei geht es auch um Möglichkeiten und Zusammenarbeit außerhalb des Kletterns, auch wenn noch nicht alles final bestätigt ist.
Wir wollen die Athlet*innen unterstützen, sich eine Karriere im Klettersport aufzubauen.

Danaan: Wir bieten außerdem Performance-Support vor, während und nach dem Event an, um die Athlet*innen auch bei den mentalen Herausforderungen einer Profikarriere zu unterstützen. Und wir organisieren wir Workshops zu unternehmerischen Themen: vom Aufbau eines YouTube-Kanals bis hin zur Gründung einer eigenen Kletterhalle.
Vieles richtet sich in erster Linie an die teilnehmenden Athlet*innen, aber auch professionelle Kletter*innen, die nicht bei der PCL dabei sind, werden in diese Angebote einbezogen. Unser Ziel ist es, Menschen dabei zu helfen, sich eine nachhaltige Karriere im Klettersport aufzubauen – auf eine Weise, die zu ihnen passt.
Charlie: Wir haben immer geschaut, wie andere Individualsportarten wie Tennis oder Golf funktionieren. Im Grunde geht es uns um Nachhaltigkeit: Wir wollen den Athlet*innen die größtmögliche Plattform bieten und Karrieremöglichkeiten schaffen, anstatt einfach nur Preisgeld auszuschütten.
Ihr seid seit vielen Jahren in der Kletterszene aktiv – mit ziemlich unterschiedlichen Hintergründen. Wie hat das eure Zusammenarbeit beim Aufbau der Liga geprägt?
Charlie: Ich habe als Bergführer und im alpinen Klettern angefangen und bin später ins Broadcasting und den Journalismus gewechselt. Ich denke, ich bin eher ein Generalist: Ich habe die meisten Spielarten des Kletterns auf vernünftigem Niveau betrieben, war aber nie Wettkampfkletterer auf Topniveau. Meine Stärken liegen im Bereich Broadcasting und Wettkampfformate, während Themen wie Marketing und Finanzen für mich eher Neuland waren. Danaan ist viel stärker im Bouldern, Routenbau und Coaching verwurzelt, sodass wir uns gut ergänzen.
Danaan: Charlie hat eine starke Verbindung zum Mainstream-Sport und versteht, wie man die PCL von einem Nischenkonzept zu etwas Größerem entwickelt. Mein Hintergrund ist 100 Prozent Klettern. Ich habe anfangs als Bouldertrainer gearbeitet, unter anderem beim deutschen Nationalteam, und habe danach auch Weltcups kommentiert. Später bin ich ins Marketing gewechselt. Als Leiter im Sportmarketing bei Patagonia Europa konnte ich viele internationale Einblicke in Kletter-Communities sammeln, was auch für die PCL hilfreich war. Außerdem habe ich als Routenbauer gearbeitet und an Kletterführern mitgewirkt – wobei Charlie mehr Topos geschrieben und wahrscheinlich auch mehr Geld damit verdient hat als ich (lacht).
Wenn sich etwas für uns als Kletterer falsch anfühlt, machen wir es nicht.
Charlie: Beim Aufbau der Liga war es gleichzeitig extrem wertvoll, auch Menschen einzubeziehen, die selbst keine Kletterer sind. Außenstehende sehen Dinge zwangsläufig anders und stellen Fragen, die wir uns vielleicht nicht stellen würden.
Natürlich gilt immer: Wenn sich ein Wettkampf-Element für uns als Kletterer nicht richtig anfühlt, setzen wir es nicht um. Aber diese externen Perspektiven haben uns geholfen, vieles von dem zu hinterfragen, was Insider im Sport oft als selbstverständlich ansehen.
Ihr habt schon anklingen lassen, dass ihr die PCL langfristig in Arenen wie den Madison Square Garden bringen wollt. Wie sieht der Weg dorthin konkret aus – und was ist für 2027 geplant?
Danaan: Wir legen unsere Events ganz bewusst um die Saison von World Climbing herum, damit sich die Athlet*innen nicht zwischen PCL und Weltcups entscheiden müssen. Aktuell planen wir eine Saison mit drei Events. Natürlich müssen wir erstmal das Debüt gut umsetzen, aber alles ist so ausgerichtet, dass wir darauf aufbauen können.
Langfristig wollen wir Veranstaltungen in Nordamerika, Asien und Europa ausrichten und die PCL langfristig in die größten Kletter-Communities der Welt bringen. Im Idealfall veranstalten wir ab 2027 drei Events und möglicherweise fünf im Jahr darauf.

Euer erstes Event in London am 28. Februar ist mit 2.500 Tickets ausverkauft – Glückwunsch. Wie kann der Rest zuschauen?
Danaan: Das Event wird live von Red Bull TV aus unserer Event-Location, dem Magazine London übertragen. Wir freuen uns sehr, wenn Menschen weltweit im Livestream zuschauen und mitfiebern.
Noch ein paar letzte Worte, bevor es in ein paar Tagen endlich losgeht?
Charlie: Für mich war dieser gesamte Prozess definitiv eine Lektion in Sachen Komplexität. Je tiefer wir in das Projekt eingestiegen sind, desto mehr Ebenen haben sich aufgetan. Wenn ich auf unsere ersten Notizen und E-Mails zurückblicke, muss ich fast ein bisschen darüber schmunzeln, wie einfach wir uns alles vorgestellt haben. Im Kern ist die Idee ja auch simpel – aber sie richtig und gut umzusetzen ist nochmal eine ganz andere Nummer.
Danke und alles Gute, Charlie und Danaan.
Das Debüt der PCL findet am 28. Februar 2026 um 20:30 Uhr (MEZ) in London statt.
Hier geht es zum Livestream des Events.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=epqNItR2dS4