Die Eroberung der Alpen – Wie die Alpen ihren Schrecken verloren [ServusTV]

Die Alpen hatten mit ihren einsamen Höhen, schneebedeckten Gipfeln und blühenden Bergwiesen immer schon ihren ganz besonderen Reiz. Doch lange Zeit galten sie als unüberwindbar. Heute ist die Natur längst nicht mehr so unberührt wie vor Tausenden Jahren. Bergwelten begibt sich auf die Spuren der Menschen in den Alpen und zeigt wie sie die Berge kultiviert haben.

 

Wie die Alpen ihren Schrecken verloren

Prof. Dr. Rudolf Simek führt durch eine Reise der Geschichte unserer Alpen - (C) BummFilmSeit Tausenden Jahren trennen die imposanten Gipfel der Alpen Nord und Süd in Mitteleuropa – lange Zeit scheinen sie schier unüberwindbar. Im Lauf der Jahre bauten sich die Menschen Wege über die Alpen und perfektionierten die einfachen Pfade zu dem ausgeklügelten Verkehrsnetz, das wir heute kennen. Doch bis in die Neuzeit sind Reisen über die Berge mit mannigfaltigen Gefahren verbunden. Plötzlich auftretende Schneestürme, Temperaturabfälle, Muren und Lawinen machen Überquerungen zu lebensgefährlichen Reisen. Vor diesen Wettereinbrüchen schützt nur ein Dach über dem Kopf, ein Platz mit einem wärmenden Feuer und einer Ecke zum Schlafen. Lange Zeit gab es nur zufällig verteilte Hütten an den Pässen über die Alpen. Bis es sich schließlich die Römer zur Aufgabe machten ein ausgeklügeltes Verkehrsnetz zu errichten – inklusive den Vorläufern der Schutzhütten. Im Mittelalter wurde diese Idee wieder aufgegriffen und bis zu dem Netzwerk an Schutzhütten ausgebaut, das wir heute kennen und jedes Jahr Menschen in Not-Situationen rettet. Dank der zahrleichen Wege und Hütten wurden die Alpen immer zugänglicher. Ab dem 19. Jahrhundert brachte die Industrialisierung schließlich bahnbrechende Veränderungen mit sich. Wie zum Beispiel den Bau der Semmeringbahn. Der Mensch erobert sich im Lauf der Zeit die Alpen Stück für Stück.

  • Bergwelten: Die Eroberung der Alpen, Mo., 26.08., 20:15 Uhr

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