Underground (9a) erhält zwei Wiederholungen, Nalle Hukkataival eröffnet neuen 8C-Boulder und Alex erfolgreich mit Geocache (9a)

Nachdem die Damen schon ordentlich gerockt haben am Wochenende, gibt’s natürlich auch noch einige Neuigkeiten aus der Männerfraktion, sei es am Kabel oder mit dem Pad.

Underground (9a), die ehemals schwerste Route Italiens sieht im August gleich zwei neue Begehungen. Die erste Begehung wurde von niemand anderem als Gabriele Moroni, dem italienischen Pumuckl, gemacht, der mit seinen 26 Jahren nun schon die 11 Route im glatten 11. Schwierigkeitsgrad verbuchen konnte. Die zweite Begehung sichert sich der junge Domen Škofic aus Slovenien. Für ihn war es nun schon die siebte Begehung in diesem Grad. Beachtlich, wenn man bedenkt das Domen erst 18 Jahre alt ist. Mal schauen was die Zukunft noch für dieses junge Talent mit sich bringt. Die von Gerhard Hörhager eingerichtet Route befindet sich in dem Wohl am krassesten abgespecktem Klettergebiet Italiens — Massone. Um die Tour zu klettern, überwindet man auf 25 Klettermeter, gerade mal 5m Höhenunterschied und sollte im Stande sein, auch mal die Crux im Grad 8A zu drücken.

Nalle Hukkataival, der kleine, blonde Finne konnte einmal mehr beweisen, dass er zur absoluten Weltspitze in Sachen Bouldern gehört. In den Grampians, die er schon 2012 für zwei Monate beehrte, fand und putzte er damals die Linie, die er jetzt endlich befreien konnte. Heraus kam dabei Road Sweet Home (8C), ein weiteres Testpiece am oberen Rande des menschlich Möglichen. 2012 war Knalle Hukkevoll noch nicht in der Lage alle Züge zusammenhängend zu klettern. Dies änderte sich bei seinem diesjährigen Besuch, wo er am letzten Versuch des Tages, kurz vorm Dunkelwerden seinen Durchstieg verbuchen konnte. Darüber hinaus eröffnete er noch die Linien Devil In The Detail (V12), Jackson Pollock (V11) und World Is Not Flat (V14).

alex-megos-geocache-claudia-ziegler-2Eine weitere Route im 11. Schwierigkeitsgrad wurde dem Frankenland in der Vogelherdgrotte von niemand anderem als Alex Megos beschert. Die von Michael Kaiser eingerichtete Route wurde als offenes Projekt nun endlich befreit. Nach 6 Tagen und mehr als 40 Versuchen konnte Alex Geocache (9a) endlich punkten. Bekannt für seine schnellen Wiederholungen von schweren Touren, brauchte er diesmal relativ viel Zeit. Grund dafür ist ein sehr komischer Einzelzug, der womöglich ein wenig leichter ist, wenn man ein bisschen größer ist, so Megos. Nichts desto trotz bewertet er die Tour „nur“ mit 9a. Mal schauen was künftige Wiederholer dazu sagen. Den Tag rundet er ab (!!!), mit einer weiteren Wiederholung (!!!!) der Benchmark 9a Action Directe, die er nun schon sein viertes Mal kletterte und von Sunddance Kid, einer ehemals mit 8c bewerteten Tour, die nach Griffausbruch nun auch im glatten 11. Schwierigkeitsgrad ist. Alles klar, kann man ja mal machen. Wir meinen eine 9a am Tag ist eine zuwenig. Und zwei irgendwie auch. Sehen wir auch so. Saubere Leistung, Alex!

 

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