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Abschied von "Sketchy Andy" Slackline-Legende Andy Lewis stirbt bei BASE-Jumping-Unfall

17. Juni 2026  in News

Slackline-Legende Andy Lewis stirbt bei BASE-Jumping-Unfall
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  • Alpin

Der international bekannte Slackliner, Kletterer und BASE-Jumper Andrew "Sketchy Andy" Lewis ist am Sonntag bei einem BASE-Jumping-Unfall ums Leben gekommen. Lewis war einer von zwei Menschen, die in der abgelegenen Gegend von Mineral Bottom in Utah tödlich verunglückten, wie das Sheriff-Büro von Grand County mitteilte.

Die Behörden wurden am 14. Juni über einen BASE-Jumping-Unfall informiert. Polizeibeamte, die Such- und Rettungsmannschaft des Grand County, der dortige Rettungsdienst sowie zwei Hubschrauber von Intermountain Health rückten daraufhin zum Unfallort aus. Dort wurde Andrew Lewis identifiziert und dessen Tod festgestellt. Auch ein zweiter Mann, der 68-jährige Danny Joe Kregle, verstarb noch an der Unfallstelle.

Die genauen Umstände des Unglücks sind noch unklar. Die Behörden sprachen von einem BASE-Jumping-Unfall in schwer zugänglichem Gelände nahe Mineral Bottom.

Ein Pionier der Szene

Andrew Lewis stammte aus Santa Rosa, Kalifornien, und wurde zu einer der prägendsten Figuren der internationalen Slacklining-Szene. Mitte der 2000er Jahre trug er maßgeblich dazu bei, das sogenannte "Tricklining" populär zu machen.

Ob Längen- und Höhenrekorde, Backflips auf der Highline oder Tricks, die heute zum Standard des Tricklinings gehören – vieles davon wäre ohne ihn erst sehr viel später in der Szene angekommen. Seinen waghalsigen Aktionen verdankt Lewis seinen Spitznamen "Sketchy Andy".

Moab wurde später zu Lewis' Heimatbasis. Dort betrieb er ab 2018 kommerzielle Tandem-BASE-Jumping-Touren – als einer der wenigen Anbieter im Grand County mit einer offiziellen Genehmigung. Die roten Felsklippen rund um Moab und vor allem das Gebiet um Mineral Bottom ziehen seit vielen Jahren BASE-Jumper aus aller Welt an. Dort verbrachte Lewis die letzten Jahre seines Lebens. Er wurde 39 Jahre alt.

Abschied von "Sketchy Andy"

In der BASE-Jumping-Szene und darüber hinaus zeigen sich Freunde und Wegbegleiter bestürzt über den Tod von Andy Lewis. Auch Thomas Huber nimmt auf Instagram Abschied von dem US-amerikanischen Ausnahmesportler, der die Risiken kannte – und trotzdem sein Leben damit verbrachte, die Grenzen des Möglichen immer wieder zu hinterfragen.

Es war ein Schock, als ich heute Instagram öffnete und las, dass diese wundervolle Seele uns verlassen hat. Sketchy Andy Lewis war der Wildeste von uns. Am Abgrund, beim BASE-Jumping, durch seine Kunst und in der Art, wie er durchs Leben ging, brachte er eine Energie mit, die alle um ihn herum beflügelte. Pure Leidenschaft und Furchtlosigkeit, grenzenlose Kreativität und eine unendliche Lebensfreude – alles begleitet von einem Lächeln.

Er erinnerte uns daran, dass Grenzen dazu da sind, hinterfragt zu werden, und dass das Leben dazu da ist, mutig gelebt zu werden. Sein Geist wird weiterhin durch die Linien, die Berge und die Herzen all jener fließen, die das Glück hatten, ihn zu kennen.
Thomas Huber über Andy Lewis
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Quellen: Grand County Sheriff's Office, Moab Sun News
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Gibbon