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Bergauf-Bergab Klettern und Höhlen im Frankenjura

15. Mai 2026  in News

Klettern und Höhlen im Frankenjura
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  • Klettern

Vor über 50 Jahren malte Kurt Albert den ersten roten Punkt an einen fränkischen Felsen - als Zeichen dafür, dass er diesen Fels in freier Kletterei hinaufgekommen ist. Das Sportklettern trat einen Siegeszug an, der bis heute andauert.

Doch wie steht es um das Klettern in Franken heute? Kurz und knapp: Es ist lebendig wie eh und je! Bergauf-Bergab ist unterwegs mit ganz unterschiedlichen Menschen, die die Leidenschaft für die Felsen verbindet: Martin Elsässer zum Beispiel, der schon vor 40 Jahren neue Routen an fränkischen Felsen erschlossen hat. Oder mit Kletter-Star Alex Megos, der in Forchheim eine Kletterhalle betreibt. Und nicht zuletzt mit der Familie Sedlmayer-Gründler: Opa Herwig ist 78 und klettert immer noch, seine Tochter Kathrin war mal Europameisterin und auch der 13-jähirge Enkel Tobi hat schon seine ersten Kletterwettkämpfe gewonnen.

Höhlen in Franken · Die Welt unter den Kletterfelsen

Abseits der Kletterkultur ist das Frankenjura auch bekannt für seine Unterwelt: Über 4.000 Höhlen wurden bisher dort entdeckt – die Gegend zählt zu den höhlenreichsten Karstgebieten Deutschlands. Zwei junge Kletterer aus München begleiten eine Gruppe Höhlenforscher der Forschungsgruppe Höhle und Karst Franken e.V. in zwei Höhlen: Das Abseilen in den 30 Meter tiefen Schacht im Licht der Stirnlampe kostet Überwindung. Doch wenn man erst einmal eingetaucht ist, wird der Blick frei – in die Vergangenheit, auf die Klimaentwicklung und in eine ganz andere Dimension.

Alte Recken und junge Wilde: Klettern in der Fränkischen

Das Sportklettern ist im Frankenjura tief verwurzelt: Kurt Albert und der rote Punkt haben dazu beigetragen, dass die Kletterkultur heute so lebendig ist wie eh und je. Bergauf-Bergab ist unterwegs mit Kletter-Profi Alex Megos in der Frankenjura Academy, mit Martin Elsässer, der schon vor 40 Jahren neue Routen an fränkischen Felsen erschlossen hat und mit einer Kletterfamilie, in der Opa, Tochter und Enkel gemeinsam in der Wand hängen.

Text
Elena Blume, kletterszene.com
Foto
Simon Koslowski