Eva Hammelmüller klettert Une Arquée pour le criquet (8c)
Während ihrer Tour durch Klettergebiete der Schweiz und des Südens Frankreichs punktet Eva Hammelmüller mehrere Routen im 8. französischen Sportklettergrad. Zuletzt gelang ihr „Une Arquée pour le criquet“ (8c).
Die 25-jährige österreichische Kletterin Eva Hammelmüller klettert zum Abschluss ihrer Reise eine 8c-Linie, die sich mit um die 40 Begehungen großer Beliebtheit erfreut.
Abgereist mit einer der Routen, die mich stolz machen, in der Tasche.
Die Linie befindet sich in Briançon (Frankreich). Neben Begeher*innen wie Martina Demmel, Jules Marchaland und Jonathan Siegrist bringt auch Eva ihre Begeisterung über die Schönheit der Kletterei zum Ausdruck.
Diese Route ist einfach einzigartig!! Steil, mit einer atemberaubenden Kulisse und kraftvollen Bewegungen! Ich habe es geliebt!
Zwei Wochen zuvor war der Österreicherin eine Wiederholung von Folies Bergères (8c+) gelungen. Die in hundert Metern Höhe endende Route ist schon beim Zustieg eine Herausforderung, denn zum Einstieg muss man zunächst eine 8a-Seillänge überwinden. Die Lage, die Felsqualität, das Klettern auf der Platte, sogar die Runouts haben es Eva hier angetan.
Was für eine lohnende Erfahrung. Von der anfänglichen Angst, in dem unbekannten blauen Felsenmeer, meterweit über dem letzten Haken, nach Griffen zu suchen, bis hin zu dem Gefühl der Sicherheit, das ich schließlich auf den schrägen Tritten und winzigen Leisten verspürte. Von meinem zitterigen Weg hinauf über die plattigen Abschnitte bis hin zum Einprägen aller kleinen Details und Positionen und dem Gefühl, bei den hochtechnischen Bewegungen stärker zu werden.
Im ordentlichen Zweiwochenrhythmus kletterte Eva Hammelmüller wiederum zwei Wochen vor Folies Bergères erfolgreich die Linie Crise de Panique (8c+) im Unterwallis in der Schweiz. Auch die von Jonathan Siegrist im letzten Jahr erstbegangene Kombination aus Viol au Van (8b+) und Van de Panique (8c) bringt Eva ins Schwärmen. Ihre Begehung gelang ihr direkt nach Seb Bouins Durchstieg, an ihrem dritten Projektiertag.
Die Route hat alles – schwierige Bewegungen am Anfang auf Sidepulls und Untergriffen, einen verrückten Crossmove, einen kniffligen Mittelteil, in dem es darum geht, nicht zu sehr gepumpte Arme zu bekommen, um „pour avoir assez de jus” die letzte schöne, griffige Passage zu bewältigen.