Dritte 9a für Ainhize Belar
Ainhize Belar hat mit der Route Harroputza im Klettergebiet Ilarduia ihre dritte 9a gepunktet. Die 19-jährige Kletterin aus dem Baskenland knüpft damit an ihr Erfolgsjahr 2024 an, in dem sie als erste Spanierin eine 9a+ geklettert war.
Ainhize Belar ist die Route Harroputza (9a) in Ilarduia gelungen. Die extrem fingerlastige Linie in der Hoya de le Leze ist die dritte 9a der jungen Kletterin aus Bizkaia, die im letzten Jahr neun Routen zwischen 8c und 9a+ gesammelt hat.
Altes Projekt von Iker Pou

Harroputza entstand ursprünglich als Verlängerung der Linie Celedón txiki (8c+). 2012 befreite Iker Pou das 42-Meter-Testpiece, das er als „echtes Juwel“ bezeichnet. Pablo Barbero sicherte sich 2014 die erste Wiederholung der 9a-Verlängerung, es folgten weitere Begehungen etwa durch Gorka Karapeto (2019), Jonatan Flor (2020), Álex Garriga (2021) und Gonzalo Larrocha (2023).
Auch Ainhize Belar hatte vor ihrer Wiederholung von Harroputza (9a) die kürzere Version Celedón txiki (8c+) abgehakt – ihre dritte 8c+.
Winter-Saisonstart für Ainhize Belar
Für die 19-jährige Ainhize Belar steht die Begehung von Harroputza (9a) für ein kleines Comeback nach einem etwas ruhigeren Start von 2025. Pünktlich zu Beginn der Hochsaison auf der Iberischen Halbinsel will es die junge Baskin wieder in schweren Routen wissen.
Ich freue mich sehr, dass ich Harroputza klettern konnte. Zuletzt habe ich es etwas entspannter angehen lassen, aber jetzt bin ich zurück.
Ainhize Belar
Das Jahr 2024 war extrem erfolgreich für die 1,56m große Kletterin: Im Frühjahr gelang ihr ihre zweite 8c+, Coma Sant Pere in Margalef, im Herbst tickte sie mit Celedon ihre zweite 9a – an derselben Wand wie nun Harroputza. Zuvor hatte Belar in Baltzola (Bilbao) ihr bis dato schwerstes Projekt abgeschlossen, Iñi Ameriketan (9a+). Damit wurde sie die erste Spanierin überhaupt, der eine Route in diesem Grad gelungen ist.