Der Gorilla verabschiedet sich [Soul Moves Süd, Gesamtergebnisse und noch mehr Bilder]

Während die Jungs und Mädels der nördlichen Soul Moves Abteilung schon wieder fleißig am Campusboard hängen (Termine für 2010) fand das „ichkanneuchsagenfuriosefinale“ im boulder-16-kurz-vor-dem-topHigh East zu Heimstätten statt. Die ersten Eindrücke und Tagesergebnisse konntet Ihr ja schon im Bericht „Soul Moves Süd Vol.II-Finale [Ergebnisse, Bilder, Interviews“ nachlesen. In diesem Artikel kommen wir aber zu den knallharten Fakten vom südlichen Finale.

Stefan Danker, der in der Abwesenheit von Aric Merz, in Ingolstadt gewonnen hatte, war leider beim finalen Tag nicht anwesend. So war es statt den erhofften Vier-Kampf um Platz 1,2und 3 „nur“ drei Akteure am Start. Markus Grünebach, Arthur Korte und der leicht geschwächte Aric Merz. Der letztere von den dreien wollte schon „nur inoffiziell“ starten, da er seit mehreren Wochen nicht mehr trainieren konnte. Naja, wenn man auf so einem hohen Niveau jammern kann, überrascht der erste Platz im Tages- und Gesamtsieg dann auch nicht mehr wirklich. Wobei man schon sagen muss, dass es recht spannend aussah, wenn man die drei gleichzeitig an einem Boulder erblickte. Zwischen Taktik (wer versaut seinen Flash für die anderen), einer coolen Session mit noch cooleren Leuten und Frustration waren alle Emotionen am Start.

Klammheimlich boulderte sich die junge Afra Hönig (Gewinnerin des Ocùn – High Jump Contest) bei den Frauen auf Platz eins Afra hat die 2 Spax in der Zangeund wäre mit ihrer Leistung bei den Männern immer noch unter die besten 80 20 geklettert. Afra war aber nicht die einzig Starterin die von einer „2“ in ihrem alter weit davon entfernt ist. Denn das Durchschnittsalter der weiblichen Podestplätze, noch nicht einmal mit dem Start von Ronja Kellner in Ingolstadt, hat die jugendlichen 15 Jahre nicht überschritten [Afra Hönig (14), Mona Kellner (12) Ronja Kellner (16), Helena Bezold (14) und Frederike Petri (13)].

Aber jetzt wieder zurück zu den harten Fakten! Boulder 22 wurde Arthur Korte zum Verhängnis und gab sich erst beim zwölften Versuch geschlagen. Markus Grünebach konnte die Variante von Aric und Arthur bei Boulder 34 nicht klettern, konnte sich aber auf einen Griff setzen und kam so auch recht lässig zu seinem Top. Aric schraubte bei den ersten 30 Boulder einfach mal seine Zangen Hände zu und hielt die Griffe in fast schon gewohnter Manier fest. Hätte Markus nicht bei einem Boulder in den oberen 20 seine Flash verpatzt hätte es zwei Tagessieger gegeben! Da sieht man wieder einmal, wie knapp so ein Soul Moves Tag zu Ende gehen kann.
boulder-32-und-aric-3Zudem kam bei den drei Jungs noch der Kampf um die Plätz in der Gesamtwertung dazu. Aric führte mit 1020 Punkte, Arthur belegte mit 995 Punkten Platz 2 und Markus hatte 975 Punkte auf sein Konto stehen. So war jeder Boulder der nicht geflasht wurde eine verpasste, und somit auch geschenkte Chance für jeden der Drei.
Spätestens bei der Siegerehrung konnte sich Arthur aber wieder über den dritten Platz freuen, da es seit letztem Jahr schon so ist, daß der dritte Platz drei Bier und der erste Platz nur ein Bier bekommt.

Im Großen und Ganzen war das Finale eine rundum gelungene Veranstaltung und das Soul Moves Süd Team hat sich erst einmal einen Urlaub verdient, bevor die Planungen für nächstes Jahr wieder los gehen.

Wir von kletterszene.com möchten uns für die mehr als gute Zusammenarbeit mit dem Soul Moves Süd Team, bei Tom Brenzinger, Mic Grum und Dave Cato herzlich bedanken und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Daß am Samstag bei ein paar Boulder die Wartezeiten wieder höher als geplant waren, haben die drei mitbekommen und die Gründe analysiert! Somit braucht ihr keine Angst vom nächsten Jahr haben und könnt wiederkommen.

Ergebnisse Männer:  Regensburg | Ingolstadt | München | Gesamt

Ergebnisse Frauen:   Regensburg | Ingolstadt | München | Gesamt

Weitere Fotos findet hihr Hier auf der High East Homepage

Text: Kletterzsene.com / Fotos: David Cato, Tom Brenzinger, Mic Grum, Oliver Fell, Sebastian Eiden

Kommentare

  1. Werner | | Antworten

    aber hallo, welche verletzte männliche Seele muss denn da gestreichelt werden – es ist zwar nicht unrichtig, dass die besten Mädels „bei den Männern immer noch unter die besten 80 geklettert“ wären aber es glättet doch etwas die Fakten: nur etwa zwanzig Männer haben tatsächlich mehr gezogen als die besten Frauen

    • gerhard | | Antworten

      Hallo Herr Vater ;o), wir/ich hab nochmals die Daten verglichen und muss einen Fehler zugeben! Es stimm, dass die meisten Töchter besser als die besten 20 Männer gewesen wären. Leider konnten wir keine bekannte männlich-gekränkte Seele mit dem „verschönten“ Vergleich trösten, da sie entweder unter den Top 15 oder jenseits der 160 gelandet sind. ;o)

      Medls, ich möchte mich bei EUCH und eurer Hammer Leistung Entschuldigen!! Wenn ich aus dem Urlaub wieder zurück bin, kommen solche Fehler nicht mehr vor, versprochen!

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