Dem Phänomen Freeriden auf der Spur [Freeride Filmfestival 2016]

Die besten Freeridefilme und Athleten auf Tour 05. bis 10.11.2016

Innsbruck, München, Darmstadt, Köln, Berlin & Wien

 

Abseits der gesicherten Pisten fängt die Freiheit an. Seit 2010 setzt das Freeride Filmfestival aktuelle Entwicklungen in der immer populärer werdenden Sportart Freeriden in Szene. Als größte Plattform für die Filmproduktionen aus dem deutschsprachigen Raum geht das Selbstverständnis des Freeride Filmfestivals weit über das bloße Präsentieren von Filmen hinaus. Die Festivalstops sind Treffpunkte der lokalen Freeride- und Bergsportszene, bieten Interaktion mit den Athletinnen und Athleten der Filme und stellen verschiedene Blickwinkel auf das Phänomen Freeriden vor.

Die gezeigten Filme reichen vom „Ersten Mal“ in Alaska über eine Skiexpedition in Sibirien bis zur Spurensuche in Tirol. Als private Initiative wird das Freeride Filmfestival von Partnern begleitet, die neben Gewinnspielen auch eine Inspirationsquelle für neues Equipment oder den nächsten Skiurlaub bieten. Die

Persönlichkeiten hinter den Filmen

Dieses Jahr sind neben Legenden der Szene auch einige der erfolgreichsten Athleten der Freeride World Tour mit Filmen vertreten. So sind die Freeride Weltmeisterinnen Eva Walkner und Nadine Wallner abseits des Wettkampftrubels gemeinsam unterwegs gewesen, um in „Exploring Alaska“ Abfahrten auf höchstem Niveau zu erleben. Felix Wiemers, derzeit der erfolgreichste deutsche Athlet auf der Freeride World Tour, ist dem mäßigen Winter in den Alpen entflohen, um zusammen mit Roman Rohrmoser in „Character X“ unter anderem in Japan und Norwegen die besten Spots zu erkunden.

Matthias Haunholder gibt zusammen mit Matthias Mayr in der Skiexpedition „The White Maze“ einen Einblick in die fantastische Landschaft und Lebensweise in Sibirien, während die beiden dem ambitionierten Ziel einer eiskalten Erstbefahrung nachgehen. Zwischen Spines in der Nähe der „33 Mile“ des Alaska Highways stellt sich auch Tobi Tritscher neuen Herausforderungen auf höchstem sportlichem Niveau. Den tieferen Beweggründen des Profi-Freeridens geht Filmemacher Hanno Mackowitz in seinem etwas anderen Portrait „Spurtreu“ der Skifahrer Stefan Häusl und Björn Heregger nach.

Aus einer ganz anderen Perspektive nähert sich Wolle Nyvelt in „Äsmosphere” den Wurzeln des Freeridens. Das Gleiten im Schnee wurde vom Surfen inspiriert. Wolle entwickelt zusammen mit Stefan Gruber die Äsmo Powdersurfer, ein Brett ohne Bindung, mit dem man den ursprünglichen Intentionen des Freeridens ganz nahe kommen kann.

Freeride Filmfest Tourdaten 2016

Freeride Filmfest Programm:

33 MILE
fff16_athletenshooting_simonrainerDie Wege eines Freeskiers sind unergründlich. Tobi Tritscher ist da keine Ausnahme. Der mittlerweile 26 Jahre alte Freeskier aus Österreich startet seine Karriere als hoffungsvolles Nachwuchstalent im Slopestyle. Doch Schritt für Schritt, Jahr für Jahr entwickelt er sich skifahrerisch weiter. Sein Weg führte über Kicker im Backcountry, Powder in Kanada und erste Big Mountain Lines in Europa letztendlich direkt zur „Mile 33“ am Haines Highway in Alaska. Dort wo Freeskier-Träume noch immer wahr werden, wenn dieser gelbe Helikopter landet…

EXPLORING ALASKA
ExploringAlaska3_EvaWalkner_byJeremyBernardNadine Wallner, Christine Hargin und Eva Walkner, drei der besten Freeriderinnen der Welt, filmen im Frühjahr 2014 in Alaska. Die Berge sind riesig, die Lines lang und exponiert. Auch die erfahrensten Skifahrer kommen in dem extrem steilen Gelände an ihre Grenzen. Nadine, frisch gebackene 2fache Weltmeisterin der Freeride World Tour, stürzt schon am zweiten Tag und verletzt sich schwer, der Trip muss abgebrochen werden. Der Weg zurück auf die Ski kostet sie zwei Jahre. Während dieser Zwangspause holt ihre Freundin Eva zwei Mal den begehrten Titel. Im Frühjahr 2016 planen die Beiden ihre Mission in Alaska zu Ende zu bringen. Alles läuft glatt, zehn Tage verbringen Eva und Nadine auf einem Gletscher in der Wildnis, ohne Helikopter, um die schönsten Lines in den Schnee zu ziehen. Als Freunde, und nicht als Kontrahenten.

 

ÄSMOSPHERE
Aesmosphere_WolleNyvelt_byMONEPIC_Zillertal_korrDer Ausnahmesnowboarder Wolfgang „Wolle“ Nyvelt schmückte schon in den 90er-Jahren die Titelseiten internationaler Snowboardmagazine. Seine Leidenschaft für die drei Sportarten Snowboarding, Skateboarding und Surfing inspirierte ihn vor acht Jahren zum Experiment, Snowboards ohne Bindung zu fahren. Die Idee für die Äsmo-Powsurfer war geboren.
Auf der Suche nach dem perfekten Shape für diese Boards taucht Wolle gemeinsam mit seinem Partner Stefan Gruber in die Geschichte der ersten Powder-Snowboards ein. Hierbei offenbart sich die enge Verwandtschaft und die gemeinsame Historie der drei Boardsportarten. Durch das gemeinsame Leitbild des Flow & Glide schließt sich für Wolle und Stefan ein Kreis.
Andreas Monsberger, selbst Ästhetiker der ersten Stunde und langjähriger Wegbegleiter von Wolle, illustriert die Geschichte des Ästhetiker Shape Movement (ÄSMO) und offenbart in seinem Film spannende Einblicke in diese kreative Interpretation des Gleitens im Schnee.

SPURTREU
A002_C018_0311EFDer Winter ist vorbei, die Skigebiete haben geschlossen. Es liegt noch Schnee auf den Bergen, teils mehr als den ganzen Winter über. Der Saisonbericht ist abgegeben, Posts, Views und Follower Zahlen passen.
 Eigentlich wollten die beiden Freeride-Pros Björn Heregger und Stefan Häusl nochmals aufbrechen um den Frühjahrsschnee zu nutzen. Nur sie allein, ohne Ziel und Zwang, so wie früher. Doch das Wetter spielt nicht mit. Sollten sie lieber Klettern gehen, die Sommerplanung machen oder einfach faul zuhause sein?
Wann finden die Beiden Momente der Ruhe und Freiheit in Ihrem von Verpflichtungen als Profisportler geprägten Alltag? Dies hat sie der Filmemacher Hanno Mackowitz gefragt.

Shades of Winter – BETWEEN
ExploringAlaska_EvaWalkner_byJeremyBernardDas neueste Werk der österreichischen Profi-Freeriderin und Filmemacherin Sandra Lahnsteiner bringt in ihrem neuen Werk wieder ausschließlich weibliche Protagonisten vor die Kamera.Der dokumentarische Action-Sports Film portraitiert eine Gruppe handverlesener Athletinnen – allesamt freundschaftlich miteinander verknüpft und die anerkanntesten ihrer Disziplinen. Die Reise um die Welt führt sie von einem Vulkan in Hawaii über die nervenaufreibende Abfahrt von einem weißen Gipfel in Alaska bis hin zu interessanten Plätzen am Arlberg.
Mit dabei: Olympia-Goldmedaillen-Gewinnerin Julia Mancuso, die zweimalige Freeride World Tour Gewinnerin Nadine Wallner, X-Games Athletin Janina Kuzma und Big Mountain Skifahrerin Matilda Rapaport*. In zwei starken Surfsegmenten ist auch die dreimalige Surf-Weltmeisterin Carissa Moore aus Hawaii zu sehen.

*) Matilda Rapaport ist dieses Jahr bei Dreharbeiten für ein anderes Filmprojekt in Chile in einer Lawine ums Leben gekommen.

CHARACTER X
CharacaterX_FelixWiemers_by8848AltidudeSuperstudioAlle Athleten der Freeride World Tour jammern weil ihnen neben der anspruchsvollen Wettkampfsaison keine Zeit zum Freeriden bleibt. Nicht aber Felix Wiemers. Er ärgerte sich zu Beginn des letzten Winters über die miese Schneelage in den Alpen und fuhr kurzerhand mit seinem Freund Roman Rohrmoser nach Japan, um dort für das Filmprojekt „Characters On Skis“ bis über beide Ohren in den Powder einzutauchen. Wieder zurück battelt sich Felix erfolgreich mit der Weltelite der Freerider, fährt in Fieberbrunn aufs Podium und qualifiziert sich für die FWT-Alaska und Verbier. Nebenbei findet er genügend Zeit für weitere Drehtage mit Roman in Österreich, der Schweiz und Norwegen. Das FFF zeigt einen exklusive Zusammenfassung der schönsten Szenen aus diesem Projekt und gibt damit einen nie zuvor gesehenen Einblick in das Leben des zur Zeit erfolgreichsten deutschen Freerideprofis.

THE WHITE MAZE

WhiteMaze_MatthiasHaunholder_byAndreSchoenherrDie Freeskier Matthias „Hauni“ Haunholder und Matthias Mayer realisieren schon zum zweiten Mal eine Expedition ins Ungewisse. Dieses Mal ist ihr Ziel der Gipfel Gora Pobeda, mit 3003m der höchste Berg Ostsibiriens. Die nächste Siedlung mit Straßenanbindung ist 350 Kilometer entfernt und das Thermometer fällt hier regelmäßig unter -60°C.
Im Januar 2016 flogen die Beiden das erste Mal nach Sibirien, um die lokalen Gegebenheiten zu erkunden. Nur mit der Unterstützung der indigenen Nomaden, die am Fuße der Berge leben, wurde dieses Projekt überhaupt möglich.
Im April traten die beiden dann auf der Ladefläche eines Ural-Trucks die Offroad Reise durch das ostsibirische Yakutien an, um in klirrender Kälte dem Fuße des Gora Pobeda und der ersehnten Erstbefahrung näher zu kommen. Das FFF zeigt eine exklusive Festivalversion dieser abendfüllenden TV-Doku.

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