Kletterszene.com – Klettern und Bouldern https://kletterszene.com News, Videos, Stories und Fotos Mon, 30 Mar 2020 10:23:23 +0000 de-DE hourly 1 Doro Karalus bouldert 8B, Peter Würth begeht „Coppa Bombastico“ (8B+), Nomura Shinichiro und Daniel Woods bouldern (8C) https://kletterszene.com/news/doro-karalus-bouldert-8b-peter-wuerth-begeht-coppa-bombastico-8b-und-8cs/ https://kletterszene.com/news/doro-karalus-bouldert-8b-peter-wuerth-begeht-coppa-bombastico-8b-und-8cs/#respond Sun, 29 Mar 2020 21:44:45 +0000 http://kletterszene.com/?p=104372 Doro Karalus klettert "Santoku" (8B), Peter Würth begeht Coppa Bombastico" (8B+), Nomura Shinichiro und Daniel Woods bouldern (8C) und Keenan Takahashi klettert "Coup de Grace" (9a)

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Doro Karalus klettert „Santoku“ (8B)

Doro Karalus bouldern Tessin

Doro Karalus ist sicher kein Neuling in puncto schwere Züge am Fels, denn die gute Frau hat schon so einige echt schwere Boulder geklettert. Nun musste der nächste Boulder dran glauben. Diesmal war es Santoku (8B) im wunderschönen Tessin. Vor nicht allzu langer Zeit, als man noch im Tessin bouldern konnte und die Welt noch in Ordnung schien, probierte Doro Santoku das erste mal. Der Boulder, der von Weitem ein bisschen an eine Cobra erinnert, besteht aus ca. 14 Zügen feinster Kompressionskletterei. Die Crux kommt ganz am Ende und ist besonders fies, da man, bis man dort endlich mal ankommt ist, schon einen Großteil an Körperspannung durch das ganze Gepresse verloren hat. Da hilft es auch nicht weiter, wenn man zusätzlich durch seine Größe reichweitenlimitiert ist. Die am meisten gekletterte Lösung, besteht aus einem Doppel-Heelhook. Nur doof, wenn man mit dieser Variante den guten Griff nicht erreichen kann… Doch nach einigem Ausbouldern fand Doro noch eine Lösung für kleinere Menschen.

Zuerst dachte Frau Karalus ja, dass es dank dieser neuen Beta nicht all zu lange dauern sollte den Boulder zu klettern, doch das war wohl eine Fehleinschätzung, denn Doro fiel leider die nächsten fünf Sessions vom guten Griff am Ende. Kein Wunder, bei dem ganzen Rumgepumpe davor. Dazu kam dann auch noch die ganze Corona-Geschichte und Doros letzte Tage im Tessin waren gezählt. Kurz bevor ihr Zug eigentlich gen Heimat gehen sollte, fand Doro noch eine alternative Mitfahrgelegenheit. Der Corona Bann sollte zum Glück erst etwas später kommen. Somit hatte sie noch eine letzte Chance den Boulder zu klettern. Diese Chance ergriff Doro und holte sich die Begehung von Santoku (8B).

Peter Würth begeht Coppa Bombastico“ (8B+)

peter würth klettert coppa bombastico (8b+)

Kurz bevor man in Spanien aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus nicht mehr bouldern konnte und wichtigere Sachen in den Vordergrund traten, konnte Peter Würth noch sein Projekt durchsteigen.

Vor ca. zwei Jahren war Alex Förschler schon einmal in diesem Bouldergebiet und hatte dabei einen mega coolen Dachboulder entdeckt und geputzt. Peter nahm sich dieser unbegangenen Linie an und wenn man die ganze Tage des Ausboulderns zusammen zählt, arbeitete er insgesamt über einen Monat daran. Er gab alles was Fingerkuppen und Körperspannung hergab. Noch nie hatte sich Peter so viele Tage an einem Boulder abgearbeitet wie an diesem. Wobei man auch erwähnen muss, dass Peter nach der Masterarbeit, die sich doch etwas in die Länge zog, erst einmal in Siurana und Südfrankreich zum Seilklettern war. Beides, also Masterarbeit und Seilklettern, sind bekanntlich keine guten Trainingspartner für die Maximalkraft.

So war es auch kaum verwunderlich, dass Peter bei seinem ersten Besuch der noch namenlosen Megalinie die meisten Einzelzüge nicht hinbekommen hatte. Als er später mit James Pearson nochmal da war, alle Züge durchsteigen konnte und nun auch Alex Förschler wieder für den Boulder motiviert war, kam der Würth’sche Fingerstrom langsam zurück. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war Peter angefixt. Bei den zwei anderen schweren Sideprojekten, die man für die Abwechslung ja meistens am Start hat, war es mit den Bedingungen eher schwierig, weil der eine Boulder nur morgens im Schatten lag (nicht Peters Zeit zum schwer Bouldern) und der andere an einem Fluss mit chronisch zu hohem Wasserpegel. Da blieben nicht viele Optionen übrig und so saß Peter öfter als geplant unter seinem Projekt und fand auch immer mehr gefallen daran.

Der Boulder heißt jetzt „Coppa Bombastico“ und ist, denk ich, 8B+. Der Name ist der coolste Eisbechername für ’nen Boulder der mir eingefallen ist. Der Sektor und der Block, an dem es ist, sind nach ’nem Eisbecher benannt: „Peche Melba“. Mit Master kann man also doch noch schwer bouldern. Hätte man mir mal sagen müssen.

so Peter nach seiner Erstbegehung

Nomura Shinichiro wiederholt Byakudo (8C)

In Japan scheint noch weiterhin fleißig draußen geklettert zu werden. So auch Nomura Shinichiro. Dieser konnte sich eine Begehung von Byakudo (8C) abholen. Der Boulder ist mit seinen 22 Zügen wohl eher bei den Ausdauer-Testpieces anzusiedeln und bietet eine Vielzahl an Styles verbunden in einem Boulder. Unter Anderem muss man in dem Boulder auch ein Mono festhalten, um in einen recht guten Schultergriff zu springen. Um sich bei diesem Zug nicht zu verletzen, trainierte Nomura gezielt auf diese spezielle Belastung hin. Hierfür benutze er sowohl ein Griffbrett als auch spezielle Trainingsboulder am Plastik. Als weiteres Ziel hat der junge Japaner sich Off the Wagon Sit (8C+) auf seine Wunschliste geschrieben. Wir sind mal gespannt ob dieser Traum im Herbst in Erfüllung gehen wird.

Daniel Woods klettert 4-Low (8C)

Daniel Woods boulden Schweiz

Mittlerweile ist zwar auch Daniel Woods wieder in seinem Heimatland und sitzt die Quarantäne aus, doch vor noch nicht all zu langer Zeit bevor die Welt sich auf den Kopf stellte, war Daniel noch bei perfekten Bedingungen im sonnigen Tessin. Als letztes Abschiedsgeschenk holte sich D. Woods noch schnell die Erstbegehung von 4-Low (8C). Der Boulder liegt im Vall Bavona und besteht aus einem 8B+ Boulder, der über einen 8A+ austoppt.

Ursprünglich wurde der Boulder von Guilano Cameroni erschlossen und geputzt, doch da die beiden sich gut kennen und sich Projekte zusammen eben auch schneller klettern lassen, zeigte Mr. Cameroni Daniel den Boulder. Kurz darauf war eine weitere Highend-Linie im Vall Bavona geboren. Wir fragen uns so langsam ob die Erstbegehungen in diesem Tal jemals ein Ende nehmen werden. Betrachtet man die Entwicklung in diesem Tal alleine diesen Winter, so hat sich doch einiges getan.

Keenan Takahashi klettert „Coup de Grace“ (9a)

Keenan Takahashi  klettern news

Für das Seilklettern ist Keenan Takahashi sicherlich nicht gerade bekannt, dass der Bursche aber durchaus Strom hat und sich bewegen kann, konnte er allerdings schon bei etlichen 8C Begehungen beweisen. Nun hat sich Keenan aber doch einmal ein Seil umgebunden. Warum das Ganze? Naja, ursprünglich war Mr. Takahashi im Vall Bavona zum Bouldern unterwegs, aber die „Tour Coup de Grace“ steht nun einmal nur wenige Meter von den Boulder-Klassikern wie Off the Wagon (8B+) und Kings of Solerto (8B) entfernt.

Und jeder der schon einmal persönlich unter Coupe de Grace (9a) stand weiß, dass einem bei der Linie die Kinnlade runterfällt. So auch bei Keenan. Der war von Anfang an von der Tour begeistert und so hinterging er seine große Boulderliebe und band sich ausnahmsweise eben doch mal einen Strick um. Das erste mal, dass Keenan untreu wurde und die Tour probierte, ist bereits ein Jahr her. Damals leider ohne Erfolg. Doch dieses Jahr war die Ausdauer schon auf einem besseren Level. Und so konnte Keenan nach nur wenigen Sessions den Umlenker dieser absoluten Kingline klippen. Und das keine Minute zu früh, denn kurz darauf hieß es Koffer packen und ab nach Hause. Corona hatte das Tessin in Beschlag genommen.

Wie geht es den Kletter- und Boulderhallen in der aktuellen Situation?

Seit zwei Wochen haben sie geschlossen. Wie lange dieser Zustand anhält ist noch unklar. Klar ist, dass wir alle bald wieder an diese Orte zurückkehren wollen um dem Sport nachzugehen, den wir so lieben. Doch können die Hallen so lange ohne Gäste überleben? Was bewegt die Hallenbetreiber? Juliane von „Bin weg Bouldern“ traf sich mit Hallenbetreiber und Berater Christian Popien und redeten genau über diese Fragen. Es gibt interessante Einblicke und auch einige wichtige Impulse für die Szene!

Die Familie Oberalp übernimmt Verantwortung

Das norditalienische Unternehmen Oberalp, zu dem Marken wie Salewa, Dynafit oder Evolv gehören, hilft in der Coronakrise mit Schutzkleidung aus.

Weil in Italien und auch rund um den Headquarter-Standort Bozen absoluter Notstand an medizinischem Material für die fachgerechte Behandlung von COVID-19-Patienten herrscht, hat die Oberalp Gruppe begonnen aus Reststoffen Mundschutzmasken und wasserabweisende Schutzmäntel an ihren Standort in Montebelluna zu nähen.

Die Familie Oberalp übernimmt Verantwortung

Die Wochenproduktion von 50.000 Masken und 800 Schutzmänteln half der Südtiroler Sanität über den ersten Engpass hinweg. Gleichzeitig haben wir über unseren Salewa-Lizenzpartner in der chinesischen Stadt Xiamen insgesamt 20 Millionen medizinische Schutzmasken und 600.000 Schutzausrüstungen besorgt und in einer einzigartigen Zusammenarbeit mit Austrian Airlines und der Regierung Österreich über Wien eingeflogen. Damit werden die stark betroffene Region Nordtirol in Österreich, das Land Südtirol sowie der italienische Zivilschutz in Rom mit dringend notwendigem Sanitärmaterial versorgt, das Menschenleben retten wird.

so Ruth und Heiner Oberrauch in der Pressemeldung

“Die Angst, dein bester Freund“ Das neue Buch von Alex Huber

“Die Angst dein bester Freund" Das neue Buch von Alex Huber

Alexander Huber, mit seinem Bruder Thomas bekannt als die Huberbuam, zählt zu den besten Kletterern der Welt. Wie kaum jemand muss er mit dem Thema „Angst“ umgehen. Nun liefert er einen Ratgeber für jeden, der seine Ängste als Schwäche sieht, sich aber nicht mehr davon einschränken lassen will. Man muss kein Extremsportler werden, um sich mit der Angst zu verbünden. Aber es lohnt sich, die Sicherheit der Komfortzone zu verlassen und ein Risiko einzugehen. Denn wenn wir unsere Angst zulassen können, wird sie unser Leben reicher machen. 

In „Die Angst, dein bester Freund“ vermittelt Alexander Huber, dass die Angst nur dann ein schlechter Berater ist, wenn man sich nicht mit ihr auseinandersetzt. Doch tut man es, wird sie zum Freund, lenkt Entscheidungen in die richtige Richtung und schärft den Blick für das Wesentliche.

  • Buch ISBN: 978-3-7112-0011-2 für 22,00€
  • E-Book ISBN: 978-3-7112-5006-3 für 16,99€

#keepthefireburning -Training für zuhause

Willkommen beim Training für Zuhause. »Ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen«, wußte schon Ethan Hunt. Auf jeden Fall bietet die Quarantäne auch jede Menge Chancen und Hannes Huch wird Dich durch diese Wochen begleiten, so dass Du letztendlich vor Fitness strotzend wieder die Kletterwände hochstromen kannst.

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IFSC Austria Climbing Open 2020 werden abgesagt! https://kletterszene.com/news/ifsc-austria-climbing-open-2020-werden-abgesagt/ https://kletterszene.com/news/ifsc-austria-climbing-open-2020-werden-abgesagt/#respond Fri, 27 Mar 2020 09:49:43 +0000 http://kletterszene.com/?p=104678 Der Vorstand des Kletterverband Österreich hat am Donnerstag Abend in einer Videokonferenz einstimmig die Entscheidung getroffen, die für Juni 2020 geplante Premiere des IFSC Austria Climbing Open in Innsbruck abzusagen. Die Premiere des neuartigen Event-Formats wir

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Der Vorstand des Kletterverband Österreich (KVÖ) hat am Donnerstag Abend in einer Videokonferenz einstimmig die Entscheidung getroffen, die für Juni 2020 geplante Premiere des IFSC Austria Climbing Open in Innsbruck abzusagen. Die Premiere des neuartigen Event-Formats wird auf das Jahr 2021 verschoben. Seitens der International Federation of Sportclimbing gibt es aktuell die Anfrage an den Kletterverband Österreich als Ersatz für das IFSC Austria Climbing Open die Austragung eines Lead-Weltcups im September 2020 zu prüfen. 

IFSC Austria Climbing Open:

5 Tage, 4 Disziplinen, 3 Weltcups, 1 Europacup

WM im KI Innsbruck

Vom 23. bis 27.06.2020 wären im Rahmen des 1. IFSC Austria Climbing Open erstmals alle vier Einzel-Disziplinen (Lead, Boulder, Speed und Paraclimbing) abseits einer Weltmeisterschaft bei einem IFSC Event zur Austragung gekommen. An der spektakulären Außenanlage des Kletterzentrums Innsbruck wären somit in fünf Tagen gleich vier internationale Bewerbe (jeweils für Damen und Herren) über die Bühne gegangen. Drei davon (Paraclimbing, Lead, Boulder) als Weltcup und Speed als European Cup. Mehr als 500 AthletInnen aus rund 40 Nationen wären zum größten Kletter-Weltcup des Jahres in der Tiroler Landeshauptstadt erwartet worden 

„Die Gesundheit und Sicherheit aller Athleten, Betreuer, Wettkampf-Offiziellen, Mitarbeiter, Volunteers sowie der Zuschauer steht bei unseren Events stets an oberster Stelle und so auch in diesem Fall. Es ist aktuell nicht absehbar, wie lange uns diese Krise beschäftigen wird und wie lange Veranstaltungs- und Versammlungsverbote aufrecht bleiben und global gesehen, wie lange die weltweit immensen Reisebeschränkungen gelten. Eine Veranstaltung wie das IFSC Austria Climbing Open, mit mehr als 500 erwarteten Teilnehmern aus rund 40 Nationen, ist unter anderem stark geprägt von der Internationalität. Die aktuelle Krise verändert derzeit unser gesellschaftliches Leben und wir unterstützen alle getroffenen Maßnahmen der Tiroler Landesregierung sowie der Bundesregierung zur schnellstmöglichen Bewältigung dieser Krise vollumfänglich!“

so das Statement von Michael Schöpf (KVÖ Sportmanager und OK-Chef IFSC Austria Climbing Open):

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Roger Schaeli und Jonas Schild kehren erfolgreich aus Patagonia zurück https://kletterszene.com/news/roger-schaeli-und-jonas-schild-patagonia/ https://kletterszene.com/news/roger-schaeli-und-jonas-schild-patagonia/#respond Thu, 26 Mar 2020 18:27:16 +0000 http://kletterszene.com/?p=104505 Roger Schaeli war sage und schreibe zum achten mal in Patagonien Dieses mal ging es Ende Januar zusammen mit Jonas Schild nach El Chalten.

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Roger Schaeli war sage und schreibe zum achten mal in Patagonien. Dieses mal ging es Ende Januar zusammen mit Jonas Schild nach El Chalten.

Dank den vier Gipfeln, welche Jonas und ich diese Saison bestiegen, durfte ich über all meine Reisen nach Patagonien, inzwischen auf allen acht Fitz Roy und den drei Torre Gipfeln stehen, ( Cerro Torre sogar zwei mal), was mich sicher sehr freut.

 El Chalten - Granitgipfeln Fitz Roy und Cerro Torre

Dieser Platz „ El Chalten„ am Ende der Welt mit seinem stürmischem Wetter, seinen majestätischen Granitgipfeln Fitz Roy und Cerro Torre zählen für mich zu den schönsten Bergen und ziehen mich immer wieder magisch in ihren Bann.

Im Oktober 2002 bekam ich als Jüngling, Dank Stephan Siegrist das erste mal die Gelegenheit in Patagonien zu Klettern. Das Ziel war mit der Begehung der Maestri / Egger am Cerro Torre hoch gesteckt. Trotz unserem kompetenten und vielseitigen Viererteam unter andrem mit Ralf Weber und Alex Huber, gelang uns schlussendlich „ nur „ eine Besteigung des Cerro Standhardt.

Jonas und ich hatten klare Ziele im Kopf, wussten aber auch von den schwierigen Wetterbedingungen im Süden Argentiniens. So kam es, dass bis zu unserer Ankunft Ende Januar praktisch nur schlechtes Wetter herrschte und keine größeren Touren gemacht werden konnten.

Direkt nach unserer Ankunft in El Chalten, bekamen wir jedoch ein erstes Eintageswetter- fenster geschenkt. Noch etwas müde aber voller Motivation starteten wir jedoch unser erstes gemeinsames Abenteuer. Wir wussten, dass die Bedingungen sicher nicht gut sein werden nach so viel Niederschlag. Während dem Hineinlaufen zur Laguna Sucia wurden wir bereits zum ersten Mal verregnet und wir biwakierten weiter unten als geplant. Nach einer kurzen Nacht machten wir uns auf in Richtung Campo Suiza an der Ost Seite der Aguja de l’S. Zuerst wollten wir die Bedingungen von nahem checken, bevor wir uns für eine Route entschieden. Der angeklebte Schnee der Vortage und die relativ warmen Tem- peraturen, liessen wenig Spielraum. Schlussendlich kletterten wir die Austriaca auf die Aguja de l’S. Ein Tag nach Ankunft bereits auf dem ersten Gipfel. Einer der kleinen Berge in Patagonien, bei diesen Bedingungen, sicher nicht zu unterschätzen.

Zurück im Tal konnten wir uns etwas einrichten und uns an den Chalten-Lifestyle gewöhnen. Freunde treffen, Kaffe Trinken, Assados, gute Gespräche, Bouldern und ganz wichtig; Wettercheck. All diese schönen Sachen machten den Schlechtwetter-Alltag relativ erträglich.

Schon vor unserem Abflug zeigten einige Wettermodelle eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für längeres Hochdruckwetter anfangs Februar. Zu unserem Glück bestätigte sich dies. Kurz nach unserer ersten Tour waren wir bereits wieder unterwegs mit der Aussicht auf 4-5 Tage gutes Wetter. Eine Ausnahme für Patagonien. Gleichzeitig wussten wir vom vielen Schnee der Vortage, deshalb warteten wir einen Tag ab mit unserem Start.

Campo Polacos vis-à-vis der Torre Gruppe

Am ersten Tag ging`s die 20 km rein ins Campo Polacos vis-à-vis der Torre Gruppe. An den folgenden drei Tagen überschritten wir die drei Gipfel Aguja de l’S, Aguja Saint-Exupé- ry und Aguja Rafael. An der Saint-Exupéry mussten wir auf die Nord West Wand ausweichen, da es immer noch zu viel Neuschnee auf der Schattenseite hatte und sehr kalt war. Es waren drei unglaubliche Tage mit super Kletterei, schönen Biwaks und wilder Abseilerei. Leider war es sehr kalt und der viele Schnee machte ein schnelles Vorankommen in dieser Exposition teilweise unmöglich. Dies war auch der Grund, weshalb wir uns entschieden bei diesen Bedingungen nicht mehr in die gewaltige Südwand der Poincenot einzusteigen.

Nach fünf Tagen in den Bergen waren wir in Chalten froh über eine warme Dusche, gutes Essen und einige Tage schlechtes Wetter zum Erholen. Nach einem solch aussergewöhnlichen Wetterfenster waren wir nicht sicher ob wir nochmals eine Chance auf ein weiteres kriegen. Doch wir hatten Glück und eine weitere Hochdrucklage wurde prognostiziert. Das hiess; nochmals Planen und hoffen die richtige Tour in der richtigen Exposition und höhe auszuwählen. Im vergleich zum letzten Mal, waren wärmere Temperaturen angesagt, je- doch gab es in den Tagen zuvor wieder super viel Schnee in der Höhe. Somit entschieden wir uns eine neue Linie an der Ostwand des Torre Eggers zu versuchen, welche viel Son- ne kriegt und auch vom Wind etwas geschützter ist. Doch als wir am ersten Tag unter der Wand standen mussten wir akzeptieren, dass die Ostseite deutlich mehr Schnee bekommen hat als das letzte Mal und unser eigentliches Vorhaben nicht möglich ist. Kurzfristig war die Stimmung schlecht. Beim Abstieg sahen wir, dass die West Seite der Fitz Roy Gruppe diesmal deutlich trockener aussah. Bei warmen Temperaturen ist so das Klettern im Schatten sicher auch angenehmer. So entschieden wir uns doch noch bei der letztmals angefangenen Überschreitung weiter zu fahren. Am nächsten morgen stiegen wir beim ersten Tageslicht in die 900m lange Fonrouge Rosasco in der Südwand der Poincenot ein. Bereits nach den ersten 100m kamen wir an eine Verschneidung wo ein Wasserfall runter lief. Grossartige Morgendusche! Mit kühlem Kopf ging`s in unübersichtlichem Gelände weiter. Teils durch klassische Kamine, teils perfekte Splitter.

Roger Schaeli und Jonas Schild Patagonia

Die steilste Wandstelle im oberen Teil hatte viel Schnee in den Verschneidungen, welche wir in unangenehmer Kletterei in brüchigem Felsen umgehen mussten, was das ganze deutlich anspruchsvoller und langsamer machte. Der obere Teil führt einem in moderater Kletterei in die klassische Whillans-Cochrane Route, über welche wir in zwei simultan gekletterten Längen den Gipfel erreichten. Was für ein Gefühl auf dieser Nadel den Sonnenuntergang geniessen zu können, mit Blick auf das Innlandeis, die Torre Gruppe, den Fitzroy und El Chalten. Das Abseilen in der Nacht, über die Whillans Rampe ging ziemlich flott. Der Abstieg über den Gletscher runter zur Languna de los Tres war dann alles andere als angenehm; Ständig sanken wir bis zur Hüfte im durchnässten Schnee ein. Zum Schluss war noch ein 10km langes morgen Footing nach Chalten angesagt, wo wir genau 24 Stunden nach dem Ein- stieg ein feines Schnitzel genossen. Nicht selbstverständlich um 7 Uhr morgens.

Alles in allem hatten wir eine geniale Zeit in El Chalten. Die Bedingungen liessen leider nicht das zu was wir eigentlich vor hatten, doch aus unserer Sicht haben wir das Beste draus gemacht und sind super vorbereitet, um nächstes Jahr zurück zu kommen. Dank den vier Gipfeln, welche Jonas ich diese Saison bestiegen, durfte ich über all meine Reisen nach Patagonien, inzwischen auf allen acht Fitz Roy und den drei Torre Gipfeln stehen, ( Cerro Torre sogar zwei mal), was mich sicher sehr freut. Jedoch habe ich realisiert, dass die grossen Patagonien-Gipfel über die klassischen Routen zum Teil leichter zu be- steigen sind, als die „ kleineren“ Gipfel wie Aguja Saint-Exupéry und Aguja Rafael, welche Jonas und ich sie dieses Jahr bestiegen haben. Oder auch dass es nach einigen erfolgen über klassische Routen auch deutlich anspruchsvoller wird, in Patagonien neue und sehr komplexe Träume zu verwirklichen. Ehrlich gesagt habe ich diese „kleinen“ Gipfel etwas unterschätzt und es war in unserem Fall sogar so, dass Jonas mit deutlich weniger „ Patagonien – Erfahrung“ , Dank seiner respektvollen und super vorbereiteten Tourenplanung einen wesentlichen Teil zu unserem Erfolg beitragen hat! Also ein grosses Kompliment dem jungen Bergsteiger und Freund!

Auch nebst dem Klettern und Bergsteigen war es eine wunderbare Reise. Wir durften viele neue Freundschaften schliessen, alte Freunde wieder treffen und grundsätzlich ein sehr motivierendes und starkes Umfeld. Im speziellen möchten wir Rolando Garibotti danken der uns mit wichtigen Infos und dem Wetterbericht unglaublich unterstützt hat. Auch nebst dem Klettern war es enorm bereichernd mit ihm wie auch vielen anderen, Gespräche über Gott und die Welt zu führen, was für mich gleich wertvolle Erinnerungen sind wie die Erlebnisse am Berg.

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Das sagt Jakob Schubert zur Verschiebung der Olympischen Sommerspiele https://kletterszene.com/news/das-sagt-jakob-schubert-zur-verschiebung-der-olympischen-sommerspiele/ https://kletterszene.com/news/das-sagt-jakob-schubert-zur-verschiebung-der-olympischen-sommerspiele/#respond Thu, 26 Mar 2020 12:45:11 +0000 http://kletterszene.com/?p=104632 Die Olympischen Sommerspiele wurden verschoben: Tokio 2020 wird es nicht geben – zumindest nicht wie geplant im August.

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Die Olympischen Sommerspiele wurden verschoben: Tokio 2020 wird es nicht geben – zumindest nicht wie geplant im August. Das Klettern wird in diesem Jahr nicht seine Olympia-Premiere feiern. Der Österreicher Jakob Schubert, der sich schon bei der Weltmeisterschaft 2019 in Japan dafür ein Ticket holte, ist zwar enttäuscht, aber:

Die Entscheidung kommt nicht überraschend und die aktuelle Situation auf der Welt lässt keine andere Entscheidung zu“, sagt er.

Hier sein ganzes Statement zum Thema Olympiaverschiebung: 

jakob_schubert_innsbruck_kletter_wm

„Mit der Verschiebung der Olympischen Spiele auf 2021 ist mit einem Schlag mein Hauptziel für dieses Jahr verloren gegangen. 

Ich hatte mich auf dieses große Event im Sommer schon gefreut, habe auch das Gefühl, dass ich richtig gut vorbereitet gewesen wäre beziehungsweise auf einem guten Weg dorthin. Natürlich weiß man nicht, was in eineinhalb Jahren passiert und es ist auch schwierig, plötzlich alle drei Disziplinen ein weiteres Jahr zu trainieren, aber im Endeffekt klettere ich schon sehr viele Jahre auf einem hohen Niveau und habe das Ziel, das auch noch einige Jahre so weiterzumachen. Deswegen bin ich zuversichtlich, dass ich nächstes Jahr genauso um die Goldmedaille mitkämpfe. 

Jetzt hab ich ein Jahr mehr Zeit, um in der besten Form meines Lebens zu sein. 


Ich denke, dass es die richtige Entscheidung ist. Niemand weiß, wie es in den nächsten Monaten weitergeht und wenn bestimmte Länder immer noch unter Quarantäne sind, dann werden das keine fairen Spiele, weil sich die Athleten nicht unter gleichen Bedingungen vorbereiten können. Darüber hinaus kann man nicht garantieren, dass im Sommer nicht doch noch eine hohe Ansteckungsgefahr besteht. 

Natürlich verändert das auch meine Saisonplanung relativ stark. Mein bisheriges Ziel war, in allen drei Disziplinen perfekt vorbereitet zu sein. Aktuell gibt es noch keinen bestätigten Termin für einen wichtigen Kombinationswettkampf, der Weltcup rückt wieder mehr in den Vordergrund und ich werde meine Ziele darauf ausrichten. Für die Motivation ist es wichtig, große Ziele zu haben: Gesamtweltcups im Vorstieg und Bouldern beziehungsweise auch bestimmte Felsprojekte, für die vielleicht mehr Zeit bleibt.“ 

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Meine Erlebnisse beim Einbohren und Erstbegehungen [Angy Eiter] https://kletterszene.com/news/meine-erlebnisse-beim-einbohren-und-erstbegehungen-angy-eiter/ https://kletterszene.com/news/meine-erlebnisse-beim-einbohren-und-erstbegehungen-angy-eiter/#respond Thu, 26 Mar 2020 09:05:25 +0000 http://kletterszene.com/?p=104604 Im Klettersport hatte Angy Eiter viele Möglichkeiten, sich zu entfalten. Üblicherweise teste sie ihre Grenzen in bestehenden Routen als reiner Konsument. Lediglich ein einziges Mal, nämlich in Griechenland im Jahre 2015, legte sie selbst Hand an und errichtete an einem unberührtem Felsen ihre eigene Route.

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Im Klettersport habe ich viele Möglichkeiten, mich zu entfalten. Üblicherweise teste ich meine Grenzen in bestehenden Routen als reiner Konsument. Lediglich ein einziges Mal, nämlich in Griechenland im Jahre 2015, legte ich selbst Hand an und errichtete an einem unberührtem Felsen meine eigene Route. Nun holte mich der Drang nach dem Erschließen meiner eigenen Linie wieder ein und ich suchte eine Wand für dieses Abenteuer.

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Mein Mann Bernie Ruech verspürt diese Leidenschaft Routen zu erschließen noch mehr als ich und bringt als langjähriger Routensetzer auch enorme Erfahrung mit. Mit ihm an meiner Seite habe ich also einen treuen Lehrmeister, der mir sämtliches hierzu beibringen kann. Für mein neues Vorhaben fanden wir eine passende Wand in Tirol, in der Nähe meiner Heimatregion Imst. Anfangs schreckte mich die äußerst brüchige Felsqualität ab, gleichzeitig zog mich die Umgebung mit ihrem leicht alpinen Touch magisch an. Bernie war guter Dinge und erklärte sich bereit mich zu unterstützen.

Eine Linie lachte mich besonders an: diese beginnt etwa bei der Hälfte des Felsriegels, traversiert nach links über ein sehr steiles Dach, wo sie am Ende noch einige Meter nach oben führt. Ich arbeite mich von oben abwärts an meine Linie heran. Zuerst schaffte ich mir einen Überblick und erkundete den kletterbaren Weg. Ich entfernte loses Gestein und Dreck. Dann setzte ich die Bohrhaken an festen planen Flächen in einer geraden Linie nacheinander. Neben der Festigkeit und dem Seilverlauf beachtete ich auch, dass die Sicherungen gut eingehängt werden können. Im oberen Teil schritt ich gut voran, während ich in der steilen Dachpassage viel mit dem Entfernen von losem Gestein beschäftigt war, bevor ich einen Haken setzen konnte.

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Da ich mich hier nach einigen Metern ziemlich unsicher fühlte, half mir Bernie weiter. Nach mehreren Stunden Arbeit stand mein Prachtexemplar zum erstmaligen Kletterversuch bereit. In einer Route, wo bislang noch keiner Hand angelegt hatte, musste ich verständlicherweise zuerst den kletterbaren Weg finden und weiteres loses Gestein abräumen. Dieser Prozess dauerte mehrere Tage, bis sich am Ende eine beständige Linie entwickelte. Das Ausforschen des Weges war ziemlich mühsam und gerade deshalb freute ich mich, als ich erstmals richtige Durchstiegs-Versuche in meine Linie reinhauen konnte.

Die Fortschritte verliefen anfangs sehr schleichend, bis sich dann größere Erfolgschancen auftaten. Ab diesem Zeitpunkt kam dem mentalen Bereich eine große Bedeutung zu. Jetzt lag es an mir, den Zeitpunkt meiner optimalen Performance so zu timen, dass ich das Ding knacken konnte. In mehreren Anläufen scheiterte ich, bis ich dann doch mein Zeitfenster der optimalen Leistungsbereitschaft fand und die Route knackte. Ich schrie vor Freude, als ich den Umlenker meiner eigenen gebohrten Linie knipste, die ich „Schatzinsel“ nenne. Was den Schwierigkeitsgrad angeht, ist sie nicht die schwerste, die ich bislang geklettert bin, aber sie gehört zu den meiner schwersten Routen. Wiederholer sind nötig um einen Konsens zu bekommen.

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Zwei Bergführeranwärter auf ihrem Weg zum Traumberuf [Becoming a Guide] https://kletterszene.com/news/zwei-bergfuehreranwaerter-auf-ihrem-weg-zum-traumberuf/ https://kletterszene.com/news/zwei-bergfuehreranwaerter-auf-ihrem-weg-zum-traumberuf/#respond Tue, 24 Mar 2020 11:57:46 +0000 http://kletterszene.com/?p=104463 Im Wesentlichen geht es beim Bergführen darum, Kunden sicher und unterhaltsam durch Berglandschaften zu führen. In der Praxis muss man ständig nach potenziellen Gefahren Ausschau halten, körperliche Grenzen von Menschen erkennen,

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In den vier Webisoden und dem anschließenden Film, Becoming a Guide, begleitet Deuter zwei angehende Berg- und Skiführer, auf ihrem Weg zum Traumberuf.

Im Wesentlichen geht es beim Bergführen darum, Kunden sicher und unterhaltsam durch Berglandschaften zu führen. In der Praxis muss man ständig nach potenziellen Gefahren Ausschau halten, körperliche Grenzen von Menschen erkennen, Risiken abschätzen und gründlich abwägen, ob etwas machbar ist, oder nicht. Und das ist genau das, was Bianca und Finn, die beiden deutschen Hauptprotagonisten, lernen wollen. Die beiden Bergführeranwärter haben eine lange Ausbildung begonnen. Aber sich als Bergführer zu qualifizieren, ist kein Sparziergang.

Becoming a Guid - Deuter - Bergführer

Es ist eine sehr menschliche Geschichte. Außerdem umfasst der Film einen Teil der Geschichte des Bergführens, erzählt von dem italienischen Bergführer und Alpinisten Hanspeter Eisendle und dem in Chamonix lebenden schottischen Bergführer Neil Brodie. Er wirft darüber hinaus einen Blick auf die Faszination der Berge und ihre Schätze, die sie für jemanden wie den Snowboardweltmeister und Bergführer in vierter Generation, Jonathan Charlet aus Chamonix, bereithalten. Mit Blick auf die Zukunft stellt der Film die Frage, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Bewohner der Berge haben wird – ganz zu schweigen von denen, die in den Bergen arbeiten – wenn nichts mehr bleibt, wie es einmal war.

Der Film wurde gemeinsam mit dem Verband Deutscher Berg- und Skiführer produziert und wird im Sommer 2020 auf verschiedenen Filmfestivals gezeigt.

Ergänzt wird der Film durch vier Webisoden. Die erste Folge, „It’s not a man’s world“, handelt von dem seltenen Bild der Frauen in der Welt des Bergführens. Die Webisode umfasst ein Interview mit Deutschlands allererster Bergführerin, Gudrun Weikert, und Lisi Steurer, der einzigen Bergführerausbilderin Österreichs.

Deuter-Bergführer-Stipendium

Um die Premiere dieses inspirierenden Films zu feiern, hat Deuter ein Stipendienprogramm ins Leben gerufen: Drei glückliche Bergliebhaber erhalten ein Stipendium (jeweils in Höhe der Kursgebühren von 1.000 €) für die Zugangsprüfung zur Bergführerausbildung. Die Bewerber müssen dafür die vom VDBS festgelegten Kriterien für die Aufnahme des Kurses erfüllen. Lesen Sie mehr über Deuters Stipendienprogramm auf: https://www.becoming-guide.de/

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Der DAV appelliert: Keine Bergtouren, aber in Bewegung bleiben! https://kletterszene.com/news/der-dav-appelliert-keine-bergtouren-aber-in-bewegung-bleiben/ https://kletterszene.com/news/der-dav-appelliert-keine-bergtouren-aber-in-bewegung-bleiben/#respond Mon, 23 Mar 2020 14:10:10 +0000 http://kletterszene.com/?p=104429 Wandern und klettern in der Corona Krise. Nicht alles, was eventuell noch erlaubt ist, ist auch sinnvoll.

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Die Corona-Krise spitzt sich immer weiter zu, das öffentliche Leben wird immer mehr eingeschränkt. Das betrifft natürlich auch den Bergsport. Nicht alles, was eventuell noch erlaubt ist, ist auch sinnvoll.

Bitte gehen Sie in der momentanen Situation nicht in die Berge – und unternehmen Sie insbesondere keine schwierigen und langen Touren!“ Es gehe darum, so Klenner, alpine Notfälle zu verhindern und dadurch sowohl das Rettungswesen als auch das medizinische System zu entlasten. „Ich bin mir sicher, dass die Bergsportlerinnen und Bergsportler dieses Zeichen der Solidarität gerne setzen!“

appellier DAV-Präsident Josef Klenner an die Bergsportgemeinde:

Das medizinische System entlasten

Bei einem Großteil der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise geht es um die Reduzierung der sozialen Kontakte mit dem Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Eine Bergtour steht diesem Ziel zunächst nicht entgegen, solange man alleine oder nur innerhalb der jeweiligen häuslichen Gemeinschaften unterwegs ist. Allerdings birgt der Bergsport gewisse Risiken – so wie alle anderen Sportarten auch. Notfalleinsätze sind also nicht ausgeschlossen. Das Rettungspersonal und die medizinischen Fachkräfte werden derzeit aber dringend an anderer Stelle gebraucht. Insofern ist es eine Frage der Solidarität, derzeit auf Bergsportaktivitäten zu verzichten.

Klettern und Bouldern

Training, Moonboard, Kletterhalle, Boulderhalle

Kletterhallen sind inzwischen flächendeckend geschlossen. Es liegt nun freilich nahe, dass viele Aktive an die Kletterfelsen in den Mittelgebirgen ausweichen. Wie bei den Bergtouren lautet der Appell des DAV allerdings: Bitte geht nicht klettern! Dies aus zwei Gründen: Einmal, weil auch Klettern das Risiko für Unfälle birgt, siehe Bergtouren. Und zum anderen, weil an den Felsen die Infektionsgefahr steigt: Im angehenden Frühling drängen sich die Kletterinnen und Kletterer an den sonnigen Felsen – und das umso mehr, weil eben die Hallen geschlossen sind.

Hütten sind geschlossen

DAV Mit Kindern auf Hütten

Die Alpenvereinshütten in Österreich, Südtirol und Italien sind bereits seit einigen Tagen bzw. Wochen geschlossen. In Deutschland ziehen die Wirte jetzt auch nach und schließen ihre Bergunterkünfte. Damit folgen sie einem Erlass, den die bayerische Staatsregierung am 17. März verfügt hat. Demnach dürfen gastronomische Betriebe in Bayern keine touristisch motivierten Übernachtungen mehr anbieten.

In Bewegung bleiben

Bergsport im engeren Sinne ist also derzeit wenig empfehlenswert. Durchaus sinnvoll ist es hingegen, in Bewegung zu bleiben. Das kann ein Spaziergang im Wald um die Ecke sein, vielleicht auch eine leichte Wanderung am nahe gelegenen Hügel oder eine Joggingrunde im Park. Wichtig ist dabei nur, soziale Kontakte über die häusliche Gemeinschaft hinaus zu vermeiden. „An die frische Luft gehen ist wichtig, um gesund und fit zu bleiben“ sagt Josef Klenner und schaut dabei auch in die Zukunft. „Die Zeit der Bergtouren wird wieder kommen.“

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Daniel Woods und Carlo Traversi bouldern 8C’s, Julia Chanourdie klettert 9a+ https://kletterszene.com/news/julia-chanourdie-klettert-9a-daniel-woods-carlo-traversi-bouldern-8c/ https://kletterszene.com/news/julia-chanourdie-klettert-9a-daniel-woods-carlo-traversi-bouldern-8c/#respond Sun, 22 Mar 2020 08:57:54 +0000 http://kletterszene.com/?p=104280 Carlo Traversi topt Dreamtime (8C), Michael Piccolruaz wiederholt Sierra Madre (8C),Stefan Koechel bouldert Klem Loskots 8B+ -Klassiker im Maltatal und Daniel Woods klettert Primitivo (8C)

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Julia Chanourdie klettert Super Crackinette (9a+)

Im Oktober 2016 besuchte Alexander Megos das französische Klettergebiet St. Léger und ebnete mit seiner Erstbegehung Super Crackinette (9a+) den Weg für den ersten 9a+-Flash in der Kletterhistorie durch Adam Ondra (und dieser ist, was das Bewerten von Linien betrifft, eher auf der ehrlichen Seite) und den persönlichen Höhepunkt in Julia Chanourdies Kletterkarriere. Zumindest bis jetzt, denn die junge Französin würde an sich auch noch in Tokio starten und mit 23 Jahren hat sie eh noch einen lange Karriere vor sich. Gerade einmal 17 Tage und einen Tipp von Sébastien Berthe für die Ausstiegsplatten benötigte Julia für die Megosische Verbindung der Route Superbe bombé en (8c) und der Schlüsselstelle von Crackinette (8c), die am Ende mit einem ehrlich verdienten 9a+ Umlenker belohnt .

Nach Margo Hayes und Anak Verhoeven ist sie die dritte Frau die diesen Grad in ihre Tickliste schreiben kann*.

*) Frau Eiter hat den Grad übersprungen und gleich 9b getickt.

Julia enchaîne un 9a+ ! Supercrackinette à Saint Léger

Perf team Climb Up | Décidement Julia Chanourdie est en forme ! L'athlète de la team Climb Up, qualifiée pour les prochains JO, vient d'enchaîner son premier 9a+ à Saint Léger avec Supercrackinette ! Enorme perf !Bravo Julia, continue de nous faire rêver !#climbup #grimperensemble

Gepostet von Climb Up am Freitag, 13. März 2020

Carlo Traversi topt Dreamtime (8C)

Schon zu Beginn seines Kletterdaseins sah Carlo Bilder von Fred Nicole in Dreamtime und war sofort angetan von der puren Ästhetik der Linie. Als es dann realisierte, dass der Boulder fb 8C sein soll, konnte er sich zur damaligen Zeit nicht einmal erträumen einen solchen Boulder jemals zu klettern. Doch angetan von der Suche nach der schönsten kletterbaren Linie, entwickelte der junge Carlo Traversi immer mehr Skills und Rohstrom um eben auch die schönen Boulder klettern zu können, welche zuvor noch zu hart waren. Nun hat Carlo auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel, aber unterkriegen lässt er sich davon nicht. Und so wurde mal schnell ein Flug von den USA ins Tessin gebucht und die Matten unter den Boulder seiner Träume gelegt. Einige Tage lang kämpfte Carlo mit dem Boulder- ohne Erfolg. Doch als dann die Meldung kam, dass Trump die Grenzen dicht macht, entschloss Carlo schnell den Rückflug zu buchen und alles auf eine Karte zu setzen. Denn in der Schweiz für längere Zeit sitzen zu bleiben konnte er sich, auch wenn der Gedanke verlockend war, einfach nicht leisten. Mit dem extra Druck saß Carlo dann mal wieder am Start, chalkte die Hände, ging die Beta noch ein letztes Mal im Kopf durch und zog an. Diesmal klappte alles und so konnte Mr. Traversi sich vor dem Rückflug noch schnell den lang ersehnten Durchstieg von Dreamtime (8C) abholen bevor es dann wieder in die Heimat ging.  

Michael Piccolruaz wiederholt Sierra Madre (8C)

Michael Piccolruaz wiederholt Sierra Madre (8C)

Der gebürtige Italiener Michael Piccolruaz ist vor einiger Zeit nach Innsbruck* gezogen um dort an der Uni zu studieren. So jedenfalls liest sich die offizielle Version, welche er wahrscheinlich seinen Eltern erzählte. Denn wir kommen einfach nicht von dem Gedanken weg, dass Michael eigentlich nach Innsbruck gezogen ist um dort zu trainieren. Ganz abwegig ist der Gedanke sicherlich nicht, Innsbruck bietet immerhin top Trainingsbedingungen.

Und dass die eben nicht nur gut sind, um am Plastik und für Wettkämpfe fit zu werden bewies uns Mr. Piccolruaz mit seiner Begehung von Sierra Madre (8C). Der Boulder steht im Zillertal, wurde von Flo Schmalzl erstbegangen und verläuft durch ein perfektes Granit-Schild. Den Boulder musste Michael durchaus länger probieren und somit wurde das Ganze zu einem harten Kampf gegen den eigenen Kopf. Doch mit der richtigen Crew, top Bedingungen und der nötigen Fitness musste die Linie irgendwann einmal fallen. Kurz bevor auch Österreich die Schotten dicht machte und zwecks Ausgangssperre das Bouldern draußen unmöglich machte, kämpfte sich Michael zum Top dieser absoluten King-Line.

*) Innsbruck: Quasi das Erlangen 2.0 der Kletterneuzeit

Stefan Koechel bouldert Klem Loskots 8B+ -Klassiker im Maltatal

Im November 2001 kletterte kein geringerer als Klem Loskot, mit Bügeleisen (8B+) den schon kürzlich erwähnten feuchten Traum jedes Boulderers. Mit dieser Erstbegehung tauchte das Maltatal auch plötzlich in den internationalen Klettermedien auf und legt den Grundstein für seine weltweite Bekanntheit. Denn Klems Bügeleisen war zu diesem Zeitpunkt einer der schwersten Boulder der Welt. Wenn man genug Fingerstrom und Körperspannung am Start hat, liegt es quasi auf der Hand, dass man sich mit seinen Crashpads unter das 45 Grad steile Schild begibt und die ein oder andere Session verbringt. Bei Stefan war die erste Session schon 2016, aber dank seiner Hartnäckigkeit und ständigem Verbessern der Beta, hat es kürzlich mit der Wiederholung geklappt.

Daniel Woods klettert Primitivo (8C)

Mr. Wood nutze seinen Lauf nach Off the Wagon Sit (8C) (welchen er eine Woche zuvor klettern konnte) aus und zog direkt weiter zum nächsten Tessiner highend Boulder. Das Ziel war Primitivo (8C). Den Steh-Start (8B) hatte Daniel schon zuvor geklettert. Nun galt es, „nur“ den ersten Zug zu sticken, die Schulter im Schraubzwingen-Style ordentlich arretieren und dann alles an den Steh-Start anzuhängen. Laut Woods gelang dies am besten in einer Nightsession verbunden mit Rage Against The Machine auf einem „Guerrilla Radio“.

Es mag sein, dass es Förster und Grundstückbesitzer gibt, die keine Problem mit Nightsessions haben. Trotzdem befinden sich die Boulder immer noch in der Natur und stehen somit im Lebensraum von Tieren. Die Frage, die sich bei Nightsession stellt ist doch die, wie sehr respektieren wir das, was wir so lieben und bei einem Herrn Woods die Lebensgrundlage darstellt? Bluetooth Boxen in der Natur, Herr Woods und Co? Ohne Worte!!

Selbst wenn man es unbedingt benötigt, sollte man zumindest den Anstand haben, das Ganze nicht auch noch groß als cool zu promoten, denn solch Vorbilder braucht unser Sport nicht.

Mehr Respekt, weniger Egoismus #savebouldering.

(Kletterszene.com Redaktion)

Wie dem auch sei- trotz dieses äußert fraglichen Verhaltens gratulieren wir Herrn Woods zu seiner Last-Minute Begehung von Primitivo (8C). Denn Aufgrund der aktuellen Lage im Tessin machte sich auch er kurz nach dem Durchstieg wieder auf den Heimweg in die USA.

#styathome

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Freiwilliger Rückruf des Kissenaufsatzes Cushion Frog [Vaude] https://kletterszene.com/news/freiwilliger-rueckruf-des-kissenaufsatzes-cushion-frog-vaude/ https://kletterszene.com/news/freiwilliger-rueckruf-des-kissenaufsatzes-cushion-frog-vaude/#respond Wed, 18 Mar 2020 18:34:30 +0000 http://kletterszene.com/?p=104344 VAUDE gibt den freiwilligen Produktrückruf des Kissenaufsatzes Cushion Frog bekannt.

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VAUDE gibt den freiwilligen Produktrückruf des Kissenaufsatzes Cushion Frog bekannt. Wir haben festgestellt, dass bei den von Februar 2015 bis März 2020 verkauften Produkten ein Material verarbeitet wurde, das erhöhte Schadstoffwerte (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe PAK) aufweist. Die Grenzwerte gemäß REACH-Verordnung wurden überschritten.

Freiwilliger Rückruf des Kissenaufsatzes Cushion Frog  [Vaude]

Viele PAK haben nach Einschätzung des Bundesamts für Risikobewertung krebserregende, erbgutverändernde und/oder fortpflanzungsgefährdende Eigenschaften. Das betroffene Material ist auf der Rückseite des Kissenaufsatzes Cushion Frog verarbeitet. Bei bestimmungsgemäßer und zu erwartender Nutzung ist ein direkter Hautkontakt des Kindes mit der Rückseite des Kissenaufsatzes unwahrscheinlich.

Auch der Träger kommt mit diesem Teil des Kissenaufsatzes nur gelegentlich und kurz in Kontakt, z.B..beim Abnehmen des Kissenaufsatzes um es zu waschen. Dennoch haben wir uns dazu entschieden dieses Produkt freiwillig zurückzurufen. VAUDE bürgt für die Qualität und Sicherheit bei all seinen Produkten, dies umfasst auch die Inhaltstoffe der verwendeten Materialien. Unsere Kindertragen werden nach strengsten Prüfkriterien entwickelt, durch den TÜV Süd geprüft und abgenommen und unterliegen weiteren internen Qualitätskontrollen. VAUDE ist sich seiner besonderen Sorgfaltspflicht im

Bereich Kindertragen bewusst. Um jegliches Risiko für die Anwender auszuschließen, rufen wir als Hersteller daher vorsorglich den Kissenaufsatz Cushion Frog (Artikel -Nr. 11861) zurück. Dieser Aufsatz ist im Lieferumfang der Kindertrage Shuttle Premium (Artikel-Nr. 11778) enthalten, wird aber auch als separates Zukaufteil von uns vertrieben.
Betroffen sind nur Kissenaufsätze Cushion Frog, die von Februar 2015 bis März 2020 erworben wurden. Bei vor oder nach diesem Zeitpunkt im Handel erworbenen Kissenaufsätzen Cushion Frog wurde ein anderes Material verwendet. Dieser freiwillige Rückruf betrifft ausschließlich den Kissenaufsatz Cushion Frog. Die Funktionalität und Beschaffenheit der Kindertrage Shuttle Premium ist davon nicht betroffen.

Die Kindertragen von VAUDE sind von diesem Problem nicht betroffen. Wenn Sie im Besitz des genannten Kissenaufsatzes sind, möchten wir Sie bitten diese umgehend bei Ihrem Händler zurückzugeben oder dorthin zurück zu senden, da die Rücknahme über die
VAUDE-Händler erfolgt. Die Händler sind entsprechend informiert worden, um eine reibungslose Abwicklung zu gewährleisten. Wir werden den Kissenaufsatz kostenlos umtauschen. Diese neuen Aufsätze sind voraussichtlich im August lieferbar.

Für weitere Fragen betreffend der Rückgabe, Identifizierung und Abwicklung des Umtausches ist eine Service-Hotline unter 01805-08283300 eingerichtet. Informationen zum Rückruf sind auch auf der Webseite unter zu finden.

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In ein Motivationsloch falle ich dennoch nicht – Jakob Schubert https://kletterszene.com/news/in-ein-motivationsloch-falle-ich-dennoch-nicht-jakob-schubert/ https://kletterszene.com/news/in-ein-motivationsloch-falle-ich-dennoch-nicht-jakob-schubert/#respond Wed, 18 Mar 2020 14:30:47 +0000 http://kletterszene.com/?p=104327 Eigentlich stand heute in Jakob Schuberts Terminkalender >> Anreise EM Moskau <<, doch ist auch seine Welt seit ein paar Tagen nicht größer als seine WG im Herzen von Innsbruck.

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Eigentlich stand heute in Jakob Schuberts Terminkalender >> Anreise EM Moskau <<, doch ist auch seine Welt seit ein paar Tagen nicht größer als seine WG im Herzen von Innsbruck. Zum Glück mit großem Garten und einem derzeit hochfrequentierten Griffboard. Die berühmte Zehner Klimmzugpyramide kommt im regulären Weltcup-Trainingsplan viel zu selten vor. Jetzt ist die perfekte Zeit dafür.

KLETTER WM 2019 - IFSC CLIMBING WORLD CHAMPIONSHIPS - Jakob Schubert

Die Trainings- und Wettkampfsituation ist aktuell für alle Athleten schwierig. Denn keiner weiß wirklich, wie und wann es weitergehen wird. Die jetzt verschobene EM in Moskau wäre für die schon qualifizierten Athleten die Generalprobe und somit einzig verbleibende Chance, das Olympic Combined Format noch einmal unter Wettkampfbedingungen zu testen. Ob der Alternativtermin im Juni tatsächlich hält werden wir sehen.

In ein Motivationsloch falle ich dennoch nicht. Es gilt, sich andere Ziele für die nahe Zukunft zu setzen, in Form zu bleiben und was für den Kopf zu tun. Unter Tags arbeite ich im Garten unter Aufsicht meiner WG-Kollegen und Freundin an meiner Beweglichkeit. Als passionierter Gamer feile ich abends an meinen taktischen Spielzügen und kann das Gaming-Erlebnis mit meinen virtuellen Mitspielern teilen.

so Jakob Schubert

Das gute Wetter und der ungetrübte Blick auf die Berge wecken allerdings auch bei Jakob den Hunger nach Felsabenteuern; so trifft es sich gut, dass er nun endlich sein Perfecto Mundo (9b+) Video veröffentlichte.

Der Durchstieg der Route war nicht nur ein physischer, sondern auch ein mentaler Kampf und zählt definitiv zu den besten Momenten meines bisherigen Lebens. Wenn man eine Kletterreise antritt mit einer konkreten Route im Kopf, dann begibt man sich in eine Art Mikrokosmos. Du hast nur dein Ziel im Kopf, keine anderen Gedanken, bist umgeben von vertrauten Menschen und du gibst alles, um diese eine Route zu klettern – das sind unvergessliche Erinnerungen und motiviert mich unglaublich. Dieser nervenaufreibende Prozess ist auch im Video schön zu erkennen, deshalb gefällt es mir so gut. Neben der erfolgreichen Olympia-Qualifikation war die Begehung der „Perfecto Mundo“ sicher das Highlight zum Jahresende 2019.

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Team USA zerlegt die Schweiz, Stefan Scarperi bouldert 8C und Alex Puccio is back https://kletterszene.com/news/team-usa-zerlegt-die-schweiz-stefan-scarperi-bouldert-8c-und-alex-puccio-is-back/ https://kletterszene.com/news/team-usa-zerlegt-die-schweiz-stefan-scarperi-bouldert-8c-und-alex-puccio-is-back/#respond Mon, 16 Mar 2020 13:06:34 +0000 http://kletterszene.com/?p=104220 Paul Robison wiederholt REM (8B+), Alex Pucchio boulder wieder 8B, Stefan Scarperi wiederholt Bügeleisen sit (8C) & Matt Fultz, topt bei Vecchio Leone" (8B), "General Disarray" (8B), "The Dagger" (8B), "Dreamtime" (8C) und "The Kingdom" (8C) aus.

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Team USA nimmt mal wieder die Schweiz auseinander

Es ist mal wieder Tessin-Saison und damit hat es natürlich auch gefühlt die halbe US-Bouldertruppe in die schöne Schweiz verschlagen. So auch den mittlerweile wohl eher zum alten Eisen gehörenden Daniel Woods. Dieser war im November und Dezember noch verletzt, scheint sich jedoch gut erholt zu haben. Zum Beginn des Trips musste sich Daniel zwar noch ein bisschen in das Bouldergame einfinden, doch nach ein paar Begehungen im Bereich fb 8A kam der Flow dann langsam zurück. Um das neu erworbene Gefühl von Vertrauen am Fels auch zu nutzen und weiter auszubauen, blockte Woods dann noch, quasi als Come-Back, „Casavion“ und „Momentum„, beide 8B+, weg. Doch dann setzte Daniel dem ganzen die Krone auf und holte sich mit „Off the Wagon Sit“ noch einen Boulder in dem legendären Grad 8C+. Den Boulder hatte Daniel bereits im Vorjahr probiert, konnte damals den Stehstart nach vier Sessions klettern und beschoss den Sitzstart im selben Jahr noch für weitere drei Sessions. Damals blieb ihm der Erfolg jedoch verwehrt. Nicht so auf diesem Trip. In nur vier weiteren Sessions gelang es Mr. Woods endlich den Boulder zu bezwingen und sich einen weiteren Highend-Tick in seine schier endlose Liste von bereits gekletterten Bouldern einzutragen.

 Matt Fultz, Bouldert im Tessin Vecchio Leone" (8B), "General Disarray" (8B), "The Dagger" (8B), "Dreamtime" (8C) und "The Kingdom" (8C)

Doch Nicht nur Daniel war fleißig. So hört man auch immer wieder von Matt Fultz, welcher momentan in absoluter Top-Form zu sein scheint. Und was macht man so als Ammi wenn man sich im Winter/Frühjahr so richtig fit fühlt? Richtig, erstmal ein Flugticket in die Schweiz buchen und den Europäern zeigen wo der Hammer hängt. Und mit seiner aktuellen Liste von „Vecchio Leone“ (8B), „General Disarray“ (8B), „The Dagger“ (8B), „Dreamtime“ (8C) und „The Kingdom“ (8C) ist er schon mal auf einem guten Weg. Besonders zu erwähnen wäre noch, dass Matt für „The Kingdom“ lediglich einen Tag brauchte und bedenken wir jetzt, dass der gute Mann aufgrund der Einreisebeschränkungen zumindest für die nächsten 30 Tage erstmal in der Schweiz bleibt, können wir uns mit großer Sicherheit auf noch so einige Schlagzeilen von Mr. Fultz freuen.

Und noch ein weiterer Tessin-Boulder-Veteran aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten treibt aktuell mal wieder sein Unwesen in der Süd-Schweiz. Paul Robinson ist kein Fremder wenn es um schwere Boulderbegehungen am Fels geht. Gerade das Tessin ist für Paul mittlerweile wohl so etwas wie eine zweite Heimat geworden. Und so wandert Mr. Paul Robinson aktuell mal wieder durch die Kastanienwälder des Tessins und holt sich eine schwere Begehung nach der anderen. Er konnte sich mittlerweile die zweite Begehung von „Murder One“ (8B) und „Monentum“ (8B+) holen. Das bisherige Highlight sollte allerdings die zweite Begehung von „REM“ sein. „REM“ wurde letztes Jahr von Guiliano Cameroni erstbegangen und als Bewertung sprach Guiliano damals den Grad 8C+ aus. Der Boulder startet wie der Cresciano-Klassiker „Dreamtime“ (soweit man bei 8C von einem Klassiker reden kann), aber klettert den Block gerade hoch statt nach links. Paul war vergangenes Jahr, zur Zeit der Erstbegehung, ebenfalls im Tessin und wollte die Linie seitdem auch einmal probieren. Ein Jahr später stand Mr. Robinson dann nach wenigen Sessions oben auf dem Block. Dank einer neuen Lösung konnte er den Boulder überraschend schnell klettern und schlägt deshalb auch einen Grad von 8B+ vor.

Alex Pucchio mal wieder Draußen

Alex Pucchio hatte die letzten Wochen ganz schön viel zu tun. Denn ja, auch als Profi-Kletterin muss man ab und zu neben dem Training noch arbeiten. Alex verdient nämlich nebenher ihr Geld mit Trainingskursen und diese lässt sie sich mit 150$ pro 2,5 Stunden auch recht gut bezahlen. Wir reden hier wohl gemerkt von Gruppenkursen und Preisen pro Person. Somit haben wir auch wenig Mitleid, wenn die gute Frau dafür extra wertvolle Felskletterzeit opfern muss. Und noch weniger Mitleid kommt bei uns auf, wenn dann der erste Boulder, welcher geklettert wird sobald man am Fels ist den Grad 8B hat. Denn Pucchio kletterte nach drei Wochen ohne vorher viel zu klettern oder zu trainieren (neben der Arbeit war sie auch noch kurz erkältet) einfach mal schnell Jeremiah Low (8B). Hut ab! zu der Leistung, wir würden ja auch gerne mal nach drei (oder auch mehr) Wochen ohne wirklich zu trainieren 8B bouldern. Allerdings hapert es bei uns wohl eher an der 8B im Allgemeinen.

Stefan Scarperi klettert „Bügeleisen sit“ (8C)

Das Bügeleisen (8B+) im Maltatal ist wahrscheinlich für so gut wie jeden Outdoor-Boulderer ein feuchter Traum. Das 45° steile Schild sieht von der Seite tatsächlich wie ein Bügeleisen aus und ist durchzogen von perfekten Gneis-Leisten. Klemm Loskot hat den Steh-Start dieser Perle vor vielen Monden erstbegangen. Nalle Hukkataival konnte dann 2014 den Sitz-Start erstbegehen und vollendete damit diese sagenumwobene Linie. Nicht viele konnten den Sitz-Start bisher überhaupt klettern. Kein Wunder, meinte Nalle zum damaligen Zeitpunkt sogar, dass Bügeleisen Sit (8C) sein bislang schwerster Boulder sein könnte. Daher wurde auch lange etwas von 8C+ gemunkelt. Bis sich dann eines Tages Jakob Schubert den Boulder anschaute und innerhalb einer Session kletterte. Maximal 8C laut Schubert also. Nun konnte sich eine weitere Person in die legendäre Liste der „Bügeleisen Sit“-Begeher eintragen. Stefan Scarperi holte sich das sehnlich erwünschte Tick in nur vier Tagen und kletterte somit seine bis Dato erste 8C. Hut ab! und was für ein Boulder um in den Grad 8C einzutauchen.

Klatsch und Tratsch aus der Kletterszene

Slackliner Reini Kleindl gewinnt Fine Crime Award

Erinnert ihr Euch noch an Reinhard „Reini“ Kleindl? Reini ist einer von den österreichische Highline Pionieren und ein Freund von Lukas Irmler, mit dem er zum Beispiel gemeinsam über die Victoriafalls gelaufen ist.

Reini konnte schon immer nicht nur gut mit dem Gleichgewicht sondern auch mit Buchstaben gut umgehen. So kam wie es kommen musste und er fing an Bücher zu schreiben. Gute Bücher. Und zwar so gute Bücher das er nun mit seinem Krimmer Die Klamm den Literaturpreis Fine Crime Award gewonnen hat.

Die Ocean Film Tour und das Banff Mountain Film Festivals werden verschoben

Ocean Film Tour 2020

Aufgrund der aktuellen Sicherheitssituation rund um die Ausbreitung des Corona-Virus können bisher geplante Veranstaltungen nicht durch geführt werden. Aus diesem Grund haben die Organisatoren schon vor einer Woche sich dazu entschlossen, alle Shows der International Ocean Film Tour Vol. 7, des Banff Mountain Film Festivals und der Greenscreen, die bis zum 19. April 2020 in Deutschland stattgefunden hätten, auf einen späteren Zeitpunkt dieses Jahres zu verschieben. Alle Tickets behalten dabei ihre Gültigkeit.

Mit Stefan Glowacz im Camper zum Klettern in die Verdon-Schlucht

Lust auf das Außergewöhnliche? Die Zutaten für die streng limitierten Trips lauten: traumhafte Destinationen und atemberaubende Abenteuer, exklusiv und hautnah mit faszinierenden Persönlichkeiten. Der bayrische Abenteurer und Profi-Kletterer Stefan Glowacz kennt die ganze Welt, und die Verdon-Schlucht in Südfrankreich ist ihm ganz besonders ans Herz gewachsen. Die Teilnehmer können ihn in einem Off-Road tauglichen Camper-Van durch den „Grand Canyon Europas“ begleiten, unter Tags verwunschene Routen klettern, abends am Lagerfeuer sitzen und Stefans gesammelten Erlebnissen aus 40 Jahren Expeditions-Erfahrung lauschen.

Highlights:

  • –  Eigener Van vom Spezialisten Multicamper
  • –  Tägliche Klettertouren mit Stefan Glowacz
  • –  Begleitung durch einheimische Bergführer

Unterkunft:

  • Die Vans der auf Camping spezialisierten Firma Multicamper

Weitere Informationen unter: kletterabenteuer-mit-stefan-glowacz

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Der DAV sucht IT Service- und Support-Manager (m/w/d) https://kletterszene.com/news/der-dav-sucht-it-service-und-support-manager-mwd/ https://kletterszene.com/news/der-dav-sucht-it-service-und-support-manager-mwd/#respond Sat, 14 Mar 2020 14:01:53 +0000 http://kletterszene.com/?p=104274 Der Deutsche Alpenverein ist als größter Bergsportverband der Welt zugleich einer der großen Naturschutzverbände Deutschlands. Im Rahmen seines umfangreichen Engagements für

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Der Deutsche Alpenverein ist als größter Bergsportverband der Welt zugleich einer der großen Naturschutzverbände Deutschlands. Im Rahmen seines umfangreichen Engagements für gesellschaftliche Belange leistet er auch qualifizierte Kultur- und Jugendarbeit.
 

Mit dem Projekt alpenverein.digital stellen wir uns den Herausforderungen der Digitalisierung. Damit wächst auch deutschlandweit der Supportbedarf der Mitarbeiter und Ehrenamtlichen der 358 Sektionen sowie der Bundesgeschäftsstelle.


Für die Bundesgeschäftsstelle in München suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen 

IT Service- und Support-Manager (m/w/d)

in Vollzeit (39 Stunden).

Ihre Aufgaben:

  • Verantwortung für die Koordination und Steuerung des IT-Supports des Deutschen Alpenvereins
  • Fachliche Führung des DAV Service- und Supportteams
  • Kontinuierliche Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung unserer Serviceperformance und Servicequalität
  • Verantwortung für Konfiguration und Betrieb des Support-Tools
  • Zusammenarbeit mit internen und externen Fachleuten innerhalb und außerhalb des Ressorts
  • Erster Ansprechpartner für Mitarbeiter und Ehrenamtliche in den Sektionen und der Bundesgeschäftsstelle bei Anfragen, Problemen und Änderungswünschen über unsere Supportkanäle
  • Aktive Bearbeitung, Lösung und Dokumentation von Support-Tickets bzw. Weiterleitung an folgende Support-Levels

Das sollten Sie mitbringen:

  • Abgeschlossenes Studium der Informatik oder eine vergleichbare Berufs­ausbildung und/oder mehrjährige Berufserfahrung in einer vergleichbaren Position
  • Breites technisches Wissen
  • Erfahrung in der fachlichen Führung von Mitarbeitern
  • Hohes Maß an Kunden-, Service- und Lösungsorientierung
  • Idealerweise Erfahrung beim Aufbau eines Service Desk
  • Analytisches Verständnis sowie strukturierte und eigenverantwortliche Arbeitsweise
  • Teamfähigkeit, Hands-On Mentalität, Einfühlungsvermögen und hohe soziale Kompetenz

Wir bieten Ihnen einen sicheren und modernen Arbeitsplatz in einem dynamischen Team sowie ein leistungsgerechtes Gehalt in Anlehnung an den TVöD. Wenn Sie an der Position interessiert sind, senden Sie uns bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Gehaltsvorstellung und möglichem Eintrittstermin bis 03.04.2020 an die E-Mail-Adresse bewerbung@alpenverein.de.

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Jahrespressekonferenz 2020 – der DAV wächst weiter https://kletterszene.com/news/jahrespressekonferenz-2020-der-dav-waechst-weiter/ https://kletterszene.com/news/jahrespressekonferenz-2020-der-dav-waechst-weiter/#respond Sat, 14 Mar 2020 13:45:54 +0000 http://kletterszene.com/?p=104232 Einmal mehr ist der Deutsche Alpenverein im Jahr 2019 deutlich gewachsen – um fast fünf Prozent auf gut 1,35 Millionen Mitglieder. In der stagnierenden bis schrumpfenden deutschen Vereinslandschaft nimmt der DAV damit eine Ausnahmeposition ein. Mehr Mitglieder bedeutet dabei auch eine größere Vielfalt.

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Einmal mehr ist der Deutsche Alpenverein im Jahr 2019 deutlich gewachsen – um fast fünf Prozent auf gut 1,35 Millionen Mitglieder. In der stagnierenden bis schrumpfenden deutschen Vereinslandschaft nimmt der DAV damit eine Ausnahmeposition ein. Mehr Mitglieder bedeutet dabei auch eine größere Vielfalt.

Die ostdeutschen Sektionen wachsen prozentual am stärksten

Deutsche Alpenverein Mitglieder 2019

Der Deutsche Alpenverein wächst weiter – zum 31. Dezember 2019 zählte er 1.351.247 Mitglieder. Im Vergleich zum Vorjahresstichtag, an dem 1.289.641 Mitglieder gemeldet waren, ist das ein Anstieg um 4,78 Prozent.  in Blick auf die Mitgliederverteilung in Deutschland zeigt, dass sich die Entwicklungen der letzten Jahre fortsetzen. 2019 durften sich erneut die ostdeutschen Sektionen über die stärksten prozentualen Zuwächse (+7,24 Prozent) freuen.

Bei den absoluten Wachstumszahlen sieht die Bilanz etwas anders aus, hier liegen Südbayern und Baden-Württemberg deutlich vorne. Die bayerischen Sektionen halten nach wie vor ihre Position als mitgliedsstärkste Region mit insgesamt mehr als 700.000 Mitgliedern. Die ostdeutschen Sektionen haben derzeit etwa 85.000 Mitglieder. 

Anhaltende Entwicklung: Der DAV wird jünger und weiblicher

Betrachtet man die Altersverteilung der Mitglieder, so fällt auf, dass die Gruppe der 19- bis 25-Jährigen den größten prozentualen Zuwachs verzeichnet (+6,64 Prozent). Dennoch sind die Mitglieder im Alter von 41 bis 60 Jahren weiterhin die zahlenmäßig am stärksten vertretene Gruppe. Einmal mehr erhöht sich der Anteil weiblicher Mitglieder auf 42,8 Prozent; das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als noch 2018

Altersverteilung - DAV Mitlgieder 2019

„Wir freuen uns über die Gesamtentwicklung sehr“, sagt DAV-Präsident Josef Klenner. „Vor allem, weil die aktuellen Zahlen einen Trend bestätigen, der seit vielen Jahren besteht: Der DAV gewinnt auch in alpenfernen Regionen vermehrt Mitglieder, wird weiblicher und jünger.“

Engagierte Frauen

Auch in den Ehrenämtern engagieren sich vermehrt Frauen – beim ersten Vorsitz der Sektionen ebenso wie in anderen Sektionsämtern. Im Durchschnitt verzeichnen die verschiedenen Sektionsposten einen Frauenanteil von gut 30 Prozent. Erstmals erfasst wurde die Geschlechterverteilung bei den aktiven Lizenzen. Hier zeigt sich, dass zwar einige Bereiche wie Routenbau, Eisfallklettern und Hochtouren immer noch männlich dominiert sind, bei den Ausbildungen rund um das Klettern, Bergwandern und Familien die Frauen aber stark vertreten sind. „Bis durch die Bank in allen Bereichen paritätische Verhältnisse herrschen, müssen wir uns wahrscheinlich noch etwas gedulden“, vermutet DAV-Vizepräsidentin Melanie Grimm.

Vielfalt leben

Fast 30 Tausend Menschen engagieren sich ehrenamtlich im Deutschen Alpenverein. Zusammen leisten sie über 2 Millionen Stunden ehrenamtlicher Arbeit und tragen damit mehr als 30 Millionen Euro zur volkswirtschaftlichen Wertschöpfung bei. Sie sind es, die das Vereinsleben möglich machen und tragen. Mitgliederwachstum bedeutet auch neue Ansprüche und Zielgruppen. Wie reagieren DAV und JDAV darauf?

Das Projekt Alpen.Leben.Menschen. wurde 2016 von DAV und Malteser Hilfsdienst gestartet und richtete sich zunächst an Geflüchtete. Seit Herbst 2019 gibt es einen neuen Partner, die Aktion Mensch. Mit der Neuausrichtung von A.L.M. werden nun auch Menschen mit Behinderungen angesprochen. Ziel des Projekts ist, inklusive Begegnungen zu ermöglichen – in den Bergen, in der Natur oder auch in den Kletterzentren.

Die JDAV berücksichtigt mit dem überarbeiteten Leitbild sowie ihren Grundsätzen und Bildungszielen die Vielfalt in der Gesellschaft. 2019 wurde mit der Veranstaltung „Queerfeldein“ erstmals ein Angebot für junge queere Menschen geschaffen, das sehr positiv angenommen wurde. Mit der neuen Methodenbox „Wir sind bunt“ kann die Jugendarbeit in den Sektionen um die Sensibilisierung für Geschlechtervielfalt erweitert werden.

„Wir wollen ganz bewusst auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen eingehen. Dabei sind uns die Themen Chancen- und Geschlechtergerechtigkeit besonders wichtig. Unser Erfolg spiegelt sich wider an der großen Begeisterung, mit der die Veranstaltung Queerfeldein angenommen wurde“

freut sich Bundesjugendleiter und DAV-Vizepräsident Simon Keller.

Sportliche Premieren – 2020

Premiere in Berchtesgaden: der erste Skimo-Weltcup in Deutschland

Ein großes Highlight im DAV-Leistungssport ist bereits über die Bühne gegangen: Beim Skimo-Weltcupvon 7. bis 9. Februar gingen die besten Skibergsteigerinnen und Skibergsteiger in den Disziplinen Vertical, Individual und Sprint an den Start. Das dreitägige Event fand im Rahmen des „Jennerstier“ statt – eines traditionellen Skitourenrennens, das in diesem Jahr bereits zum 15. Mal am Jenner bei Berchtesgaden ausgetragen wurde.

Premiere in München: die Munich Boulder Week

Boulder Week Munich 2020 - kletterszene

Von 16. bis 24. Mai 2020 findet zum ersten Mal die Munich Boulder Week statt – eine Woche im Zeichen des Boulderns. Auftaktevent ist die Deutsche Meisterschaft Bouldern: Am 16. und 17. Mai treten im Olympia-Eissportzentrum in München die besten deutschen Boulderinnen und Boulderer gegeneinander an. Von Montag bis Freitag, 18. bis 22. Mai, können Interessierte in fünf teilnehmenden Boulder- und Kletterhallen in München selbst an die Wand gehen.

Es gibt besondere Breitensportangebote für alle Niveaus, dazu Vorträge, Spaß-Wettkämpfe und Filme rund ums Klettern. Am Ende der Woche folgt das Highlight: der Boulderweltcup München. Am 23. und 24. Mai trifft sich die internationale Boulder-Elite im Münchner Eissportzentrum. Kurz vor den Olympischen Spielen 2020 in Tokio werden die Athletinnen und Athleten aus aller Welt in Top-Form sein. #munichboulderweek

Premiere in Tokio: Klettern bei den Olympischen Sommerspielen 2020

Vier Jahre nach der Entscheidung für Klettern bei den Olympischen Sommerspielen steht der bisher größte Wettkampf in der Klettergeschichte im August auf dem Programm. Der DAV kann mit Jan Hojer und Alexander Megos seine beiden besten Athleten ins Rennen schicken. Sie treten von 4. bis 7. August gegen die absolute Weltelite in der olympischen Kombinationsdisziplin „Olympic Combined“ an.

Deutsche Meisterschaft -Klettern-Olympic Combined

Premiere in Duisburg: Deutsche Meisterschaft Olympic Combined bei den Finals

Nur wenige Wochen später feiert das Klettern bei den Finals seinen Einstand: An einem Ort werden in verschiedenen Sportarten deutsche Meisterschaften ausgetragen. Dieses Groß-Event findet 2020 in Duisburg statt. Am Super-Wettkampf-Wochenende 6. und 7. Juni werden 138 Medaillen-Entscheidungen in 20 Sportarten fallen. ARD und ZDF berichten umfassend von diesen „Deutschen Sommerspielen“. Auch das Klettern ist in diesem Jahr erstmals dabei – mit der Deutschen Meisterschaft in der olympischen Disziplin „Olympic Combined“. Dabei werden die bekannten Disziplinen Speed, Bouldern und Lead kombiniert und gemeinsam gewertet. Auf der DM kämpfen die besten deutschen Kletterinnen und Kletterer um die begehrten Meistertitel.


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Vorsorglicher Sicherheitshinweis Avabag Kartusche Carbon [Ortovox] https://kletterszene.com/news/vorsorglicher-sicherheitshinweis-avabag-kartusche-carbon-ortovox/ https://kletterszene.com/news/vorsorglicher-sicherheitshinweis-avabag-kartusche-carbon-ortovox/#respond Thu, 12 Mar 2020 13:37:53 +0000 http://kletterszene.com/?p=104199 Ortovox hat festgestellt, dass es bei den Avabag Kartuschen Carbon eines bestimmten Produktionszeit­raumes vereinzelt zu einem Druckverlust kommen kann. Grund hierfür ist ein fehlerhafter Kartuschen­Adapter. Unter ungünstigen Umständen kann dadurch die Auslösekraft des AVABAG-Airbag Systems beeinträchtigt werden.  Betroffen sind ausschließlich … Weiterlesen

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Ortovox hat festgestellt, dass es bei den Avabag Kartuschen Carbon eines bestimmten Produktionszeit­raumes vereinzelt zu einem Druckverlust kommen kann. Grund hierfür ist ein fehlerhafter Kartuschen­Adapter.

Unter ungünstigen Umständen kann dadurch die Auslösekraft des AVABAG-Airbag Systems beeinträchtigt werden. 

Betroffen sind ausschließlich Kartuschen einer Produktionsserie mit dunkelblauem Kartuschen­Adapter. Alle anderen Kartuschen­Adapter (hellblau und silber) stammen aus anderen Produktionsläufen und sind nicht betroffen.

Ein möglicher Druckverlust der Kartusche kann im Rahmen der vor jedem Einsatz des Systems zwingend durchzuführenden Wiegeprüfung der Kartusche sicher identifiziert werden.

Um jegliches Risiko auszuschließen, weist Ortovox vorsorglich noch einmal besonders darauf hin, dass das Gewicht der Avabag Kartuschen Carbon vor jedem Einsatz eines AvabagAirbag Rucksacks mittels Wiegeprüfung unbedingt zu überprüfen ist. Eine detaillierte Beschreibung dieser Prüfung findet sich in der Bedienungsanleitung zu jedem AvabagAirbag Rucksack sowie im Service­Bereich auf ortovox.com.

Kartuschen, die im Rahmen der Wiegeprüfung keinen Druckverlust aufweisen, können unmittelbar nach der Prüfung bedenkenlos verwendet werden. Betroffene Kartuschen mit Druckverlust können beim Fachhändler ausgetauscht werden.

Ortovox Rückruf AvabagAirbag Kartusche

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Patagonia sucht für seinen Shop in München eine/n Store Manager Assistent https://kletterszene.com/jobs/patagonia-sucht-store-manager-assistent-munchen/ https://kletterszene.com/jobs/patagonia-sucht-store-manager-assistent-munchen/#respond Tue, 10 Mar 2020 08:59:49 +0000 http://kletterszene.com/?p=104149 Founded in 1973, Patagonia is an outdoor apparel company based in Ventura, California. A certified B Corporation, Patagonia is in business to save our home planet. In a time when all life on earth is under threat of extinction, we aim to use the resourc

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Founded in 1973, Patagonia is an outdoor apparel company based in Ventura, California. A certified B Corporation, Patagonia is in business to save our home planet. In a time when all life on earth is under threat of extinction, we aim to use the resources we have—our business, our investments, our voice and our imagination—to influence changes needed to protect our planet. The company is recognized internationally for its commitment to product quality and environmental activism, contributing over $104 million in grants and in-kind donations to date.

For our store in Munich, we are looking for an:

Assistant Store Manager

We’re in business to save our home planet. Your role will contribute to this mission by providing a complete shopping experience for our customers, supporting the Store Manager and being an ambassador of the brand.

Key accountabilities:

  • Provide best in class customer service, where the customer is treated with great importance and respect and that all employees know how to provide a great customer service to every customer that walks in the door.
  • Talk confidently to the customers about our products, values and history.
  • Show passion for the brand to every customer and convey what makes us unique.
  • Be an environmental ambassador by leading on environmental initiatives and environmental storytelling, together with the Sales Associates and the environmental team.
  • Maintain high merchandising values that reflect the Patagonia image by being creative, educational, inviting, and expressive.
  • Inspire employees so that each person contributes to the productivity of the store.
  • Be responsible for opening and closing the store and securing all store assets.
  • Act as the go-to person for the store team when the Retail Store Manager is absent ensure an update and overview of the store.

Pre-requisites:

In order to succeed in this role, it is expected that you will have:

  • Excellent customer service and sales skills.
  • Previous retail or related customer service experience.
  • Language skills: native in German, fluent in English. Other languages are a plus.
  • Enthusiasm and knowledge about our products.
  • Working knowledge of computers; proficiency in Microsoft Word, Excel, and Outlook.
  • Ability to train, delegate and adapt quickly to different situations.
  • Be an excellent communicator and have organizational skills.
  • Strong linkage with the Patagonia business and mission statement.

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