In den ersten Folgen dieser Artikelreihe haben wir euch ja den ein oder anderen Tip gegeben, wie Mann / Frau das Gespräch mit seinem nichtkletternden Partner führt um doch ins gewünschte Urlaubsziel bzw. Klettergebiet zu kommen. Zugegeben, es ist nicht immer leicht den Partner zu überzeugen und es bedarf auch etwas an Recherche und Aufwand. Aber so ist es halt mal mit der Liebe (sowohl zum Klettern, als auch zum Partner).  Damit ihr aber mit der Vorbereitung für den nächsten Urlaub nicht unnütz viel Zeit vergoldet, fügt sich der nun schon sechste Teil der — wie sagt man so schön — Erfolgsserie, nahtlos an die anderen Artikel an.

  • Teil I:   Die wichtigsten Infos zu  Oslo / Barcelona / Yangshuo / Vancouver / Sheffield / Boulder/ Asagi Caglar Köyü / Bergen
  • Teil II:  Die wichtigsten Infos zu  Hanoi / Petrohrad / Bari / La Spezia / Wales / Kalymnos
  • Teil III: Taktische Tipp: Folgende Fehler solltet ihr nicht machen
  • Teil IV: Tips und Tricks: Die richtige Gesprächstaktik
  • Teil V:  Die wichtigsten Infos zu  Laos / Cuba / Monaco / Buoux / Helsinki
  • Teil VI: Die wichtigsten Infos zu Manila / Paklenica / Sardinien / Mallorca / Mala Skala / Bafa See / Quito / Krakau

 

Philippinen | Manila

Auch wenn man mit 28 Std. Anreise rechnen sollte, die Philippinen sagen mehrfach Danke. Sei es mit den weißen Stränden, den freundlichen Menschen, oder einfach mit der entspannten Lebenseinstellung die auf Inseln gelebt wird und einen in kürzester Zeit aus den Arbeitsalltag raus holt.  Die Philippinen bestehen aus insgesamt 7107 Inseln, von denen 3144 mit einem Namen benannt und etwa 880 bewohnt sind. Von den 7107 Inseln haben 13 Inseln eine Fläche von mehr als 1000 km², 47 Inseln haben eine Fläche von mehr als 100 km² und 357 Inseln sind größer als 2,5 km². Von den 7107 Inseln haben lediglich elf eine Fläche von mehr als 2500 km²; die größten sind Luzon, Mindanao, Samar, Negros, Mindoro, Panay und Palawan.

 

Italien | Sardinien

Sardinien ist eine große italienische Mittelmeerinsel mit einer fast 2.000 km langen Küste, Sandstränden und einem bergigen, von Wanderwegen durchzogenen Landesinneren. In der schroffen Landschaft verstreut liegen Tausende Nuraghen – geheimnisvolle bienenstockförmige Steinruinen aus der Bronzezeit. Eine der größten und ältesten Nuraghen ist Su Nuraxi in Barumini, die aus der Zeit um 1500 v. Chr. stammt. Die Landschaft von Sardinien ist geprägt von schroffen Steinblöcken, steilen Felswänden und zerklüfteten Küsten. Wer einmal hier war, für den ist die kleine Mittelmmerinsel ein eigenständiges Kletter-Paradies. Umringt von nacktem Gestein kann man hier praktisch überall nach oben klettern. Egal ob motivierter 8b-Junkie oder einfach nur Klettern als Freizeitvergnügen, die Insel bietet viele Möglichkeiten. Viele Gebiete mit allen Schwierigkeitsgrade, befinden sich zudem direkt am Meer.

Die beste Zeit für das Bouldern, Fels- oder Sportklettern ist sicherlich der Frühling. Auch der Frühsommer und der Spätherbst. Nur nicht der Hochsommer, in der sengenden Hitze, denn dann sind die Temperaturen unerträglich heiß und ständig herrscht Brandgefahr. Oder der Winter, dann drohen einen die tagelang anhaltenden Winterstürme wegzufegen.

 

Kroatien | Paklenica

Bis zum Aufkommen des Fremdenverkehrs war Starigrad von Fischerei und Viehzucht geprägt. Als Hauptort des seit den 1940er Jahren bestehenden Nationalparks Paklenica ist Starigrad von Bausünden einigermaßen verschont geblieben.  Nunmehr ist Starigrad ein Urlaubsort. Das nahe Beieinanderliegen von Mittelgebirge und Meer bietet Erholungssuchenden, Sportlern und Naturfreunden ein ungewöhnlich breites Betätigungsfeld. Die bis zu 1.700 Meter hohen Felsen gelten als eines der schönsten Klettergebiete Europas. Wie in ganzen Kroatien so auch in Starigrad Paklenica und Seline die Strände sind hauptsächlich Kiesstrände. Ein Strand, der uns zufrieden stellt ist leicht zu finden. Auf der 100 m Länge wechseln sich die Strände von einer glatten Fläche mit feinem Kies bis Steinplatten mit Treppen.

 

Ecuador | Quito

Ecuador ist ein Land an der Westküste Südamerikas und liegt am Äquator. Die vielfältige Landschaft umfasst Amazonasdschungel, das Andenhochland und die Galapagosinseln mit einer artenreichen Tierwelt. Die Hauptstadt Quito liegt in den Ausläufern der Anden auf einer Höhe von 2.850 m. Bekannt ist die Stadt für ihr größtenteils intaktes Zentrum aus der spanischen Kolonialzeit mit prächtigen Palästen aus dem 16. und 17. Jh. und religiösen Stätten wie der prunkvollen Kirche Compañía de Jesús.

 

 

Tschechien | Mala Skala

Das Feriendorf in dem tiefen Tal des Flusses Jizera unter dem Felsenkamm Vranov. Herrliche Umgebung mit der Möglichkeit vieler Ausflüge. Das Dorf wurde in dem Jahre 1432 gegründet. Über dem rechten Ufer von Jizera steht das Schlösschen, das ursprünglich die Festung von Wallenstein war. Auf dem Felsenkamm Vranov befinden sich der Aussichtsturm und die Reste der gotischen Burg Vranov, der damals Verteidigung gegen Hussiten besorgte. Jetzt kann man hier das romantische Pantheon mit den Gedenktafeln und Denkmal der berühmten Persönlichkeiten sehen.
Diese sehr beliebte Felsenregion ist eher für erfahrene Kletterer geeignet. Die Sandsteinfelsen des Kamms Vranovský hřeben wurden durch tektonische Wirkungen aus dem Untergrund gehoben und in vertikale Lage aufgetürmt. Die charakteristische Silhouette der scharf zerklüfteten Felsen lockt Liebhaber des Bergsteigersports bereits aus der Ferne an. Das Klettergebiet schließt außer den Felsgruppen Suché skály, und Vranovský hřeben auch Betléms

Da die Firma Ocun nur knapp 15 Autominuten von Mala Skala entfernt ist, kann man auch mal den Kundenservice der Firma anrufen und dessen Auskunftsfreudigkeit testen

 

Spanien | Mallorca

Mallorca ist eine der spanischen Baleareninseln im Mittelmeer. Sie ist für ihre Badeorte, geschützten Buchten, Kalksteinberge sowie Überreste aus römischer und maurischer Zeit, wie mit dem bekannt. Die Hauptstadt Palma bietet ein doch recht lebendiges Nachtleben, den von den Mauren errichteten Königspalast Almudaina und die Kathedrale Santa María. Es gibt Dörfer mit Steinhäusern wie Pollença mit seinen Kunstgalerien und einem Musikfestival oder das auf einem Hügel gelegene und von Zitrusplantagen umgebene Fornalutx.
Zudem ist die Insel ein Einkaufsparadies für alle Budgets und Geschmäcker.  Außerdem bietet sich förmlich an, um dort einen Kletterurlaub zu verbringen. Man findet dort wunderschöne Klettergebiete, vor allem im mallorquinischen Gebirgszug, hat fast eine Garantie auf gutes, zumindest trockenes, Wetter und, vielleicht der wichtigste Punkt für manchen, Mallorca ist das ganze Jahr über mit dem Flugzeug aus recht preisgünstig und in kurzer Zeit zu erreichen!

 

Polen | Krakau

Krakau, eine südpolnische Stadt unweit der Grenze zur Tschechischen Republik, ist für ihren gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern und ihr jüdisches Viertel bekannt. Mittelpunkt der Altstadt, die vom Parkring Planty und Überresten der mittelalterlichen Stadtmauer eingeschlossen wird, ist der imposante Marktplatz Rynek Glówny. Hier stehen die Tuchhallen, ein Handelszentrum aus der Renaissance, und die Marienkirche, eine gotische Basilika aus dem 14. Jahrhundert. Seit ein paar Jahren ist es einigen Eingeweihten bekannt, dass sich weit im Osten, hinter den sieben Bergen bei Krakau einige Klettergebiete liegen, welche die weite Reise belohnen.

 

Türkei | Bafa See

In der Antike besaß der spätere Bafasee noch eine direkte Anbindung an das Mittelmeer und hieß Latmikos kolpos , nach dem Gebirgszug des Latmos, der am Nordostufer beginnt und sich weiter nach Osten zieht. Eine ebenfalls Latmos genannte Stadt dort hieß später Herakleia am Latmos. Ab dem 4. Jahrhundert n. Chr. schnürten die vom Großen Mäander aufgrund der von Menschen verursachten Entwaldung im Einzugsgebiet abgelagerten Sedimente den See von der Ägäis ab. Das Wasser ist immer noch leicht salzig. Der Bafasee ist ein geeignetes Gebiet zum Wandern und zur Naturbeobachtung. Es gibt dort mehr als 100 verschiedene Vogelarten und über 120 Orchideensorten. Wenn man von der Hauptstraße aus um das Südende des Sees in Richtung Herakleia fährt, eröffnen sich interessante Felsformationen entlang des Sees bis hin zum Latmosgebirge. Rund um den See gibt es nur kleine Pensionen, denn hier wurden Hotelbauten verboten, um Landschaft, Flora und Fauna zu erhalten.

 

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