Sasha DiGuilian wiederholt Mora Mora (8c), Laura Rogora klettert 8c+ und Barbara Zangerl erneut am Rücken verletzt

Laura Rogora klettert Biographie (8c+)

Laura Rogoro in Grandi Gesti (9a)Laura Rogora, die 16-jährige Italienerin, die hauptsächlich in einer Halle in Rom trainiert und diese Saison auch ziemlich gut bei den Weltcups schlägt, hat sich mal etwas Ruhe am Fels gegönnt und wo geht das besser als in Ceüse. Und hier konnte sie auch in nur vier Tagen den 8c+-Teil von Biographie klettern. Die gerade mal 1,51 Meter lange Laura hat sich besonders am Einstieg schwer getan, der wohl durch einen Griffausbruch noch einen Ticken schwerer geworden ist.  Jetzt muss sie nur die den 9a+-Part, den sie im Großen und Ganzen auch schon geklettert hat, mit der 8c+ zusammenhängen und dann wäre das eine kleine Sensation…

 

Sasha DiGuilian wiederholt Mora Mora (8c)

Sasha DiGuilian ist die erste Frau, die die 700 Meter lange Route Mora Mora (8c) in Madagaskar wiederholt hat. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch daran, aber soooo viele haben diese Routen bis jetzt überhaupt noch nicht wiederholt. Genauer gesagt nur einer und das war kein Geringerer als Adam Ondra 2010.
Mora Mora wurde 1999 von Franciso Blanco und Toti Vales erstbegangen und fristet bis dato eher einen Dornröschenschlaf. Fairerweise muss man sagen, dass Madagaskar — übrigens völlig zu Unrecht — ein eher seltenes Reiseziel bei den Kletterern heutzutage ist.
Aber zurück zu Sasha und Edu Marin, der sie begleitet hat. Insgesamt 26 Tage waren die beide dort zu Gange und haben die verschiedenen Seillängen ausgecheckt, Material transportiert und Essen und Wasser gehault. Für die Route selber und den Durchstieg haben sie drei Tage gebraucht. „Mora Mora“ bedeutet so viel wie „Langsam, langsam“ und das beschreibt auch Sasha, wenn sie über die Kletterei dort erzählt:

„Es ist wie ein Tanz, jedes Setzen des Fußes muss superexakt sein. Sanft atmen und langsame Bewegungen, den Körperschwerpunkt über den auf winzige Kristalle bringen. Die Route selber ist sehr technisch. Man muss geduldig sein, wenn man die einzelnen Sequenzen probiert und den Fels lesen.“

 

 

 

klatsch-tratsch-stuff

Barbara Zangerl bei DWS am Rücken verletzt

Während eines Deep-Water-Soloing Wettkampfes in Salt Lake City hat sich Barbara Zangerl bei einem Sprung aus der 17m-Wand erneut eine Verletzung am Rücken zugezogen. Trotz steifem, schmerzendem Hals und später einem „komischen“ Gefühl im Bein hat sie den Wettkampf bis zum Halbfinale durchgezogen. Sie selber meint dazu:

„Ich habe mich einfach überansprucht bei dem ersten Sprung von dem Ende der Wand. Kurz bevor ich auf das Wasser auftraf hatte ich eine wirklich blöde Körperstellung. Unter Wasser hat es mir dann den Kopf zwischen meine Knie gedrückt und meine ganze Wirbelsäule wurde überdehnt. So habe ich mir dann drei Bandscheiben oben (TH5-7) gestaucht und meine alte Verletzung am Rücken ist wieder entzündet. Aber ich kann auch schon in wahrscheinlich zwei Wochen wieder mit leichtem Klettern anfangen, allerdings muss ich warten bis das Ziehen aus dem Bein verschwunden ist.“ Und weiter sagt sie: „Was kann man daraus lernen? Körperspannung ist das wichtigste vor allem in der Sekunde, wenn du auftriffst. Dann sollte man die Arme anlegen, keine Nase zuhalten und die Beine durchdrücken. Während der Flugphase sollte man natürlich mit seinen Armen und Beinen die Balance halten, damit man sich nicht selber in Schieflage in bringt.“

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