[Sarah Burmester, klettern.de] Ende Juni gelang dem Belgier Nicolas Favresse nach drei Tagen Vorarbeit die Begehung von “Silbergeier”.
Zusammen mit dem Polen Adam Pustelnik hatte Nico Favresse einige Tage im Rätikon zugebracht. Ziel war es, sich dort vorzubereiten – auf die Anforderungen ihrer Expedition nach Baffin, wohin Nicolas mit Sean Villanueva, Olivier Favresse und Stephane Hansens gerade aufgebrochen ist. Die vier wollen dort im Weasel Valley neue Routen erstbegehen.
Obwohl die Route nicht ganz trocken war und es begann zu regnen, als Nico in der letzten Seillänge war, gelang dem hochmotivierten Belgier der Durchstieg. Laut Nico ist der Silbergeier “außergewöhnlich und ultratechnisch, genau wie die Kletterei in Freyr” (Freyr ist ein Gebiet in Südbelgien, Anm. d. Red.)
“Perfektes Training fürs Freiklettern von harten Bigwalls”, fügt er hinzu. Silbergeier, erstbegangen von Beat Kammerlander, ist ca. 200m lang und hat sechs Seillängen (8b/b+, 7c+/8a, 8a+, 7a+, 8b+, 7c+/8a)
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