Mammut Blacklight Boulder Challenge 2017

Ein toller Boulder-Event begeisterte vergangenes Wochenende über 230 Athleten und zahlreiche Zuschauer im Kletterzentrum St. Gallen. Bereits zum vierten Mal fand in der Ostschweizer Kletterhalle die Mammut Blacklight Boulder Challenge statt. Ein Wettkampf-Format der besonderen Art. Geklettert wird in möglichst auffälligen Kleidern und bei Schwarzlicht. Die Sichtverhältnisse sind entsprechend eingeschränkt, umso grösser jedoch der Spassfaktor, denn die knalligen Kleidungsstücke leuchten im Neonlicht. Den anwesenden Athleten geht es aber nicht nur um den Spass. Sie nehmen die Sache ernst. Jérome aus Bern meint: “Die Regeln sind nicht so starr wie an einem üblichen Wettkampf und der Spass steht im Mittelpunkt. Trotzdem gebe ich aber alles und möchte in die vorderen Ränge kommen.”

LHfoto-MBBC17-KH-3722Von Zero bis Hero

So bunt wie die Kleidungstücke sind auch die teilnehmenden Athleten. Junge und ältere Teilnehmer sowie Profis und Amateure klettern die leuchtenden Boulder hoch. Damit auch die Hobbykletterer eine Chance auf einen Podestplatz haben, wird in die zwei Kategorien unterschieden. “Wer sich im mittleren Segment bewegt, der hat die Chance ins kleine Finale zu kommen”, erklärt Diego Lampugnani, Geschäftsführer der Kletterhalle St. Gallen.

Immense Arbeit hinter den Kulissen

Die St. Galler Kletterhalle ist kaum mehr wiederzuerkennen. Mit über 4 Kilometer farbigem Klebeband wurden Motive an die Wände geklebt, neue Routen geschraubt, 50 Schwarzlichtscheinwerfer installiert und eine Bar eingerichtet. Die fleissigen Helfer begannen bereits fünf Tage vor dem Event mit den Aufbauarbeiten. “Alleine an diesem Motiv hier habe ich vier Stunden gehabt. Aber es hat sich gelohnt”, sagt Hansueli Brülisauer vom Kletterhallen-Team begeistert. Das kann LACRUX nur bestätigen. Es war ein wirklich genialer Event.

Blaser gewinnt spektakulär mit letztem Versuch

Im Hero Finale der besten drei nach der Qualifikation standen sich bei den Herren die Schweizer Nationalmannschafts Athleten Kevin Heiniger und Beni Blaser sowie der aus Israel kommende Alex Khazanov gegenüber. Schlussendlich setzte sich Blaser im letzten Finalboulder mit einem spektakulären Sprung durch und erreichte als einziger Finalist das zweite Top. Bei den Hero Damen gewann Andrea Kümin vor Anne-Sophie Koller und Natalie Bärtschi, allesamt Mitglieder der Schweizer Nationalmannschaft.

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