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Klettergurt Skylotec Pure [Produkte 2011]

30. August 2010 | Neuheiten | News | Produkte | Veröffentlicht von gerhard | 4 Kommentare

Sich auf das Wesentliche konzentrieren und einen einfachen aber gleichzeitig hoch qualitativen Klettergurt für leistungsorientiertes Sportklettern entwickeln. Das war die Grundidee für die Entstehung des Pure, dem neuen Top Gurt aus dem Hause Skylotec.

Beim Pure wurden Gegensätze vereint: Puristisches Design, minimales Gewicht und die Reduktion auf das Nötigste gepaart mit höchster Performance in Bewegungsfreiheit und maximaler Sicherheit. Hinzu kommt ein ansprechendes Design und eine perfekt abgestimmte Passform. Ein mit feinstem Softshell Material verhülltes Innenleben sorgt für den nötigen Halt und einen optimalen Tragekomfort. Einfache Einfaßbandkonstruktion (single binding construction) und Polster aus dem bewährten atmungsaktiven SkyVent foam machen den Pure zum perfekten Begleiter für harte Kletter-Touren.

Skylotec Pure:skylotec-pure

Merkmale:

Text: Tanja Schierlinger Skylotec, Kletterszene.com Foto: Skylotec

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4 Anworten zu “Klettergurt Skylotec Pure [Produkte 2011]”

  1. Olli sagt:

    Soll ich …. ? ;-))))

  2. ese sagt:

    Wir bitten darum, Herr F. :D

  3. Olli sagt:

    Nix! Gar Nix! Hab extra nachgeschaut, aber ich fand weder meinerseits aufgerollte Fußnägel, noch Gänsehaut oder ein nervöses Ohrzwicken nach der Lektüre des Werbetextes. DAS ist ja schon mal was, dass man die Zeilen lesen kann, ohne einen abfahrbereiten Notarztwagen vor der Tür stehend haben zu müssen (ist das jetzt der deutschen Grammatik entsprechend formuliert?).
    Also ein löblicher Anfang der Produktprästentation.

    Schauen wir uns mal das Produkt an: Ein Kelttergurt. Aha! Sowas gab es schon mal. Ein Gurt für um den Wanst, zwei Gurte für um die Haxen und ein paar Kabel, um das Ganze zusammen zu hängen. Sieht auf den Bildern schon mal nicht so aus, als ob da was falsch gemacht worden wäre. Gut, der Wanstgurt dynkt mir etwas breit und schwitzgeneigt, aber beim stundenlangen Hängen, um die zwingend notwendigen Tickmarks zu platzieren und beim Ausprobieren, ob jetzt der Trittfutzel 2mm links oder der 3mm rechts besser ist, wird der breite Wanstgurt seine Berechtigung haben. Die Beinschlaufen sehe auch nicht gerade besonders schmal aus, aber es ist halt auch weniger hybsch, wenn beim Seilbaumeln die Beinschlingen im Unterhautisolationsmaterial vollständig verschwinden. Passt also soweit.
    Aber eine Sache tut nun mal überhaupt nicht gehen tuen: Das Dingens hat nur zwei Materialschlaufen. Entweder man nennt das Teil “Franggngürtel” und deutet damit namentlich dessen geringen Einsatzumfang an oder man nagelt gefälligst vier Materialschaufen an den Gurt. Abschnippeln kann der 4-Haken-Frankenjuraner die Zuvielschlaufen immer noch, aber wo soll der gemeine Kletterer seinen 11er Hex oder seine Prusikschlingen (der Entwickler hat seinen Pit Schubert wohl nicht gelesen) anhängen? Auch für die weiblichen Youngsters scheint der Gurt damit ungeeignet, kann doch der Teddybär als Talisman nicht adäquat aufgehängt werden. Wo doch die Firma so tolle neue Karabiner hat, die man ja auch mitnehmen können sollte; oder etwa nicht, weil…?
    Es kann natürlich auch sein, dass das ein guter Marketingschritt ist, wenn uns die Firma demnächst ihren Materialgurt anpreisen will. Endlich wie R. Karl und Richard Mühe mit 54kg Eisen am Materialgurt behängt mit (ehemals) weißen Schlaghosen am Battert… äh, im Yosemite abhängen.

    Nun zur Werbetexterei: Im ersten Satz gleich drei auslegungsbedürftige Begriffe; “einfach” (nur zwei Materialschlaufen?), “hoch qualitativ” (will ich doch hoffen, weil “niedrig qualitativ” würde für die Gesunderhaltung des Nutzers eher schlecht sein) und “leistungsorientiert”. Ja nun, was ist “leistungsorientiert”? Da fängt das Übel schon mal an. Man kann sich 250 verschieden Paar Schuhe kaufen, die -wenn die Farbe stimmt- dafür sorgen, dass man besser klettert. Es gibt bestimmt auch jemand, der mir begründen kann, warum man nur mit ganz bestimmten Klamotten wirklich gut klettern kann oder soagr mit den Klamotten noch besser klettert. Aber bei einem Gurt ist das schizophren. Einen Gurt braucht auch der leistungsorientierte Kletterer nur, wenn es mit der Leistung mal eher in die Orientierungslosigkeit geht; sprich, die harten Züge am Limit wollen nicht so und damit sich der Kletterer nicht auf dem harten Bodern der Tatsachen wieder findet, hat man halt den Gurt erfunden. “Leistungsorientiert” im Sinner einer Gurtnutzung ist doch jeder. Egal, ob im 9b+Projekt oder mit Nähmaschinenbein in einer pfälzer 4Minus. Man ist dahin leistungsorientiert, dass man den puristisch designten Gurt eben nicht nutzen will.

    Noch so ein Satz des Selbstverständnisses: “Puristisches Design, minimales Gewicht und die Reduktion auf das Nötigste gepaart mit höchster Performance in Bewegungsfreiheit und maximaler Sicherheit”. Das heißt doch nichts anders, als dass der Gurt optisch noch Entwicklungspotential bietet, man aus welchen Gründen auch immer keine Bleieinlagen zur Erhöhung des Anpressdruckes eingearbeitet hat, zwei Materialschlaufen vergessen wurden, man den Hax trotz Gurt auch noch auf den nächsten Tritt wuchten kann und das Ding hält, wenn man unter Verlust der Leistungsorentierung reindybelt. Im nächsten Satz fast das Ganze noch mal: “…ansprechendes Design und eine perfekt abgestimmte Passform”. Jan nun, über das Design und dessen Anspruch lästere ich dann mal lieber am Ende, aber ein Gurt sollte schon passen, weil sonst taugt er nicht. Mit meinen Jeans auch dem letzten Jahrhundert sehe ich auch optimal designt aus (???, vulgo Presswurstmode), aber ich bekomme damit den Hax sicher nicht mehr auf den nächsten Tritt. Wie jetzt ein “verhülltes Innenleben” den nötigen Halt geben soll, wird ein Geheimnis bleiben. Soll es ja auch, denn sonst wäre es ja nicht verhüllt.
    Cool ist “single binding construction” und noch cooler ist die Übersetzung “Einfaßbandkonstruktion”. Keine Ahnung, was das sein soll, aber es hört sich mächtig wichtig an. So mindestens nach 9b+…

    Da ist da noch eine Ungeschicktheit im Text: “bewährten atmungsaktiven SkyVent foam “. Also im Satz vorher wird davon erzählt, dass Softshell das Geheimnis des Inneren versteckt, aber hier steht nun, was drinnen ist. “bewährten atmungsaktiven SkyVent foam” ist also entweder das Geheimnis des Inneren oder aber eine andere Bezeichung für das Softshell-Zeugs. Ich mutmaße, dass wegend dem Wort “foam” das Innere gemeint ist. Damit wurde hier also Geheimnisverrat begangen!

    Ich hab ja einen Klettergurt. Wenn ich suchen würde, könnte ich mir sogar vorstellen, den irgendwo zu finden. Aber mir dynkt, ich könnte den Pure-Gurt doch gebrauchen. Es ist der “perfekte Begleiter für harte Kletter-Touren”. Heureka! Einer, der stundenlang ohne zu murren bei Eiseskälte sichert; einer, der das Toprobe oder die Schlingen in das Projekt einhängt. Einer, der Kaffee besorgt und das Auto durch den Stau zum Felsen bringt. Ich will das Ding!

    Übrigend ist das Teil aus “anatomischem 3D Fitting”. Klasse! Ein echter Gurt, kein 2D Fitting zum Aufkleben, sondern so echt zum Reinsteigen mit die Hax und Zammpressen des Wanstes.

    Ach ja, das “purisitsche Design”:
    Das Ding ist blau, nicht hellblau, nicht dunkelblau, nur blau, so farblos blau, so farblos wie der Werbetext…

    Aber Danke, dass der Werbetext nicht richtig gesundheitsgefährdent ist und er mir noch nicht mal Schmerzen bereitet. Wirklich danke! Obwohl… “Einfaßbandkonstruktion (single binding construction) ….

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