HardMoves Boulderleague Kick-Off Party

Beim Auftakt der HardMoves 2015 im Escaladrome in Hannover kamen 71 Mädels und 196 Jungs aus mehr als 30 Hallen, um im Mini-HardMoves-Modus herauszufinden, wo die stärksten Jungs und Mädels trainieren.

Black Diamond und FiveTen brachten Nalle Hukkataival, Barbara Zangerl, Jacopo Larcher, Caroline Sinno und Roland Hemetzberger mit nach Hannover – und die zeigten sich schwer begeistert.

Wer die HardMoves nicht kennt und den Enthusiasmus der Hannoveraner für die Veranstaltung noch nicht erlebt hat, brauchte erst einmal ein paar Momente, um diesen Eindruck auf sich wirken zu lassen. Nalle Hukkataival, extra von Black Diamond für die HardMoves von Fontainebleau nach Hannover eingeflogen, zeigte sich erst distanziert, dann sehr interessiert und am Ende komplett vom HardMoves-Virus infiziert. In Helsinki gebe es zurzeit sehr starke Kletterer, erzählte er. Er will Werbung machen und sich ins Zeug legen, dass bei den nächsten HardMoves auch ein finnisches Team mit am Start ist. Auch FiveTen-Athletin Caro Sinno stand auf der Bouldermatte. Die zierliche-mega-starke Französin, die in Fontainebleau zuhause ist, zog ein schweres Ding nach dem anderen. Doch bevor der Wettkampf losging, stellte die HardMoves-Crew den Modus für die HardMoves 2015/2016 vor.

Fight Club. No retreat, no surrender

Vieles bleibt beim Alten, doch es gibt auch Neuerungen (siehe Infokasten weiter unten). Ganz neu das Motto der HardMoves 2015/2016: „Fight Club. No retreat, no surrender“. Keine Rückzieher machten auch die treuen Unterstützer der HardMoves: T-Wall, die mit der schwimmenden Kletterwand eine absolute Weltneuheit konstruierten, sowie Bänfer, die mit dem Unterwassertrampolin für die Sicherheit der Athleten im Superfinale sorgen, sind auch dieses Mal wieder mit dabei. In Hannover wurden außerdem die neuen Hauptsponsoren des HardMoves Fight Club herzlich begrüßt: Black Diamond, FiveTen und Bergfreunde.de

On the Dark Side of Bouldering

Dann ging es aber an die Wände, an denen die Routesetter traumhafte Boulder von angenehm leicht bis mega hart geschraubt hatten. Die drei Final-Boulder schließlich waren sackschwer und die Teams Escaladrome, Schlüsselstelle Siegen und Salon du Bloc aus Hamburg fighteten übelst. Lena Hermann vom Escaladrome konnte als einzige Frau einen Final-Boulder toppen und sicherte dem gastgebenden Team damit den Sieg. Und auch die Herren hatten ihre Probleme mit den Bouldern, die von einem Team diverser Schraubergrößen nationaler und internationaler Hallen und dem HardMoves-Schrauberteam gesetzt worden waren. Der dritte Boulder an großen Volumen konnte weder von Daniel Jung, noch von Max Prinz oder Tobias Diedler geknackt werden. Als das Licht ausging und die Siegerehrung über die Bühne gehen sollte, hängte sich Daniel Jung hochmotiviert noch einmal in den Boulder – und kletterte Top! Sämtliche Versuche, den Boulder im Stechen gegen Hamburg bei erneut eingeschalteter Beleuchtung zu klettern, scheiterten allerdings – manchmal ist die dunkle Seite halt doch die mächtigere. Und mächtig Gas wurde dann bei der anschließenden Party gegeben: Die gefühlten fünf Tonnen Chalk in der Luft vom Wettkampf hatten sich noch nicht auf die Boxen gelegt, da standen auch schon die ersten Partygäste auf der Tanzfläche. Und dann zeigte sich mal wieder, dass der härteste Teil der HardMoves an der Theke ausgefochten wird …

Ergebnis Kick-off HardMoves Hannover:

  • Escaladrome, Hannover (Lena Hermann, Max Prinz, Ruben Firnenburg) gewinnt HardMoves Volumes von T-Wall im Wert von 1000 €
  • Schlüsselstelle, Siegen (Sylwia Buczek, Daniel Jung, Moritz Krämer) gewinnt Voltomic Volumen von Boulders Kletterhallenservice im Wert von 400 €
  • Salon du Bloc, Hamburg (Mascha Prengel, Levin Schilling, Tobias Diedler) Klettergriffe von Boulders Kletterhallenservice Volumen im Wert von 300 €

Der Modus für die kommenden HardMoves

Die Hallen haben bis Mai 2015 Zeit, sich bei den HardMoves anzumelden. In der Zeit von Oktober 2015 bis Januar 2016 haben sie Zeit, 60–100 HardMoves-Boulder zu schrauben. Die Probleme bleiben 4–6 Wochen in den Hallen und können dort geklettert werden. Im Februar 2016 treffen sich die Teams aus den Hallen zum regionalen Battle.

  • Die Teams werden in den Hallen gebildet. Jeder kann sich bei den HardMoves registrieren und versuchen in den vier bis sechs Wochen so viele Boulder zu schaffen wie möglich. Jeder Boulder zählt einen Punkt, es gibt keinen Unterschied zwischen Flash, Onsight oder Anzahl der Versuche. Die 21 besten Athleten einer Halle (14 Jungs, 7 Mädels) bilden ein Team. Sie treten gegen Hallen aus der Region im regionalen Battle gegeneinander an. Der Sieger des Battles fährt zum Finale nach Wuppertal.
  • Die regionalen Battles sind neu. Die Wupperwände platzten schon beim Finale 2013 aus allen Nähten; die Zahl der am Finale teilnehmenden Hallen muss deshalb auf 25 Hallen limitiert werden. Da sich aber schon jetzt abzeichnet, dass mehr Hallen an den HardMoves teilnehmen werden, wird es regionale Battles zwischen den Hallen geben. Die Halle, die aus diesem Battle als stärkste Halle als Sieger hervorgeht, hat sich ein Ticket für das Finale in Wuppertal gesichert. Die regionalen Battles werden in einer der teilnehmenden Hallen ausgerichtet.
  • Das Finale findet wie in den vergangenen Jahren in den Wupperwänden statt. Dort treffen die 25 besten Teams (je 7 Jungs und 3 Mädels) aufeinander. Beim anschließenden Superfinale in der Schwimmoper Wuppertal klettern die sechs besten Teams (4 Jungs, zwei Mädels) an sechs Bouldern über dem Wasser.

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