Ethik war und ist im Klettern immer ein Thema; was man nicht zuletzt an den Klettertraditionen, die sich etwa im Elbsandstein, der Südpfalz und dem Frankenjura sehr unterschiedlich entwickelt haben, sieht.
In letzter Zeit hat sich die Ethik des “onsight” stark verändert. Vor zehn Jahren noch hätte niemand ein onsight verbucht, wenn etwa schon die Exen hingen, man einen Kletterpartner (blind) vorher darin sicherte oder mit “moral aufbauenden” Zurufen und Nachfragen; also möglichst viele Infos zu sammeln und nur die direkten “disqualifizierenden” Betas wie “Schlüsselstelle an 4. Haken, dort von Seitleiste überkreuz…” zu vermeiden. Teils lassen sich Kletterer die Griffe auch schon putzen und vorchalken, wobei ticmarks natürlich no go wären.
Was ist eure Meinung?
Hier wäre der Link zu der onsight Ethik, wie sie sich 8a.nu vorstellt (in English)
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