Daniel Woods klettert 9b, Martin Stranik und Jakob Schubert bouldern 8C und viele weitere Begehung im Grad 9a

Martin Stranik und Jakob Schubert bouldern im Tessin 8C

Martin Stranik, seines Zeichens saustarker Tscheche, konnte in Chironico punkten. Nach lediglich zwei Tagen ausbouldern hatte er Der mit dem Fels Tanzt (8C) im Sack und das reiht sich dann auch als seine Nummer 4 der 8C-Wiederholungen ein.

Jakob Schubert war kürzlich auch in der Schweiz zu Gange und konnte dort eine „schnelle“ Wiederholung des Fred Nicole Klassiker Dreamtime für sich verbuchen. Dreamtime hat eine ziemlich bewegte Geschichte hinter sich, abgesehen von der Tatsache, dass sie im Jahre 2000 die erste (bestätigte) 8C der Welt war. Dazu gehört auch ein Griffausbruch, dem Jakob auch konstatiert, dass sich die Linie nicht mehr so perfekt klettern lässt, wie es wohl damals war war. Persönlich würde er auch eine  8B+ draus machen und somit Adam Ondras Bewertungsvorschlag folgen. Abgesehen davon konnte er auch noch Rah Plats Plats (8A) flashen.

Daniel Woods klettert 9b

Daniel Woods, der ja eigentlich jahrelang nur gebouldert hat aber in den letzten Jahren immer wieder mal mit Strick unterwegs war, konnte mit La Capella (9b) seine erste Route in dem Grad in Siurana klettern. Nach nur fünf Tagen auschecken konnte er die stark boulderlastige Route, die 2011 von Adam Ondra erstbegangen wurde, wiederholen. Vor ihm hat die Route nur Stefano Ghisolfi wiederholen können. Er beschreibt die Route selber so:

„The climb is broken into 3 boulder problems with no rest. An intro 5 move 8A+ (v12), straight to a 7 move 8A+/B v12/13, straight to a 5 move 7C (v9). After this you get a victory 7b (12b) to the anchor. All natural and amazing movement with some of the coolest grips I’ve grabbed onto.“

Weitere Begehungen die wir nicht unter den Teppich kehren möchten

  • Robert Jasper gelang vor 20 Jahren die Erstbegehung von Flying Circus “ (M10,E4). Damals war dies im Mixklettern die absolute Highend-Route und jeder der etwas Ahnung von Eisklettern hatte zollte seinen Respekt. Die Jahre vergehen, die Winter kommen und gehen, aber der Wunsch nach einer Rotpunktbegehung blieb.  Nun ist Robert Jasper die langerwünschte Solo Begehung von Flying Circus (M10,E4) gelungen.
  • Der gerade mal 19 jährige — und im Weltcup schon erfolgreiche — Franzose Hugo Parmentier konnte mit Mollasse’son (9a) in Mollans seine erste 9a punkten.
  • Neben Grandmaster Yuji Hirayama versuchte sich auch Gerard Rull an dem Siurana Klassiker La Rambla (9a+). Während Yuji deutliche Fortschritte Richtung Rotpunkt verbuchen kann, kann sich Gerard La Rambla (9a+) in die Tickliste schreiben.
  • Herrn Rauch hat es die Fränkische Schweiz angetan und es vergeht bald keine Wochenend mehr, an dem er nicht seine Tickliste mit fränkischen „Schmankerln“ auffüllt. Nach seine letzten Besuch stehen nun auch Backgammon (8A+), Phaeton (8B), Hips Don’t Lie (8B) und Hips Don’t Lie Sit (8B+) in der Hab-ich-gemacht-Liste.

Adam Ondra mit neuer 9a+ in Arco

Und in den Shortnews darf natürlich auch Adam Ondra nicht fehlen. Nach seiner Silence Premiere blieb er noch etwas in Arco und stattete Massone einen Besuch ab. Da die ganzen unteren Sektoren schon vor 20 Jahren speckig waren, lies er die ersten Sektoren Llnks liegen und ging dahin, wo die Griffe noch „nie“ Sonnenlicht gesehen haben. Was zum einen an der Größe der Griffe, zum anderen aber auch an der Neigung der Wand zu tun hat.

Neben der Erstbegehung Pure Dreaming (9a) und seiner Wiederholung von X-Large (8c) die er persönlich mit (8c+) bewerten würde, gelang ihm auch noch eine bis jetzt noch Namenlose Erstbegehung im Grad 9a+, die sich aus der Kombination von Pure Dreaming (9a) und Underground (8c+) ergibt.

 

DAV gibt mehr Geld an Topathleten

Der Deutsche Alpenverein (DAV) engagiert sich künftig weit stärker als bisher im Leistungssport. Weil Sportklettern bei den olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio erstmals zum Wettkampfprogramm gehört, hat der mit mehr als 1,25 Millionen Mitglieder weltweit größte Bergsportverband die finanzielle Unterstützung seiner Topathleten deutlich erhöht.

Für Reisen zu Trainingscamps und Wettkämpfen hat der DAV seine Zuschüsse deutlich erhöht, erstmals hat er die Stelle eines Sportdirektors geschaffen und drei hauptamtliche Bundestrainer engagiert. Noch immer sind die Wettkampfkletterer des DAV echte Amateure, aber der Verein setzt zwei Jahre vor den olympischen Sommerspielen in Tokio auf eine echte Professionalisierung. Wir wollen Gas geben“, sagt Wolfgang Wabel, der Bereichsleiter Bergsport im Verein.  …weiterlesen

Ks.com: Es ist schon etwas erstaunlich wie sehr der DAV seinen Einsatz für den Wettkampfsport selbst lobt. Wenn man jährlich so viele Millionen an Sportfördermitteln vom Land und Städten zum Bau von Kletterhallen bekommt, sollte dies ja selbstverständlich sein, dass diese Gelder auch zur Förderung des Spitzensports und der Jugendförderung eingesetzt werden. Wir fragen uns aber auch, ob der DAV das im verlinkte Artikel erwähnte Geld selbst bereitstellt oder ob er ’nur‘ die Förderungen von DOSB und Co in die vorgesehenen Kanäle weiterleitet und sich nun als spendabler Bundesverband der die Zeichen der Zeit erkannt hat ins rechte Licht rücken möchte?

Stefan „Otte“ Ottma gewinnt die legendäre Bouldernight

Seit nun mehr als elf Jahren gibt es die legendären Bouldernight in der Freisinger Kletterhalle. Von Beginn an wurden Stars und Sternchen aus der Kletterszene zu einem Highball Routenschrauber Wettkampf eingeladen. Da es hier um viel mehr um die Ehre geht, als um das Preisgeld, wurde dieser Gewinn entweder in die Freibierkasse der Bouldernight oder an gemeinnützige Vereine gespendet. So traf man sich auch dieses Jahr wieder in der Besten Boulderhalle der Welt um sich beim Routenschrauben, Bouldern und Feiern bis spät in die Puppen zu messen.

Dass die E4-Crew seit Jahren zu den Favoriten gehört muss man nicht groß erwähnen (und letztes Jahr sind sie nur ganz knapp von unserem Chefredakteur geschlagen worden). Die Mischung bei den Jungs aus akribischer Planung und kreativem Chaos ist der Garant, dass sie immer unter den Top Drei zu finden sind. Und so war es auch dieses Mal und Otte konnte den Pokal wieder zurück nach Nürnberg holen.

Adam Ondra doch nur ein Mensch?

Dank der harten Recherchearbeiten zu Adam Ondras neusten Ticklist-Rekorden, mussten wir feststellen, dass Adam Ondra über Weihnachten und Neujahr (21.12. 2017 bis 18.01.2018) keine Route im Grad 9a oder schwerer klettern konnte.  Dieser menschliche und dem Gänsefett geschuldete drastische Leistungseinbruch war im Jahre 2016 noch viel schlimmer!! Denn da gelang ihm die letzte richtig schwere Route im Oktober und die Tickliste musste bis Anfang Februar auf einen 9a Eintrag warten. Kaum zu glauben, dass der Gute bei solch ‚extremen‘ Leistungsschwankungen schon 158 Routen im Grad 9a und härter klettern konnte (100 x 9a / 57 x 9a+ bzw. 9b+ & nur 1x 9c ).

Zeitlich befristete Kletterverbote im Frankenjura 2018

Wie jedes Jahr, so sind auch dieses Jahr einige Felsen wegen Vogelschutz ab Januar (bzw. spätestens ab Februar) befristet gesperrt. Wie jedes Jahr ist immer damit zu rechnen, dass der ein oder andere Vogel sich ein neues Zuhause sucht. Bitte informiert euch daher vor einem Kletterausflug ins Frankenjura. Ein Blick in die aktuelle Liste erspart euch vielleicht einen unnötigen Anmarsch. Ab dem 1. Januar, spätestens ab dem 1. Februar. eines Jahres, gelten im Nördlichen Frankenjura zum Vogelschutz für verschiedene Kletterfelsen bzw. Wandteile zeitlich befristete Kletterverbote. Zusätzliche Felsen können gesperrt werden, falls weitere Brutversuche von geschützten Vogelarten beobachtet werden, weshalb sich ein Blick auf die nachfolgend angeführte, regelmäßig aktualisierte Liste lohnt.

Bitte beachtet und respektiert unbedingt die Kletterverbote. Achtet auf die einschlägige Beschilderung und die Absperrbänder!
Kletterverbote zum Vogelschutz haben Verordnungscharakter und können grundsätzlich entsprechend geahndet werden! …LISTE

Bergzeit und Edelrid Fotocontest

Du möchtest voll ausgestattet mit professionellem Athleten-Equipment auf Tour? Dann mach doch gleich beim Bergzeit Fotocontest mit und lade Dein persönliches Lieblingsbild hoch. Das Motto „#team_edelrid“ ist Dein Stichwort? Dann schicke uns ein Lieblingsbild von Dir im Fels, das uns überzeugt, dass Du das Kletterpaket von Edelrid ganz dringend brauchst. So bist Du auch zukünftig bei Deinen Touren perfekt ausgestattet! Lade einfach Dein Foto hoch, teile es auf Facebook oder Twitter und sammle mit der Unterstützung Deiner Freunde genügend Votes. Unter den 30 meist gevoteten Bildern wählt die Bergzeit Jury gemeinsam mit Edelrid den Sieger zum Thema „#team_edelrid“ aus.

  • Teilnahme- und Votingschluss ist der 14. März 2018 um 23:59:59 Uhr.
  • Die weiteren Teilnahmebedingungen kannst Du hier nachlesen.
  • Preis:  Edelrid Ambassador Package im Wert von 520 Euro

Kann Mümin Karabas die erst 9a in der Türkei für sich verbuchen? 

Vielleicht konnte sich Mümin Karabas die erste türkische 9a für sich verbuchen. Rock Erotics (8c+/9a) könnte laut seiner Aussage die erste Route in dem Grad sein.

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