Alexander Megos punkte 9a+ im dritten, Julia Chanourdie klettert 8c und Luke Brady wiederholt L’Apparemment bas (8B)

Mark Rankine wiederholt Divine Moments Of Truth (E10/7a

Mark Rankine sagt vielleicht nicht jedem etwas. Mark allerdings hat im Grit schon einiges gerissen, so konnt er Gaia (‚The Mother of all Slopers‘) onsighten und hat auch Angel’s Share, eine 8m hohe Platte, bezwungen.

Aber zurück zu Mark. Mark konnte Franco Cooksons Route Divine Moments Of Truth am Kay Nest wiederholen. Franco hat die Route, die sich im oberen Teil durch eine ziemlich knifflige Leistenprügelei auszeichnet 2015 erstbegangen und seitdem hat sich keiner so recht hingetraut. Was auch daran liegen kann, dass man, sollte man da an eben dieser Stelle rausfallen, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit 15 Meter tiefer auf den Boden aufschlägt. Jetzt hat sich aber Mark überlegt: Wenn ich einfach an dieser Stelle springe und der Dyno klappt, dann muss ich da ja nicht an den Leisten rumfummeln. Klingt eigentlich ganz logisch, oder?!

Gesagt, getan (und gehalten hat das ganze auch noch). Dazu meint Mark zur Schwierigkeit, dass die Originalsequenz etwa 7B-/7C sein dürfte, der Sprung allerdings etwa ’nur‘ 7A und „a fast beleyer may keep you off the floor“. Aber hey, wenn’s nur das ist… auf ihr tapferen 7A-Recken, holt euch die E10 im Grit…

Angel’s Share, hier im Durchstieg zu sehen von Adam Long:

 

Ievgeniia Kazbekova begeht ihre erste 8c+

Aber auch die junge Ukrainierin konnte ihre erste Route in den oberen Graden klettern. Die Tochter von Serik Kazbekov (Silber, Boulder-Worldcup ’99) und Natalia Perlova (Gold, Boulder-Weltcup ’02) hat schon mit 12 ihre erste 8b geklettert. Jetzt hat sie ein paar Jahre gebraucht, aber nun ist sie an der Grenze zur 9a angekommen. Sie konnte die Route Güllich (8c+) in Crimea klettern. Da sind wir mal gespannt, was da noch so kommt…

 

Julia Chanourdie mit neuer 8c

Julia Chanourdie, die junge fränzösische Weltcupteilnehmerin, etabliert sich langsam aber sicher in den oberen Schwierigkeitsgraden. Sie konnte in La Chambotte Patience (8c) wiederholen. Bereits im Juli konnte sie dort La censure pour les fachos (8b+/8c) durchsteigen und im Juni Hell’Avaro (9a) und Ground Zero (9a).

 

 

Matthias Schiestl räumt ab

Matthias Schiestl konnte mit Hias-Line (8c+) eine neue Route im Zillertal erstbegehen und mit Monkey Line (9a) gleich noch eine schwerere Erstbegehung nachlegen . Im Grunde haben beiden Touren den gleichen Start, einen 8B-Boulder mit etwa 14 Zügen, also ein durchaus knackiges Warm-Up. Links geht es dann weiter zur Hias-Line, was etwa eine 8a+-Route sein dürfte und nach rechts kommt man in die Monkey Line, was erstmal ein 8A-Boulder gefolgt von einer 7c+-Route am Ausstieg ist.

 

Alexander Megos begeht Jaws II (9a+) im dritten Versuch

Alex nahm an den Einladungswettkampf Bloc Shop Open in Montreal teil. Die Orga Crew waren zwar etwas verplant was den Livestream anging, aber ansonsten war es eine runde Veranstaltung und Alex wurde Zweiter nach einem der beiden Mawem Brüder und vor Jernej Kruder.

Aber wenn man schonmal da in der Ecke ist, kann man ja auch gleich noch in die USA fahren um etwas in Rumney zu klettern. Und die Route Jaws II (9a+) hat nach dem Griffausbruch vor einigen Jahren auch noch nicht soviele Wiederholungen gesehen. Alex hat sich nun die sechste Wiederholung davon geholt und zwar im dritten Versuch. Danach wurde noch Livin‘ Astro und LivinAstro Glide abgeknippst (beides 8c+).

Luke Brady bouldert 8B in Bleau

 

 

 

 

Das Ötztal – Tal der Vielfalt und Gegensätze

Das Ötztal in Tirol ist das längste Quertal der Ostalpen. Ein Tal voller kultureller und landschaftlicher Vielfalt. Diese reicht von eisigen Gletschern zu sanften Wiesenlandschaften, von hochalpiner Schroffheit bis hin zum milden Klima im Tal. Über die fast 70 Kilometer erstrecken sich gleich fünf klimatische und landschaftliche Zonen und spiegeln sich dementsprechend in der kulturellen Breite des Tals wider. Hier kommt man in den Genuss von Action geladenen Events bis hin zu stillen und abgelegenen Rückzugsorten.

Abenteuer pur
Die Dokumentation zeigt im Verlauf eines Jahres Abenteuer zu Lande, zu Wasser und in der Luft – von Alpinsport, über Trend- und Actionsport bis hin zum Wandern. Begleitet wird dafür u.a. Top-Alpinist Hans Jörg Auer beim Skitourengehen und Klettern. Außerdem begleitet der Zuseher eine Familie durch die schönsten Berglandschaften des Tals und Kajak-Fahrer in die Ötztaler Ache, sieht Mountainbike-Nachwuchstalente auf ihren halsbrecherischen Trails und erlebt beim Ballonskiing die grandiose Berglandschaft dieses einzigartigen Tals

 

 

Kommentare

  1. Michi | | Antworten

    Monkey Line far auch ein FA ;)

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