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	<title>Kletterszene - Klettern und Bouldern - News, Videos und Stories &#187; Wissenswert</title>
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	<description>Gebiete, Topos, Themen rund ums Klettern &#38; Bouldern</description>
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		<title>Neue Touren in Indien von Gerhard Schaar [Interview]</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 11:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ese</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Alpine Touren]]></category>
		<category><![CDATA[AustriAlpin]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Schaar]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>

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		<description><![CDATA[Er war wieder unterwegs: unl&#228;ngst kehrte AustriAlpin-Athlet und Kletter-Weltreisender Gerhard Schaar, der bereits auf der ganzen Welt neue Klettergebiete erschlossen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er war wieder unterwegs: unl&#228;ngst kehrte AustriAlpin-Athlet und Kletter-Weltreisender Gerhard Schaar, der bereits auf der ganzen Welt neue Klettergebiete erschlossen hat, mit Freundin Ines Peschel von einer Indien-Expedition zur&#252;ck. Im nordindischen Miyar Valley gelangen den beiden sieben Begehungen, davon drei Erstbesteigungen von Gipfeln, zwei neue Routen und zwei erste Wiederholungen. Den h&#246;chsten ihrer neu erschlossenen Gipfel (ca. 5.900m) benannten die beiden nach einem ganz gro&#223;en pers&#246;nlichen Vorbild: „Kurt Albert Peak“.</p>
<p>Im Interview erl&#228;utert Gerhard, was das Besondere an seiner Expedition ins Miyar Valley war und welche Abenteuer die zwei dabei bestehen mussten:</p>
<p>Lieber Gerhard, Du bist unl&#228;ngst mit deiner Freundin Ines aus Indien zur&#252;ckgekehrt, wo Ihr diverse Erstbesteigungen und Wiederholungen gemacht habt. Wie war’s?</p>
<blockquote><p>Es war eine sehr sch&#246;ne, f&#252;r uns erfolgreiche Expedition. Wir hatten gro&#223;es Wettergl&#252;ck, blieben immer gesund und konnten alle unsere vorgenommenen Ziele umsetzen. Bei dieser Gelegenheit m&#246;chte ich mich bei meinen Sponsoren, wie <a title="AustriAlpin" href="http://austrialpin.at" target="_blank">AustriAlpin</a>, bedanken, durch die diese Reise erst m&#246;glich wurde. Uns ging es ja immer um ein Gemeinschaftserlebnis – als Paar das Beste geben und Abenteuer bestehen. Ines und ich wollten ein oder zwei Linien angehen und schauen, ob sie uns gelingen w&#252;rden. Letztlich wurden daraus sieben.</p></blockquote>
<p>Was unterscheidet das Klettern (Bergsteigen) in Indien vom Klettern in unseren Breitengeraden?</p>
<blockquote><p>Oje, wo soll man da anfangen. Es ist eben Indien! Wer schon mal dort war, wei&#223;, wovon ich spreche. Dieses Land ist einfach so anders, von der Religion, seiner vielen V&#246;lker, der Kluft zwischen Arm und Reich, seiner &#220;berbev&#246;lkerung und recht eigenwilligen Art, sich Fremden zu n&#228;hern. „Hello my friend!“, verstehst du!? Im Bezug auf das Bergsteigen und Klettern beginnt der Unterschied nat&#252;rlich beim Breitengrad. Das Miyar<br />
Valley z.B. liegt ungef&#228;hr auf der H&#246;he von Tunesien. Da kann es bei sch&#246;nem Wetter auf 5.000m sehr warm sein.<br />
Dann kommt die Erreichbarkeit als n&#228;chster markanter Unterschied. Ist in den Alpen fast jeder Winkel erschlossen, ist alleine die Anfahrt ins Miyar Valley schon eine kleine Expedition bei den schlechten Strassen. Wir haben f&#252;r ca. 350 km vier Tage gebraucht, mussten schlie&#223;lich mit Pferden unser gesamtes Expeditionsgep&#228;ck an einem Erdrutsch vorbei transportieren. Und dann marschierst du von der letzten Stra&#223;e drei Tage ins Base Camp. Darum bleibt man bleibt nat&#252;rlich auch l&#228;nger an einem Ort. Wer w&#252;rde beispielsweise schon einen Monat im Bergell am selben Fleck bleiben?<br />
Beim Klettern selbst kannst Du dich nur auf Fotos verlassen. Kein Topo, Du musst eben sehen, was Du rein mit deinen erworbenen F&#228;higkeiten erreichen kannst. Das beginnt bei der Routen- und Linienauswahl, was traut man sich zu, wie sch&#228;tzt man die Verh&#228;ltnisse ein? Dann das Einrichten eines vorgeschobenen Lagers, das Warten unter der Wand und nat&#252;rlich die Wahl der Route. Wo soll es lang gehen? Wie sichern wir uns ab?</p></blockquote>
<p>Warum habt Ihr Euch ausgerechnet das Miyar Valley ausgesucht?</p>
<blockquote><p>Der Zugang ist relativ einfach und kurz. Wenn alles passen w&#252;rde, k&#246;nnte man von Delhi innerhalb von zwei Tagen ins Tal kommen und mit dem Trek ins Basecamp beginnen.<br />
Entscheidend war f&#252;r unser Expeditionsziel auch, dass die Region viele potenzielle Kletterziele f&#252;r uns haben musste. F&#252;r das Miyar Valley konnten wir sehr aufschlussreiche Expeditionsberichte finden, die uns ganz einfach den Mund w&#228;ssrig gemacht haben. Die H&#246;he der Gipfel, die &#252;berwiegend im Fels verlaufenenden m&#246;glichen Erstbegehungen und die Landschaft haben dann schnell den Ausschlag zugunsten des Miyar Valley gegeben.</p></blockquote>
<p>Ihr seid auf drei komplett neue Gipfel gestiegen. Den h&#246;chsten davon wollt Ihr Kurt Albert Peak nennen. Was ist Deine Verbindung zu Kurt Albert?</p>
<blockquote><p>Kurt Albert war ein bedeutsamer Kletterer. Die Erfindung des Rotpunkt ist ein so wesentlicher Bestandteil unserer heutigen Kletterphilosophie auf der ganzen Welt – er geht auf Albert zur&#252;ck. Mich pers&#246;nlich hat er mit seinem Entdeckergeist, seiner Reiselust und seiner Motivation, immer wieder einen neuen Zugang zum Klettern zu finden, ganz stark beeinflusst.<br />
In meinen Augen ging es Albert irgendwann gar nicht mehr um Schwierigkeitsgrade; es ging rein um die Tiefe des Erlebten bei verschiedensten Unternehmungen. Ob Alpen, Gr&#246;nland oder Patagonien, er hat seinen Zugang immer wieder neu definiert, und darin sehe ich eine gro&#223;e pers&#246;nliche Parallele.</p></blockquote>
<p>Seid Ihr in den vier Wochen im Miyar Valley auch in brenzlige Situationen gekommen?</p>
<blockquote><p>Nat&#252;rlich, es gab sehr viel Steinschlag. Einmal haben wir in der Nacht gemerkt, dass gro&#223;e Steine ganz nahe an unser Zelt gekommen sind. Am n&#228;chsten Tag war sofort ein Umzug angesagt! Dann ist mir beim Vorstieg auch zweimal eine Schuppe ausgebrochen&#8230;<br />
Aber die brenzligste von allen Situationen haben wir genau beim Abstieg von unserem letzten Gipfel, dem 5650m hohen Korklum Gou erlebt. Wir sind da in einen Schneesturm geraten mit gleichzeitig extrem starker statischer Aufladung. Nach einer halben Stunde Abseilen vom Gipfel waren wir schon ordentlich nass und uns wurde empfindlich kalt. Dann begann es auch noch pl&#246;tzlich, um unsere K&#246;pfe zu „surren“ und wir mussten so schnell wie m&#246;glich von diesem Grat runter. Ohne Gef&#252;hl in den Fingern seilten wir weiter ab, richteten so gut es eben ging Abseilst&#228;nde ein. W&#228;ren wir nicht so eingespielt gewesen, und h&#228;tten bei unserer Vorbereitung unser Abseilsystem nicht immer und immer wieder ge&#252;bt, h&#228;tte es bitter f&#252;r uns ausgehen k&#246;nnen…</p></blockquote>
<p>Was steht als n&#228;chstes auf Eurer ToDo-Liste?</p>
<p>Ines ist wieder in Ihrem Doktorprogramm eingestiegen und zur&#252;ck bei Ihren Proteinen (Gerhard lacht!), f&#252;r mich sind im Moment H&#246;henarbeiten und Kletterwandbau angesagt. Denn im n&#228;chsten Jahr m&#246;chte ich mit einem neuen Bus in den Alpen einige Ziele verwirklichen. Besonders in meiner Heimat, den Hohen Tauern w&#252;rde ich gerne einige Neuerschlie&#223;ungen umsetzen. Dann arbeite ich auch noch flei&#223;ig an einem Maltatal Kletterf&#252;hrer, und dem Aufbau des Klettershops „Rockstore“, der ja bereits einen Kletterhallen Shop in „THE ROCK“ in K&#228;rnten hat.</p>

<a href='http://kletterszene.com/news/neue-touren-in-indien-von-gerhard-schaar-interview/attachment/gerhard-gou-gou-ridge-5-8/' class='thickbox' title='Gerhard Gou Gou Ridge 5.8'><img width="150" height="150" src="http://kletterszene.com/images/2012/02/Gerhard-Gou-Gou-Ridge-5.8-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gerhard Gou Gou Ridge 5.8" title="Gerhard Gou Gou Ridge 5.8" /></a>
<a href='http://kletterszene.com/news/neue-touren-in-indien-von-gerhard-schaar-interview/attachment/gerhard-never-ending-story/' class='thickbox' title='Gerhard Never ending Story'><img width="150" height="150" src="http://kletterszene.com/images/2012/02/Gerhard-Never-ending-Story-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gerhard Never ending Story" title="Gerhard Never ending Story" /></a>
<a href='http://kletterszene.com/news/neue-touren-in-indien-von-gerhard-schaar-interview/attachment/gipfelfoto-gutzele-peak/' class='thickbox' title='Gipfelfoto Gutzele PEak'><img width="150" height="150" src="http://kletterszene.com/images/2012/02/Gipfelfoto-Gutzele-PEak-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gipfelfoto Gutzele PEak" title="Gipfelfoto Gutzele PEak" /></a>
<a href='http://kletterszene.com/news/neue-touren-in-indien-von-gerhard-schaar-interview/attachment/gipfelfoto-kurt-albert-peak/' class='thickbox' title='Gipfelfoto Kurt Albert Peak'><img width="150" height="150" src="http://kletterszene.com/images/2012/02/Gipfelfoto-Kurt-Albert-Peak-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gipfelfoto Kurt Albert Peak" title="Gipfelfoto Kurt Albert Peak" /></a>
<a href='http://kletterszene.com/news/neue-touren-in-indien-von-gerhard-schaar-interview/attachment/ines-trident-ridge-top-pitch/' class='thickbox' title='Ines Trident Ridge top pitch'><img width="150" height="150" src="http://kletterszene.com/images/2012/02/Ines-Trident-Ridge-top-pitch-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ines Trident Ridge top pitch" title="Ines Trident Ridge top pitch" /></a>

<p>Miyar Valley Begehungen von Ines und Gerhard:</p>
<p>Routen und Berg-Erstbesteigungen:</p>
<ul>
<li>„Never ending story“, 1.000m, 5.9, „Kurt Albert Peak“ ca. 5.900m</li>
<li>„South Face“, 500m, 5.9 R, Gutzele Peak ca. 5.300m</li>
<li>“Gou Gou Ridge”, 450m, 5.8, “Gou Gou Peak”, ca. 5.200m</li>
</ul>
<p>Erstbegehungen von Routen:</p>
<ul>
<li>“Four seasons in one day”, 600m, 5.11a, R, “Iris Peak” ca. 5.300m</li>
<li>“Best of both sides”, 350m, 5.9, “Torro Peak” ca. 5.200m</li>
</ul>
<p>Erste Wiederholungen:</p>
<ul>
<li>“Trident Ridge”, 700m, 5.9 R, “Premsingh Peak” ca. 5.350m (1.Beg. A. u. T. Grmovsek)</li>
<li>“Shangrila Ridge”, 650m, 5.10d, R, “Korklum Gou” ca. 5.650m (1.Beg. A. u. T. Grmovsek)</li>
</ul>
<p>Text: <a title="PR Agentur" href="http://www.outdoorrelations.de" target="_blank">Caro Opp</a> f&#252;r AustriAlpin / Fotos: Archiv Schaar</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Affen in der Schweiz gesichtet</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 14:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettergeschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Antony Gullsten]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie der Winter kommt, kommt auch der Sommer. Wie der Schnee kommt, kommt auch die Sonne und wie die Eiskletterer&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Winter kommt, kommt auch der Sommer. Wie der Schnee kommt, kommt auch die Sonne und wie die Eiskletterer kommen so kommen auch die Boulderer. Diesem allj&#228;hrlichen Rhythmus folgte auch wieder Team Monkee und begab sich wiedermal in die wundersch&#246;ne Schweiz. In Bouldergebieten wie Brione, Chironico und Cresciano nutzten sie die beste Zeit des Jahres und wurden mit drei ein <a href="http://kletterszene.com/news/affen-in-der-schweiz-gesichtet/attachment/special-edition-8a/" rel="attachment wp-att-18118"><img class="alignleft size-medium wp-image-18118" title="Special Edition 8a" src="../images/2012/01/Special-Edition-8a-200x300.jpg" alt="" width="140" height="210" /></a>halb Wochen Sonne und hervorragenden Bedingungen belohnt. Unter bester Gesellschaft wie Daniel Woods und Paul Robinson boulderten Petra M&#252;ller, Heiko Queitsch, Hund Aron, Guntram J&#246;rg und Antony Gullsten was die Haut hergab. Von Highball`s bis Lowball`s, von K&#252;hlschrankbouldern bis Leisten pressen, nahmen sie sich alles zur Brust was im Weg stand. Doch hier wurde nicht nur rumgespielt und Wein getrunken. Heiko Queitsch konnte unter anderem erfolge wie ,,man of the cow“ (Magic Wood), <a href="http://kletterszene.com/news/affen-in-der-schweiz-gesichtet/attachment/fightclub-7c-7cplus/" rel="attachment wp-att-18115"><img class="alignright size-medium wp-image-18115" title="Fightclub 7c 7cplus" src="http://kletterszene.com/images/2012/01/Fightclub-7c-7cplus-300x200.jpg" alt="" width="210" height="140" /></a>,,Fightclub“ ,,Limited Edition“ und die Perle ,,Special Edition“(Brione) in`s Routenbuch schreiben. Doch die Nerven sollten nicht geschont werden und so wurde der Highball ,,Rythem and Stealth“ (Magic Wood) abgehakt. Nicht das man sagt, die Dame sei nur f&#252;r die Optik dabei, lie&#223; sich auch Petra M&#252;ller nicht bitte und kam mit einer langen Liste mit H&#228;kchen zur&#252;ck. Unter dem Schmankerl ,,Powerranger“ (Chironico), den sie nach wenigen Versuchen hinter sich gebracht hatte, standen hier auch Nahmen wie ,,Bella gnocca“ , ,,Selection Door“ (Chironico), ,,Schrotti“ , ,,Crimp-o-phobia“ oder ,,Dopeshow“ (Magic Wood) uvm.</p>
<p>Wer viel bouldert muss auch regenerieren. Dies wurde die meiste Zeit bei Familie Stillhart im Haus Rustico am offenen Kaminfeuer getan. Selbst an diesen Tagen waren Gu, Antony, Daniel und Paul Aktiv und gr&#252;ndeten das Team ,,Welcome To The Hood“, welche auch auf Facebook ihre News postet.<br />
Dies wird nicht der letzte Trip gewesen sein da noch viele Sahneh&#228;ubchen im Wald verteilt liegen und somit auch nicht der letzte Bericht.</p>
<p>Also bis zum N&#228;chsten mal und Allen ein Erfolgreiches Boulderjahr 2012!!!</p>

<a href='http://kletterszene.com/news/affen-in-der-schweiz-gesichtet/attachment/fightclub-7c-7cplus/' class='thickbox' title='Fightclub 7c 7cplus'><img width="150" height="150" src="http://kletterszene.com/images/2012/01/Fightclub-7c-7cplus-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fightclub 7c 7cplus" title="Fightclub 7c 7cplus" /></a>
<a href='http://kletterszene.com/news/affen-in-der-schweiz-gesichtet/attachment/powerranger-7b-4/' class='thickbox' title='Powerranger 7b+ (4)'><img width="150" height="150" src="http://kletterszene.com/images/2012/01/Powerranger-7b+-4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Powerranger 7b+ (4)" title="Powerranger 7b+ (4)" /></a>
<a href='http://kletterszene.com/news/affen-in-der-schweiz-gesichtet/attachment/sonne/' class='thickbox' title='Sonne'><img width="150" height="150" src="http://kletterszene.com/images/2012/01/Sonne-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sonne" title="Sonne" /></a>
<a href='http://kletterszene.com/news/affen-in-der-schweiz-gesichtet/attachment/special-edition-8a/' class='thickbox' title='Special Edition 8a'><img width="150" height="150" src="http://kletterszene.com/images/2012/01/Special-Edition-8a-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Special Edition 8a" title="Special Edition 8a" /></a>
<a href='http://kletterszene.com/news/affen-in-der-schweiz-gesichtet/attachment/waldbrand-7c/' class='thickbox' title='Waldbrand 7c'><img width="150" height="150" src="http://kletterszene.com/images/2012/01/Waldbrand-7c-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Waldbrand 7c" title="Waldbrand 7c" /></a>

<p>Text: Tim Birkenbach Fotos: Heiko Qeitsch, Petra M&#252;ller</p>
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		<title>To the Rainbow [Video]</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 22:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhard</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Klettervideo]]></category>

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		<title>Fabian Christof res&#252;miert seinen Herbst</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 15:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettergeschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Umstellung von perfektem, rauem und optisch ansprechendem Sandstein auf glatten, dunklen und nicht selten feuchten Kalk viel mir nach Afrika nicht wirklich leicht! So kam es, dass ich den heimischen Felsen bereits im August erstmals den R&#252;cken zu kehrte und Training an der h&#228;uslichen Boulderwand bevorzugte. Nat&#252;rlich w&#228;re das ausschlie&#223;liche Klettern am Plastik zu dieser Jahreszeit, fast schon ein bisschen masochistisch. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fabi kommt ja durchaus das ein oder andere Mal bei uns in den News vor, diesmal hat er uns einen kleinen Bericht &#252;ber seinen ziemlich erfolgreichen Herbst 2011 geschickt. Danke daf&#252;r :)</p>
<blockquote><p>Die Umstellung von perfektem, rauem und optisch ansprechendem Sandstein auf glatten, dunklen und nicht selten feuchten Kalk viel mir nach Afrika nicht wirklich leicht!</p>
<p>So kam es, dass ich den heimischen Felsen bereits im August erstmals den R&#252;cken zu kehrte und Training an der h&#228;uslichen Boulderwand bevorzugte. Nat&#252;rlich w&#228;re das ausschlie&#223;liche Klettern am Plastik zu dieser Jahreszeit, fast schon ein bisschen masochistisch. Drum boten die Alpenregionen mit ihrer sch&#246;nen Landschaft, den k&#252;hleren Bedingungen und nicht selten sehr k&#246;stlichen kulinarischen Gen&#252;ssen, eine akzeptable &#220;bergangsl&#246;sung bis zur Bouldersaison.</p>
<p>Fast alle Trips gingen entweder in die Schweiz oder nach &#214;sterreich. Gerade f&#252;r die wirklichen hei&#223;en Tage sind die Boulder im Zillertal und in der Silvretta keine ideale, aber immerhin eine akzeptable L&#246;sung. Bei sommerlichen 30 Grad kann man wenigsten im ein oder anderen Schattenloch ein paar Z&#252;ge machen, bevor man sich irgendwann an einem der vielen wundersch&#246;nen Gebirgsb&#228;chen eine wohlverdiente Abk&#252;hlung verschafft. Im Zillertal habe ich mir endlich eine verdiente Begehung vom „Pressure Drop“ 8A, geholt. Nachdem ich den Boulder immer bei sehr hohen Temperaturen und mit einer viel zu schweren Variante versucht habe, brachten k&#252;hlere aber daf&#252;r ziemlich nasse Bedingungen in Kombination mit einer neuen Sequenz der Crux, den erl&#246;senden Segen.</p>
<p>Nicht so hartn&#228;ckig wie Pressure Drop ergab sich „Charity Boulder“ 8B in der Silvretta. Nachdem ich vor zwei Jahren ganz knapp an der Erstbegehung des imposanten Daches gescheitert bin, hat mein spanischer Freund Ignazi den Boulder im September erstbegangen. Direkt im n&#228;chsten Versuch konnte ich dann nachziehen und sicherte mir so die erste Wiederholung. In den vergangenen Wochen erfreute sich der Boulder reger Beliebtheit und gilt inzwischen als einer der besten des Gebietes. Seinen Namen erhielt der Boulder &#252;brigens vom gleichnamigen Treffen in Flirsch, das jedes Jahr im September stattfindet. Bei freundlicher und entspannter Atmosph&#228;re kann man entweder bei einem offenen Wettkampf teilnehmen oder sich an fr&#228;nkischem Bier und Tiroler K&#246;stlichkeiten erfreuen. Abgerundet wird der sowieso schon zehrende Klettertag durch eine noch anstrengendere Afterparty. Der Erl&#246;s des ganzen Tages wird f&#252;r einen guten Zweck gespendet. Bei einem solchen Charity Boulder trifft man dann auch so nette Leute wie eben Ignazi, der seiner Erstbegehung diesen Namen gab.</p>
<p>Nach diesem Ausflug ging es dann erst mal mit dem Einstieg ins Berufsleben weiter. So begann ich am 14. September mein Leben als angehender Berufsschullehrer und meldete mich an meiner Seminarschule als Studienreferendar zum Dienst. Bleibt da dann noch Zeit zum Klettern? Nun ja, eigentlich schon! Man(n) oder Frau muss die Interessenschwerpunkte nur ein wenig anders legen. So war ich in der Vergangenheit ein &#252;berzeugter Outdoor-Kletterer, der nur bei schlechtem Wetter ans Plastik gegangen ist. Inzwischen sieht mich die heimische Boulderwand &#246;fters, was bisher jedoch keine negativen Auswirkungen auf die Form hatte. Ganz im Gegenteil! Training &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum lohnt sich. So konnte ich im Avers den Boulder „One Summer In Paradise“ 8B und zu Hause ein wundersch&#246;nes 8B Dach wiederholen.</p>
<p>Vor circa 3 Wochen habe ich mir nach langer Zeit mal wieder „Sniper“ angeschaut. Dabei handelt es sich um eine sehr kurze Tour von Markus Bock mit dem Bewertungsvorschlag 8c+. Die Linie besteht aus 12 maximalkr&#228;ftigen Z&#252;gen an kleinen Leistchen. Neben einer guten Portion Fingerkraft sind auch eine gute K&#246;rperkraft und eine anst&#228;ndige Menge an Spannung notwendig. Das erste Mal habe ich mich glaube vor 7 Jahren (bin ich wirklich schon so alt?) an dem Teil versucht und seit dem immer mal wieder, mit mehr oder weniger Erfolg. Dieses Jahr konnte ich bereits am ersten Tag &#252;ber meine h&#246;chste Stelle von damals klettern und war positiver Dinge. Aber ganz so leicht wurde es dann doch nicht! Die eigentliche Schl&#252;sselstelle war f&#252;r mich nicht mehr der schwere Schulterzug im unteren Bereich der Route, sondern der letzte dynamische Aufsteher ganz oben. Auch wenn die Tour sehr kurz ist, kommt man doch relativ leer am Ausstieg an. Dann nochmal alles zu geben und die letzte Mini-Leiste f&#252;r Links kompromisslos zu zuschrauben war nicht so leicht! Nachdem ich mal wieder die Erfahrung gemacht habe, wie launisch das fr&#228;nkische Wetter sein kann und ich ein paar Mal vor komplett nassen Felsen gestanden bin, hat sich die Tour am vierten Tag dieses Jahres ergeben. Soweit ich wei&#223;, ist dies die erste Wiederholung von Sniper. Den Grad sehe ich als absolut gerechtfertigt. Sniper ist sicher mit das Schwerste, was ich &#252;berhaupt geklettert bin und somit denke ich, ist 8c+ nicht &#252;bertrieben.</p>
<p>Mit der Begehung kamen dann auch die typischen nass kalten Bedingungen dieses Gebietes und mit ihnen ist meine Motivation f&#252;r den Felsen mal wieder gegangen. Die h&#228;usliche Boudlerwand bekommt wieder Gesellschaft, aber wie immer nur vor&#252;bergehend!</p>
<p>Viel Spa&#223; an Plastik und Fels und allen einen guten Start ins Jahr 2012….. Denkt an den Maya-Kalender und klettert schnell Eure Projekte…..<br />
Fabi
<a href='http://kletterszene.com/news/fabian-christof-resumiert-seinen-herbst/attachment/charity-boulder-2/' class='thickbox' title='Charity-Boulder-2'><img width="150" height="150" src="http://kletterszene.com/images/2011/12/Charity-Boulder-2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Charity-Boulder-2" title="Charity-Boulder-2" /></a>
<a href='http://kletterszene.com/news/fabian-christof-resumiert-seinen-herbst/attachment/charity-boulder-8b/' class='thickbox' title='Charity-Boulder-8B'><img width="150" height="150" src="http://kletterszene.com/images/2011/12/Charity-Boulder-8B-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Charity-Boulder-8B" title="Charity-Boulder-8B" /></a>
<a href='http://kletterszene.com/news/fabian-christof-resumiert-seinen-herbst/attachment/nice-roof-8b/' class='thickbox' title='Nice-Roof-8B'><img width="150" height="150" src="http://kletterszene.com/images/2011/12/Nice-Roof-8B-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nice-Roof-8B" title="Nice-Roof-8B" /></a>
<a href='http://kletterszene.com/news/fabian-christof-resumiert-seinen-herbst/attachment/one-summer-in-paradise/' class='thickbox' title='One-Summer-In-Paradise'><img width="150" height="150" src="http://kletterszene.com/images/2011/12/One-Summer-In-Paradise-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="One-Summer-In-Paradise" title="One-Summer-In-Paradise" /></a>
<a href='http://kletterszene.com/news/fabian-christof-resumiert-seinen-herbst/attachment/orange-9mm-8a-f-a/' class='thickbox' title='Orange-9mm-8A+-F.A.'><img width="150" height="150" src="http://kletterszene.com/images/2011/12/Orange-9mm-8A+-F.A.-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Orange-9mm-8A+-F.A." title="Orange-9mm-8A+-F.A." /></a>
<a href='http://kletterszene.com/news/fabian-christof-resumiert-seinen-herbst/attachment/pressure-drop-8a/' class='thickbox' title='Pressure-Drop-8A'><img width="150" height="150" src="http://kletterszene.com/images/2011/12/Pressure-Drop-8A-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Pressure-Drop-8A" title="Pressure-Drop-8A" /></a>
</p></blockquote>
<p>Fabian Christof wird von <a title="Entre-Prises" href="http://www.entre-prises.fr/de/index.php" target="_blank">Entre-Prises</a>, <a title="FiveTen" href="http://fiveten.com/" target="_blank">FiveTen</a> und <a title="Moon Climbing" href="http://www.moonclimbing.com/" target="_blank">Moon Climbing</a> unterst&#252;tzt</p>
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		<title>Bouldern in  Albarracín [Urlaubsbericht]</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 08:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettergeschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Moni Retschy]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Winteranfang entfliehen, das war der Plan von Moni Retschy und ihrem Freund Peter Hierl, f&#252;r den November. Also Taschen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Winteranfang entfliehen, das war der Plan von Moni Retschy und ihrem Freund Peter Hierl, f&#252;r den November. Also Taschen und Crashpads ins Auto und los ging es in den S&#252;den, nach Spanien.</p>
<p>Aber am besten ist es wohl, das die beiden selbst erz&#228;hlen, wie ihr Urlaub so war!!</p>
<blockquote><p><a href="http://kletterszene.com/news/bouldern-in-albarracin-urlaubsbericht/attachment/o-5/" rel="attachment wp-att-17770"><img class="alignleft size-medium wp-image-17770" title="O" src="http://kletterszene.com/images/2011/12/PB102261a-224x300.jpg" alt="" width="157" height="210" /></a>Uns erwartete eine gigantische Herbstlandschaft; alles schimmerte gelb und rot. Eines der gr&#246;&#223;ten Sandsteinbouldergebiete Europas lag vor uns.<br />
Die ersten Tage lie&#223;en wir langsam angehen. Wir boulderten nur die sch&#246;nen Linien, die die uns aus wirklich gefielen. Irgendwann kam auch die Sonne heraus und ein zweiter Sommer begann (zumindest f&#252;r sehr kurze Zeit).<br />
Bald hatten wir aber genug vom Rumgepl&#228;nkel. Wir wollten die echten Boulder, die tausend D&#228;cher und &#220;berh&#228;nge, die es hier geben sollte.<br />
So suchten einen Boulder namens Innachakra. Der F&#252;hrer half mal wieder nicht wirklich weiter „einfach dem breiten Weg <a href="http://kletterszene.com/news/bouldern-in-albarracin-urlaubsbericht/attachment/o-2/" rel="attachment wp-att-17767"><img class="alignright size-medium wp-image-17767" title="O" src="http://kletterszene.com/images/2011/12/PB042036a-300x224.jpg" alt="" width="210" height="157" /></a>folgen…“, aber es sind eigentlich alles nur schmale Pfade. Naja. Nach etwas suchen und einmal verlaufen kamen wir langsam auf den richtigen Weg. Alles war total verblockt, hatte irgendwie &#196;hnlichkeiten mit Magic Wood, dachten wir beide. Und dann standen wir vor diesen HAMMMER Block mit einer genialen Linie: Innachakra. Pads hingelegt, Start probiert, Topout probiert und dann gleich mal beim ersten Go fertig. Irgendwie ging das alles ganz sch&#246;n schnell, mal kurz 5 Minuten gebraucht. Ich konnte es kaum glauben, als ich schon oben auf dem Block sa&#223;.<br />
Das Wetter wollte es einfach nicht gut mit uns. In der letzten Woche wurde es noch mal richtig kalt, um die Null Grad, dazu Nebel und Regen im Wechsel.</p></blockquote>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://kletterszene.com/news/bouldern-in-albarracin-urlaubsbericht/attachment/o-3/" rel="attachment wp-att-17768"><img class="alignleft size-medium wp-image-17768" title="O" src="http://kletterszene.com/images/2011/12/PB042048a-300x224.jpg" alt="" width="210" height="157" /></a>Wir lie&#223;en uns aber nicht entmutigen, jeden Morgen stapften wir wieder in den Wald, suchten trockene Pl&#228;tzchen und boulderten so viel nur ging. Viel ging leider nicht, aber daf&#252;r fanden wir ein paar richtig gute Linien, super Bewegungen.<br />
So zum Beispiel in Psicokiller: In dem &#252;berw&#228;ltigendem Dach konnte ich Vivo en el presente flashen. Reiner Nervenkitzel! Das Dach ist auf guten drei Metern H&#246;he, die Z&#252;ge dynamisch, fallen will man da nicht!<br />
Der n&#228;chste Boulder nannte sich Thieves. Ebenfalls ein Dach, nicht so hoch, aber daf&#252;r mit etwas schlechterem Absprunggel&#228;nde. Zusammen mit den Engl&#228;ndern und Amis suchte ich nach einer L&#246;sung f&#252;r den Boulder, eigentlich gab es auch nur zwei wirklich schwere Z&#252;ge: Ein weiter Zug an die Dachkante (fast schon Sprung) und dann noch das Aufl&#246;sen der &#252;berstreckten Position. Mit der super Beta von einem der Engl&#228;nder (ein Doppeltoehook) ging der Boulder dann pl&#246;tzlich ganz leicht.<a href="http://kletterszene.com/news/bouldern-in-albarracin-urlaubsbericht/attachment/o-4/" rel="attachment wp-att-17769"><img class="alignright size-medium wp-image-17769" title="O" src="http://kletterszene.com/images/2011/12/PB102219a-300x224.jpg" alt="" width="210" height="157" /></a></p>
<p style="padding-left: 30px;">La Fuente. Voll von gut aussehenden Boulder. Aber auch echt schwer, fast alle Boulderprobleme sind hier technisch sehr anspruchsvoll.<br />
Zum Aufw&#228;rmen machte ich Joya, ein Mantle.<br />
Es folgte dann el plus del autobus. Wieder Dachkletterei mit Ausstiegsplatte und Ausstiegsmantle. Ein sehr abwechslungsreicher Boulder und nach einem Grifausbruch wohl auch etwas anspruchsvoller.<br />
Zum Abschluss kletterte ich in diesem Gebiet noch Doctor Zoiberg. Sch&#246;n zum Anschauen, zum Klettern braucht es aber einiges an &#220;berwindung, denn die Z&#252;ge sind nicht so sch&#246;n wie sie aussehen :)</p>
<p style="padding-left: 30px;">Dienstag war Peter-Tag, aber erst mal Aufw&#228;rmen.<br />
Eigentlich sollten heute die Projekte fallen, aber ein Dach zog uns magisch an. Wir konnten nicht anders, Peter musste diesen Boulder einfach probieren!.<br />
Ein Zug hier probiert, eine Bewegung dort probiert. Schnell war klar, dieser Boulder war wie gemacht f&#252;r ihn: er konnte seine gesamte Gr&#246;&#223;e ausspielen. <a href="http://kletterszene.com/news/bouldern-in-albarracin-urlaubsbericht/attachment/o/" rel="attachment wp-att-17766"><img class="alignleft size-medium wp-image-17766" title="O" src="http://kletterszene.com/images/2011/12/PB021930a-224x300.jpg" alt="" width="157" height="210" /></a>Doch es kam alles anders. Der erste Cut in seinem Finger, schmerzhaft. Und es blieb nicht bei diesem Einen. Irgendwann floss so viel Blut, sodass auch tonnenweise Tape nicht mehr half. F&#252;r diesen Tag hatte er genug!<br />
Der Mittwoch war schon unser letzter richtiger Bouldertag. Wir zogen mit den Engl&#228;ndern Chris und Adam von Boulder zu Boulder, 8a, 8a, 7c, 7c, 8a,… viel wurde ausprobiert, viel wurde angeschaut, aber letztlich musste ich einsehen, dass es wohl in Albarracín kaum eine 7c oder 8a ohne L&#228;ngenzug gibt. Und hier hei&#223;t L&#228;ngenzug wirklich L&#228;ngenzug!<br />
Ein kleines Trostpflasterchen gab es dann aber doch noch, ich konnte in Psicokiller den Boulder Aprieto klettern.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Abreisetag. Am Abend ging es wieder Richtung Heimat. Durch Spanien, &#252;ber die Pyren&#228;en nach Frankreich, &#252;ber unendlich viele Kreisverkehre in die Schweiz und dann, endlich, wieder nach Deutschland. Die warme Dusche wartete schon…</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/33142334" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Text: <a title="Moni´s Blog" href="http://sonnenbouldern.blogspot.com/" target="_blank">Moni Retschy</a>, Kletterszene.com Fotos: <a title="Moni´s Blog" href="http://sonnenbouldern.blogspot.com/" target="_blank">Moni Retschy</a> &amp; Peter Hierl Video: <a title="Moni´s Blog" href="http://sonnenbouldern.blogspot.com/" target="_blank">Moni Retschy</a></p>
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		<title>Fontainebleau 2011 &#8212; So war&#8217;s und ned anders&#8230;</title>
		<link>http://kletterszene.com/wissenswert/klettergeschichten/fontainebleau-2011-so-wars-und-ned-anders/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 22:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettergeschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[Fontainebleau]]></category>
		<category><![CDATA[Kletterszene.com]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas Franze hat uns einen sch&#246;nen Bericht &#252;ber unseren Urlaub geschrieben. Gut, oder? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, nun schreibe ich endlich den „Bericht“ zu unserem Bleauurlaub. Leicht ist es diesmal nicht, denn wenn ich es auf den Punkt bringe, ist die Geschichte recht kurz: <em>Umi g’foan, g’scheid o&#8217;zogn, gsuffa, umgfoi&#8217;n, hoam g’foan</em>.  Ist jetzt auch bl&#246;d, oder? Da eine Aufreihung von „hohen“ Nummern wahrscheinlich aber ebenso wenig aussagt, wie mein obiges Fazit, nachfolgend der Versuch, den Ausflug in ein etwas sch&#246;neres Licht zu r&#252;cken.</p>
<p>Angefangen hat es irgendwann im Sommer, als Ese auf mich zukam: „Hey, wollen wir einen M&#228;nnerausflug nach Bleau machen?“ und meinen Hinweis auf die disziplinierende Wirkung durch die Anwesenheit von Vertretern des weiblichen Geschlechts gekonnt mit „Ah Schmarrn“ entkr&#228;ftete. Tja, so verabredeten sich sieben Jungs im Alter von 16 bis 45, Samstag fr&#252;h um 8 im DAV-Bus nach Frankreich zu starten. Und da stand ich nun 8 Uhr vor der DAV-Halle und erfuhr, was P&#252;nktlichkeit bedeutet: gegen 10 starteten wir endlich gen Westen. Bleau. Gite beziehen. Yeah – eine Top ausgestatte K&#252;che mit Sp&#252;lmaschine und Internet. Krass – was f&#252;r ein Garten, f&#252;r M&#252;nchner Verh&#228;ltnisse ein Park.</p>
<p>Hm – an den ersten Abend kann ich mich gerade nicht mehr erinnern. Ich nehme aber an, wir haben einen leckeren Salat zubereitet und ein Nudelgericht gekocht, Skat gespielt, Biervorr&#228;te vor dem Verderben gerettet und uns auf den n&#228;chsten Tag gefreut.</p>
<p><a class="thickbox" href="http://kletterszene.com/images/2011/11/Fontainebleau_Edel-geht-die-Welt-zugrunde.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17353" title="Fontainebleau_Edel-geht-die-Welt-zugrunde" src="http://kletterszene.com/images/2011/11/Fontainebleau_Edel-geht-die-Welt-zugrunde-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der n&#228;chste Tag: Bleau: nicht sichtbare Tritte, mehrfaches Abrutschen darauf, vermeintlich leichte Boulder, die einem nicht ihr Geheimnis preisgeben, walrossartiges &#220;berwinden des letzten Meters– typisch erster Tag eben…. Unsere Technik hatte noch sehr viel Potential…  Seltsamerweise kam man bereits am ersten Tag auf die Idee, die oben genannten Damen anzurufen, da sie auch nach Bleau fahren wollten: Tja, leider sind sie dann doch in Freising geblieben, wohl abgeschreckt durch Eses gegrummelte Worte à la &#8220;M&#228;nnerurlaub&#8221;… Naja, c&#8217;est la vie.  Am Abend gab es anl&#228;sslich Rainers Geburtstag Salat mit gebratenen Shrimps und Champions sowie Lachsfilet mit Rosmarinkartoffeln. Ich durfte dem Jonny beim Kochen assistieren und lernen. Und Wein. Und Skat. Und Wein. <em>Umgfoi&#8217;n</em>. Rest vergessen, gl&#252;cklicherweise Rezept vorher aufgeschrieben.</p>
<p><a class="thickbox" href="http://kletterszene.com/images/2011/11/Fontainebleau_Edel-geht-die-Welt-zugrunde2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17354" title="Fontainebleau_Edel-geht-die-Welt-zugrunde2" src="http://kletterszene.com/images/2011/11/Fontainebleau_Edel-geht-die-Welt-zugrunde2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Montag: Franchard Isatis. Leider feucht. Trotzdem gebouldert. Kaum was hochgekommen – nur Thomas Knoche hat eine abartige runde Slooperkante (7b+) im dreihundertsiebenundf&#252;nfzigsten Versuch und bei tropischen Verh&#228;ltnissen niedergerungen und damit die Teamwertung gerettet. Am Abend stie&#223; dann Jam noch zu uns, der mit dem Flieger nach Bleau flog, dann aber leider in den TGV nach Lyon stieg…. Auf alle F&#228;lle rechtzeitig zum leckeren Kaninchen à la Île-de-France – dem kulinarischen H&#246;hepunkt unserer Reise. Der Abend endete wie der vorherige, Timo musste dann gegen 5 Uhr morgens seine Diskussion &#252;ber saubere Fu&#223;technik mit Ese unfreiwillig beenden.</p>
<p><a class="thickbox" href="http://kletterszene.com/images/2011/11/Fontainebleau_Edel-geht-die-Welt-zugrunde3.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17356" title="Fontainebleau_Edel-geht-die-Welt-zugrunde3" src="http://kletterszene.com/images/2011/11/Fontainebleau_Edel-geht-die-Welt-zugrunde3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dienstag: Regen. Lesen. Schlafen. Johnny zum Zug bringen. Er kam dann nach einer Odysse gegen 9 am n&#228;chsten Morgen auch an – naja, die Bahnen in Frankreich sind auch nicht besser als unsere.  Ein Teil des Teams war in Bas Cuvier bouldern – der andere Teil schlief den Rausch der letzten Nacht aus. Ich g&#246;nnte mir einen Ruhetag (<em>Anm.d.Red.: vulgo &#8220;auch Rausch ausschlafen&#8221;</em>). Am Abend kochte Thomas dann ein feines  Nudelgericht: Spaghetti alla puttanesca. Wie ging der Abend weiter: ich hab endlich Schafskopfspielen gelernt (<em>Anm.: die Regeln&#8230;</em>), hab gleich meine erste Kohle dabei verloren und wurde zu allem &#220;berfluss auch noch vom Gerd rundgemacht, weil mein Zuspiel offensichtlich noch nicht optimal war. Ich wusste gar nicht, dass Schafskopf so emotional sein kann. Glas Wein. <em>No oans. Oans geht no! Umgfoi&#8217;n</em>.</p>
<p><a class="thickbox" href="http://kletterszene.com/images/2011/11/Fontainebleau_Toit_cul_de_chien.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17352" title="Fontainebleau_Toit_cul_de_chien" src="http://kletterszene.com/images/2011/11/Fontainebleau_Toit_cul_de_chien-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mittwoch:Yeah: kein Regen, leider 210% Luftfeuchte. Cul de Chien. Aufw&#228;rmen. Toit du Cul de Chien (7a). Jam: Flash , Thomas K.: Flash, Timo: Flash, ich verp&#252;rte einen leichten Druck, hier entsprechend nachzulegen. Flashversuch. Der Versuch endet unw&#252;rdig mit einer Sehnen-Zerrung im Unterarm im staubigen Sand. Schei&#223;e. Im zweiten Go mit den restlichen Fingern geht’s dann – leider nur ein kleiner Trost. Den Abend liessen wir dann mit einer Grillsession ausklingen &#8211; Yeah: saftiges Rindfleisch auf Buchenholz gegrillt mit Zwiebeln, Senf und Chilis. Schon wieder 5 Liter Ventoux. Warum zum Teufel haut der so rein, wenn wir ihn uns zu 7 teilen? Ok, Nun hab ich es gecheckt: Thomas K – der Brave – geht gegen 11 n&#252;chtern ins Bett. Timo ist – wie es sich f&#252;r einen 16-j&#228;hrigen geh&#246;rt – nach drei Gl&#228;sern durch, Gerhard trinkt Rosé aus seinem geheimen Privatreservoir. Rainer h&#228;lt sich vornehm zur&#252;ck, um uns beim Schafskopfen die Hosen auszuziehen… Naja, den Rest kann man sich ausrechnen: Ui, Ui, Ui – frage nicht nach Sonnenschein!</p>
<p><a class="thickbox" href="http://kletterszene.com/images/2011/11/Fontainebleau_Gorge_aux_Chats.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17357" title="Fontainebleau_Gorge_aux_Chats" src="http://kletterszene.com/images/2011/11/Fontainebleau_Gorge_aux_Chats-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der Donnerstag wurde bei durchwachsenem Wetter mit Bouldern im Gorge aux Chat begonnen und endete nach einem leckeren Kaiserschmarrn – Danke an Gerhard – mit den neuesten Folgen von Two And A Half Men und ein paar lustigen, zotigen Youtube-Videos (Anm.: z.B. <a href="http://youtu.be/ZN7OqF5X0fY" target="_blank">1</a> oder <a href="http://youtu.be/aAJehGsfHIk" target="_blank">2</a> oder auch 3 [nein, das wird nicht verlinkt]).</p>
<p>Am vorletzten Tag waren wir im Gebiet 95.2 und haben gemeinsam einen richtig sch&#246;nen Parcour geklettert. Blau. Plattig Abwechlungsreich. Endlich hatten wir unsere F&#252;&#223;e soweit im Griff, dass wir nun auf 6a – Platten auch Spa&#223; und Vergn&#252;gen versp&#252;rten. Geil! Thomas konnte eine 7a+ flashen. Ese und Jam machten ihren Namen als Frauenversteher alle Ehre und wurden – warum auch immer – mehrfach von mehreren Damen belagert. Fast h&#228;tten sie sie in unsere Gite zu Vanilleeis und heissen Himbeeren eingeladen. Das fand ich dann nicht mehr lustig: Damen, auf deren Radar ich nicht mal existiere, essen mir mein Eis weg – das geht ja mal gar nicht. Da unterhalte ich mich lieber mit angetrunkenen Kerlen &#252;ber Yoga und Origami – man lernt halt nie aus… Das war dann auch das Ende vom Tag: Schinkennudeln, als Nachtisch heisse Himbeeren mit Vanilleeis. Dazu f&#252;nf Liter guten Wein – <em>umgfoi&#8217;n</em>.</p>
<p>Der letzte Tag war weniger aufregend: In Bas Cuvier &#252;ber zig leere Kondomh&#252;llen gestolpert und &#252;ber die Hintergr&#252;nde spekuliert: die Franzosen sind schon ein umtriebiges V&#246;lkchen, gell? Noch ein paar Boulder gemacht und dann <em>hoamgfo&#8217;n</em>.  Schee wars – bis zum n&#228;chsten Mal!</p>
<p>(<em>Anm: Theoretisch haben wir auch jede Menge gefilmt. Momentan h&#228;ngt&#8217;s noch am Schneiden, das kann sich aber nur noch um Jahre handeln. Wenn es fertig ist, seid ihr eh die Ersten, die es zu sehen bekommen.</em>)</p>
<p>Text: Thomas &#8220;Tommi&#8221; Franze f. Kletterszene / Fotos: TK, GW und E</p>
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		<title>Hallo Ihr Erstbegeher, wo ist euer Respekt geblieben? [Ein offener Brief von Markus Bock]</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 14:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Erstbegehung]]></category>
		<category><![CDATA[Frankenjura]]></category>
		<category><![CDATA[Fränkische Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Bock]]></category>

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		<description><![CDATA[Markus Bock m&#246;chte sich mit einer Bitte an die Kletter&#246;ffentlichkeit wenden, da in letzter Zeit eine Entwicklung im Frankenjura &#252;berhandnimmt,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Markus Bock m&#246;chte sich mit einer Bitte an die Kletter&#246;ffentlichkeit wenden, da in letzter Zeit eine Entwicklung im Frankenjura &#252;berhandnimmt, die nicht mehr zu akzeptieren ist und gleichzeitig nur gestoppt werden kann, wenn auch die Mehrheit der Kletterer sie so nicht akzeptiert.</p>
<p><strong>Markus Bock schreibt:</strong></p>
<p><em>Seit einiger Zeit kommt es im Frankenjura vermehrt zu respektlosem Verhalten in Bezug auf das Einbohren von </em><a href="http://kletterszene.com/news/hallo-ihr-erstbegeher-wo-ist-euer-respekt-geblieben-ein-offener-brief-von-markus-bock/attachment/markus_bock_2011_10_10/" rel="attachment wp-att-16941"><img class="alignleft size-medium wp-image-16941" title="markus_bock_2011_10_10" src="http://kletterszene.com/images/2011/10/markus_bock_2011_10_10-225x300.jpg" alt="" width="203" height="270" /></a><em>Neutouren und Varianten. Zwar werden noch immer hin und wieder gute Linien an den fr&#228;nkischen Felsen erstbegangen, doch momentan &#252;berwiegt das Einbohren von ungeheuer nutzlosen, zwanghaft gesuchten Linienf&#252;hrungen und sinnlosen Varianten.</em><br />
<em> Viele dieser sogenannten „Neutouren“ haben weder einen eigenen Einstieg oder Ausstieg noch benutzen sie eigene Griffe. D.h. es handelt sich meistens um einen oder wenige dazu gebohrte Haken, die noch nicht mal logischen Linien folgen und durch die N&#228;he zur Nebenroute die eigentliche Tour in ihrem Wert und Charakter zerst&#246;ren oder verschandeln.</em></p>
<p><em>Haarstr&#228;ubende Beispiele hierf&#252;r gibt es genug. Nicht mal vor klassischen Routen wie der „Schleimspur“ 9- an den oberen G&#246;ssweinsteiner W&#228;nden wird halt gemacht. So wurde eine parallele Linie zwischen „Schleimspur“ 9- und dem „Haringer-Gedenkweg“ 6+ eingebohrt, welche kaum einen einzigen eigenst&#228;ndigen Zug besa&#223;.</em><br />
<em> Zudem wurde sogar die Zonierung missachtet. Der Fels ist Zone 2 zugeordnet, was hei&#223;t, dass klettern nur auf bestehenden Routen erlaubt ist und Neutouren ohne Genehmigung durch die Beh&#246;rde verboten sind. Und dass hat seinen Grund, die Felsen liegen in einem gesch&#252;tzten Landschaftsbereich. Auf Anordnung der Beh&#246;rde mussten die Haken entfernt werden – zum Gl&#252;ck!</em></p>
<p><em>Felsen wie das Zwergenschloss unterscheiden sich kaum noch von Kletterhallen. Jeder erdenkliche Quadratmeter Fels wird eingebohrt, wodurch oft 3-Sterne Linien zerst&#246;rt werden. Beispielsweise wurden 2009 in minimalem Abstand rechts der Route „Powerplay“ 11- Haken gesetzt, was dessen Erstbegeher, Werner Thon erz&#252;rnte und sich an den Einbohrer wandte, damit er die Haken wieder entfernen m&#246;ge. Als die Bitte, einen Klassiker, wie diesen, zu respektieren abgelehnt wurde, flexte Werner Thon kurzerhand die Haken ab.</em></p>
<p><em>Dieses Jahr erwischte es mich dann selbst. So erfuhr ich, dass jemand in eine wundersch&#246;ne Linie namens „Steinbock“ 8c, welche von Karsten &#214;lze in den 90’ern eingebohrt und durch mich 2008 erstbegangen wurde, einen Linksausstieg in geringem Abstand dazu eingebohrt hat.</em></p>
<p><em>Mit vern&#252;nftigem Verstand und Respekt wei&#223; jeder, der die Route kennt, dass da einfach kein Platz mehr f&#252;r eine weitere Route ist. So fuhr ich einige Tage sp&#228;ter hin, um die Haken (zum Gl&#252;ck Laschen) zu entfernen. Zwei Tage sp&#228;ter zeigte ich meiner Freundin den Tatort, da sie sich selbst ein Bild machen wollte. Als wir um die Ecke kamen, traf mich fast der Schlag. Es besa&#223; doch tats&#228;chlich jemand die Dreistigkeit, noch einen Rechtsausstieg zum Steinbock zu bohren, der in Abstand, Unsinnigkeit und H&#228;sslichkeit der erst vor zwei Tagen entfernten Variante in nichts nachstand!</em></p>
<p><em>Auch diese, nun zementierten Haken, entfernte ich ein paar Tage sp&#228;ter und war erstaunt, wie leicht ich sie mit ein paar Hammerschl&#228;gen l&#246;sen konnte. Da hatte jemand nicht nur eine bescheidene Linie eingebohrt, sondern auch noch dilettantisch die Haken gesetzt, die kaum eine Sturzbelastung ausgehalten h&#228;tten, da anscheinend der Zement nur bedingt abgebunden hatte! Des einen Freud, des anderen Leid.</em></p>
<p><em>Weiterhin kommen massive Routenmanipulationen dazu, welche in Form von Unmassen an Sika bzw. Zement und nicht selten sogar in aufgemachten Griffen gipfeln (Nachhilfe mit Bohrer, Meisel,…).</em></p>
<p><em>Das wirklich erschreckende an diesen Geschehnissen ist, dass es sich hier leider nicht nur um Einzelf&#228;lle handelt, sondern um eine fortschreitende Entwicklung mit zahlreichen Beispielen im gesamten Frankenjura! In den letzten 2 Wochen gab es sowohl Vorf&#228;lle an der Pornowand, dem Amphitheater, dem Orakel und HOFFENTLICH nicht noch wo.</em></p>
<p><em>Diese Ereignisse an den fr&#228;nkischen Kletterfelsen zeigen eigentlich nur, welch mangelnder Respekt, welch fehlende Sensibilit&#228;t und welch erschreckendes Halbwissen sich in der Kletterszene breit machen. Der Konsumgedanke scheint mittlerweile allgegenw&#228;rtig zu sein und macht selbst vor klassischen Touren mit klettergeschichtlichem Hintergrund keinen Halt mehr.</em></p>
<p><em>So manch einer begreift einfach nicht, dass eine sch&#246;ne Tour nicht nur durch ihren Schwierigkeitsgrad einzigartig wird, sondern auch durch ihre au&#223;ergew&#246;hnliche Linienf&#252;hrung, ihre Eigenst&#228;ndigkeit und ihren psychischen Anspruch. Aber man vergisst scheinbar nur zu leicht, dass man sich nicht in der Halle mit Hakenrastern befindet, sondern in einem Naturpark mit gewachsener Klettergeschichte. Das ist ungeheuer traurig und erschreckend zugleich!</em></p>
<p><em>Sowohl Werner Thon, als auch ich und eine Reihe anderer namhafter Erstbegeher wollen dieses Verhalten nicht mehr tolerieren!!! Ich werde mich jedenfalls vehement gegen diese Entwicklung wehren und meine Touren von zu nah gesetzten Haken befreien. Ich will keinen Kletterkrieg, aber ich fordere etwas Respekt und Hirneinsatz, bevor jemand den Bohrer ansetzt!</em></p>
<p><em>Sicher gibt es noch einige sch&#246;ne und lohnenswerte Linien im Frankenjura, die auf einen Erschlie&#223;er warten. Diese sollten aber mit Bedacht gew&#228;hlt werden! Keiner will eine Reglementierung durch Nachzonierung. Doch ich bef&#252;rchte, dass es irgendwann soweit kommen k&#246;nnte, wenn diese Entwicklung nicht von allein stoppt.</em></p>
<p><em>Ich hoffe auf breite Unterst&#252;tzung Vieler und appelliere an eure Vernunft, um den Charakter vieler erstklassiger Routen zu erhalten.</em></p>
<p><em>Wir brauchen keine hallenartigen Bohrhakenraster!</em></p>
<p>Verfasst von Markus Bock</p>
<h3><strong>Unterst&#252;tzt in seiner Meinung durch folgende Erstbegeher:</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><strong>Werner Thon, Milan Sykora, Dicki Korb, u.a.</strong></li>
</ul>
<p>Text: Markus Bock, Kletterszene.com Foto: Markus Bock</p>
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		<title>Trainingstipps von Thomas &#8220;Shorty&#8221; Tauphorn [Video]</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 14:52:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Fortgeschrittene]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertraining]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Tauphorn]]></category>

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		<description><![CDATA[Jung, dynamisch, kletterhungrig: Thomas &#8220;Shorty&#8221; Tauporn ist Jugend-Weltmeister 2010 und wei&#223;, wie wichtig das Aufw&#228;rmen vor dem Wettkampf ist. Hier&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jung, dynamisch, kletterhungrig: Thomas &#8220;Shorty&#8221; Tauporn ist Jugend-Weltmeister 2010 und wei&#223;, wie wichtig das Aufw&#228;rmen vor dem Wettkampf ist. Hier gibt er euch Tipps, wie ihr eure Muskulatur schnell in Schwung bringt, bevor ihr an die Wand geht.</p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7m0QSZV-ljU?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/7m0QSZV-ljU?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das Finden von Rast-Positionen ist in vielen Routen der Schl&#252;ssel zum Durchstieg, aber auch die Art und Weise des Rastens ist enorm wichtig. &#8220;Shorty&#8221; zeigt euch, wie das geht.</p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1ZF6ob8Ctf4?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/1ZF6ob8Ctf4?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Thomas zeigt euch, wie Ihr die &#8220;offene T&#252;r&#8221; beim Klettern richtig bek&#228;mpft.</p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/U1yWC5ZTsWA?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/U1yWC5ZTsWA?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wie wichtig ist ein abwechslungsreiches Kletter- Training?</p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/w1KptUz4Uac?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/w1KptUz4Uac?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/N_y8EKgyL1I?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/N_y8EKgyL1I?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vVCLXbO65HM?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/vVCLXbO65HM?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/n7BUCmjp2RU?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/n7BUCmjp2RU?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/uQNxoehGrRs?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/uQNxoehGrRs?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gOy3yrjiHwg?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/gOy3yrjiHwg?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Text: kletterszene.com Video: Adidas Outdoor</p>
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		<title>Fabian Christof war in den Rocklands</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 03:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettergeschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Schreiben dieses Artikels sitze ich nun schon seit ein paar Wochen wieder in der Fr&#228;nkischen. Die Temperaturen und die&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Schreiben dieses Artikels sitze ich nun schon seit ein paar Wochen wieder in der Fr&#228;nkischen. Die Temperaturen und die Luftfeuchte sind so unangenehm, dass mir sogar beim Bet&#228;tigen meiner Computertastatur die Schwei&#223;perlen &#252;ber die Stirn laufen. Ein solches literarisches Unterfangen bietet in so einer Situation die Chance, alle Erlebnisse, Eindr&#252;cke sowie positive und negative Erfahrungen noch einmal zu genie&#223;en. Die Kehrseite des ganzen ist, dass man sich der Tatsache bewusst werden muss: „Du bist nicht mehr in den Rocklands!“<br />
Ich bin nicht mehr in den Rocklands – Schade!</p>
<p><a href="http://kletterszene.com/images/2011/09/Sunset.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16321" title="Sunset" src="http://kletterszene.com/images/2011/09/Sunset-300x198.jpg" alt="" width="180" height="119" /></a>Lasst mich am Anfang beginnen. Das erste Mal als ich kurz davor war, mir ein Flugticket nach S&#252;dafrika zu buchen ist lange her. Zu dieser Zeit kam gerade <a title="Film auf YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=hDY0ET_9PnE">Chuck Frybergers Specimen</a> heraus und ich war sofort begeistert. Trotzdem hat es noch Jahre gedauert, bis aus der Idee von damals die Flugtickets, ein Mietwagen und die gebuchte Unterkunft f&#252;r den Trip 2011entstanden sind.</p>
<p>Nach 15 Stunden Flug, mit Zwischenstopp in Dubai, stand ich dann auch am 22. Juni 2011 am International Airport in Kapstadt. Man k&#246;nnte sagen, dass wir <a href="http://kletterszene.com/images/2011/09/Pass.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16335" title="Pass" src="http://kletterszene.com/images/2011/09/Pass-300x198.jpg" alt="" width="180" height="119" /></a>vom Himmel gefallen sind! Das Wetter war so bescheiden, wie ich es eigentlich nur von zu Hause gewohnt war. Acht Grad, Starkregen und extreme Windb&#246;en haben uns das Verstauen der Habseligkeiten in unseren Mietwagen nicht gerade vers&#252;&#223;t. Nachdem auch die Anfangsschwierigkeiten beim Autofahren (Linksverkehr) &#252;berwunden waren, hie&#223; es nur noch gerade aus. Gute drei Stunden sp&#228;ter passierten wir das Schild am Anfang des Pakhuis Pass. Wir waren am Ziel angelangt und haben von nun an knappe sechs Wochen Zeit!</p>
<p><a href="http://kletterszene.com/news/fabian-christof-war-in-den-rocklands/attachment/flowerpower/" rel="attachment wp-att-16314"><img class="alignleft size-medium wp-image-16314" title="Flowerpower" src="http://kletterszene.com/images/2011/09/Flowerpower-300x198.jpg" alt="" width="180" height="119" /></a>Die erste Woche hat es meist aus Eimern gek&#252;belt! Das einzige was blieb, war sich schon mal einen groben &#220;berblick &#252;ber die einzelnen Teilgebiete zu verschaffen und den einen oder anderen Boulder zu begutachten. Die ersten Schritte auf heiligen Boden haben wir auf dem „Pass“ getan. Als wir dann auch die ersten Boulder im Roadside Sektor gesehen haben, war einigerma&#223;en klar, warum die Rocklands unter den Boulderern als eines der weltbesten Gebiete bezeichnet werden. Die Qualit&#228;t des Sandsteins ist unglaublich. Er ist extrem fest, hat Farben zum Dahinschmelzen, befindet sich in einer atemberaubenden Landschaft und ist im Vergleich zum Sandstein in Fontaine Bleau auch f&#252;r die Kletterer geeignet, die wie ich weder gut mit den runden Ausstiegen zurechtkommen, noch eine auch nur im Ansatz als gut zu bezeichnende Fu&#223;technik verf&#252;gen. Kurz um, die Kletterei in den Rocklands ist oft steil, athletisch, <a href="http://kletterszene.com/images/2011/09/Lambertsbay-300x198.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16316" title="Lambertsbay" src="http://kletterszene.com/images/2011/09/Lambertsbay-300x198.jpg" alt="" width="180" height="119" /></a>griffig und die Ausstiege sind fast schon Idioten sicher. Man k&#246;nnte schon fast behaupten, dass die Top-Outs mit ihren riesigen „Chicken Heads“ die Gefahr bieten, zu stolpern und r&#252;ckw&#228;rts einfach vom Block zu fallen. Die einzelnen Gebiete haben oft ihren eigenen Charakter und bieten sehr vielseitige Kletterei. Mal ist der Sandstein eher glatt, dann wieder etwas grob k&#246;rniger oder fast schon Granit &#228;hnlich mit unz&#228;hligen Kieseln &#252;bers&#228;t. Aber alles ist allen Sektoren gemein, der Felsen hat eine unglaubliche Reibung. Selbst bei 24° war es an manchen schattigen Pl&#228;tzen noch gut m&#246;glich, am pers&#246;nlichen Limit zu klettern.</p>
<p><a href="http://kletterszene.com/news/fabian-christof-war-in-den-rocklands/attachment/rhino/" rel="attachment wp-att-16317"><img class="alignleft size-medium wp-image-16317" title="Rhino" src="http://kletterszene.com/images/2011/09/Rhino-300x198.jpg" alt="" width="180" height="119" /></a>Im Laufe der zweiten Woche besserte sich das Wetter langsam aber zuverl&#228;ssig. Das einzige Problem mit dem ich dann nur noch zu k&#228;mpfen hatte war die schlichte Tatsache, dass ich mich nicht gerade in Form befand. Schuld daran waren eine l&#228;dierte Schulter und ein Finger, der bereits schmerzte, wenn ich auch nur Griffe gesehen habe. Ich bezeichne diese beiden Verletzungen mal als Abschiedsgeschenk meines Heimatgebietes, wahrscheinlich weil ich es gewagt habe, ihm den R&#252;cken zu zukehren und mich nach Afrika davon schleichen wollte. So bestand die Vorbereitung auf den Trip nicht etwa aus Trainingseinheiten an der Boulderwand sondern eher aus Extrarunden im Biergarten und am Grill mit der Hoffnung, dass ich nach drei Wochen Pause wenigstens ein bisschen Klettern <a href="http://kletterszene.com/news/fabian-christof-war-in-den-rocklands/attachment/un-petit-hueco-dans-rockland-jurgen-claus/" rel="attachment wp-att-16323"><img class="alignright size-medium wp-image-16323" title="Un Petit Hueco Dans Rockland - J&#252;rgen Claus" src="../images/2011/09/Un-Petit-Hueco-Dans-Rockland-J%C3%BCrgen-Claus-300x198.jpg" alt="" width="180" height="119" /></a>gehen kann. Ziele wurden diesmal keine gesteckt, das einzige was ich schaffen wollte, war nichts schlimmer zu machen als es zu Urlaubsbeginn war. Daher verbrachte ich die ersten Wochen damit, mich dem Fels anzun&#228;hern. So habe ich viele leichte bis mittelschwere Boulder geklettert, die ich sonst wahrscheinlich nicht gemacht h&#228;tte. Dies ist wiederum ein gro&#223;er Vorteil der Rocklands, denn hier ist fast alles gut. Boulder wie „Human Energy“, „Minky“, „Creaking Heights“, „Ulan Bartar“, „Cedar Spine“, „ Un Petit Hueco Dans Rockland“, „Pinotage“ oder „The Rhino“ best&#228;rken meine Aussage und die Liste der Probleme lie&#223;e sich <strong><a href="http://kletterszene.com/news/fabian-christof-war-in-den-rocklands/attachment/fabi-buhl-in-der-riverside/" rel="attachment wp-att-16313"><img class="alignleft size-medium wp-image-16313" title="Fabi Buhl in der Riverside" src="../images/2011/09/Fabi-Buhl-in-der-Riverside-300x198.jpg" alt="" width="180" height="119" /></a></strong>beliebig fortsetzten. Nun habe ich den Fehler gemacht damit anzufangen Namen zu nennen! Es ist jedoch kaum m&#246;glich einen einzelnen Boulder herauszugreifen, den ich als meinen Favoriten angeben w&#252;rde. Fast alle Boulder die ich in Afrika geklettert bin, bleiben mir irgendwie in Erinnerung. Vielleicht <strong></strong>waren ein paar davon so besonders f&#252;r mich, weil ich sie schon so lange von Fotos oder Videos gekannt habe und pl&#246;tzlich stand ich vor ihnen und konnte sie versuchen und viele von ihnen klettern. Trotzdem will ich im Folgenden eine Hand voll Boulder heraus greifen, die ich pers&#246;nlich als etwas ganz besonderes betrachte.</p>
<p>Caroline: Ich w&#252;rde fast von „Liebe auf den ersten Blick“ sprechen. Die Felsform sieht einer gro&#223;en Baumrinde sehr &#228;hnlich und die dunklen Farben (grau, braun und olive) wollen sich so gar nicht in das sonstige Landschaftsbild der Roadside einf&#252;gen. Jeder Zug ist ein Genuss!<br />
<strong>Barracuda:</strong> Dieser Boulder hat bei mir rein optisch einen bleibenden Eindruck hinterlassen! Barracuda ist etwa f&#252;nf Meter hoch und gleicht einem Schiffsbug. Nur kleine zarte wei&#223;e Leistchen unterbrechen die orangenen, schwarzen und grauen Streifen. So gut wie der Boulder aussieht, l&#228;sst er sich leider nicht klettern. Nach einem komischen wackligen ersten Zug h&#228;lt man eigentlich nur noch Rasiermesser fest – Hmm oder eher Auhhhh!</p>
<p><strong>Nutsa:</strong> Zu Nutsa gibt es auf Grund des Bekanntheitsgrades eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Wenn man ins Roadside l&#228;uft, ist Nutsa so ziemlich das Erste was man sieht. &#220;bersehen l&#228;sst sich der sechs Meter lange Schiffsbug ja kaum. Wenn man es klettern kann, muss man es machen!</p>
<p><strong><a href="http://kletterszene.com/news/fabian-christof-war-in-den-rocklands/attachment/black-shadow/" rel="attachment wp-att-16310"><img class="alignleft size-medium wp-image-16310" title="Black Shadow" src="http://kletterszene.com/images/2011/09/Black-Shadow-300x198.jpg" alt="" width="180" height="119" /></a>Black Shadow:</strong> Wo gibt es denn sowas? Nat&#252;rlich in den Rocklands! Der Boulder befindet sich an einem riesigen Block auf einer noch gr&#246;&#223;eren Steinplatte. Das Landing ist somit nahezu perfekt. Selbst wenn das Thermometer 25° zeigt, ist es hier m&#246;glich zu bouldern. Der Wind hat manchmal so stark geblasen, dass die Matten einfach nicht liegen geblieben sind. Abgerundet wird das eh schon super sch&#246;ne Ambiente durch die allabendlichen unglaublichen Sonnenunterg&#228;nge. Black Shadow war genau das Richtige f&#252;r meinen verletzten Finger. Nur gro&#223;e und offene Griffe, die durch das kr&#228;ftige Dach f&#252;hren. Erw&#228;hnenswert ist sicher der Flash von Ethan Pringle.</p>
<p><a href="http://kletterszene.com/news/fabian-christof-war-in-den-rocklands/attachment/vice2/" rel="attachment wp-att-16325"><img class="alignleft size-medium wp-image-16325" title="Vice2" src="http://kletterszene.com/images/2011/09/Vice2-300x200.jpg" alt="" width="180" height="120" /></a><strong>The Vice:</strong> Die exponierte Lage mit den gro&#223;en bunten Felsriesen und den kleinen Felsenlabyrinthen, die zwischen den Sandsteingiganten hindurch f&#252;hren, machte die „Fortress“ sowieso schon zu eines meiner Lieblingsgebiete in den Rocklands. Wenn dann auch noch „The Vice“ dort ist, bleiben keine W&#252;nsche mehr offen. Der Boulder ist steil, gut griffig, lang und anstrengend. Der Boden besteht diesmal aus Sand! Fast schon kitschig. Meist ging auch hier wieder der typische trockene Wind, so konnte ich Vice ebenfalls an den warmen Tagen versuchen. Der Boulder selbst hat f&#252;r den Grad relativ leichte Z&#252;ge, ist daf&#252;r f&#252;r meinen Geschmack einen Tick zu lang. Hier lag auch die Schwierigkeit f&#252;r mich: „Immer weiter klettern, selbst wenn man schon gr&#252;n und blau vom Sauerstoffmangel ist.“ Die Begehung von Vice wird mir sehr lange in Erinnerung bleiben und auf dem 10 Meter hohen Block zu stehen, war ein unglaubliches Erlebnis.</p>
<p>Neben dem Klettern boten die Rocklands die M&#246;glichkeit neue und alte Bekannte zu treffen. Dar&#252;ber hinaus hat auch die S&#252;dafrikanische Kultur bleibende <a href="http://kletterszene.com/news/fabian-christof-war-in-den-rocklands/attachment/schlachtaus/" rel="attachment wp-att-16319"><img class="alignright size-medium wp-image-16319" title="Schlachtaus" src="http://kletterszene.com/images/2011/09/Schlachtaus-300x198.jpg" alt="" width="180" height="119" /></a>Eindr&#252;cke hinterlassen, leider nicht nur Positive. Die Townships Kapstadts, die Armut der Bev&#246;lkerung oder die zum Teil schlechte Infrastruktur zeigt einem, wie gut es uns in Europa Gro&#223;teils geht.</p>
<p>Vermissen werde ich nicht nur den Felsen sondern auch die kulinarischen Highlights! Unsere Ern&#228;hrung w&#228;hrend der sechs Wochen war jedoch alles nur nicht ausgewogen. Es gab Fleisch, Fleisch und nochmal Fleisch. Wen wundert es auch bei so einem <a href="http://kletterszene.com/news/fabian-christof-war-in-den-rocklands/attachment/abendessen/" rel="attachment wp-att-16309"><img class="alignleft size-medium wp-image-16309" title="Abendessen" src="http://kletterszene.com/images/2011/09/Abendessen-300x198.jpg" alt="" width="180" height="119" /></a>Angebot an qualitativ hochwertigem Fleisch. Es gibt Springbock, Antilope, Strau&#223; oder einfach nur Rind. Das Kilo Filet f&#252;r unglaubliche 15 Euro!! H&#228;ngt einem das Fleisch zum Hals raus, bietet sich die M&#246;glichkeit 60km nach Lambertsbay ans Meer zu fahren und zur Abwechslung einmal Fisch zu essen (Hummer – 8 Euro!). F&#252;r Abwechslung sorgen Orangen (frisch vom Strauch), Passionfruits, Bananen oder die s&#252;dafrikanischen S&#252;&#223;igkeiten der Landladies. Vermisst habe ich eigentlich nur mein dunkles Bier, daf&#252;r gab es s&#252;dafrikanischen Rotwein aus der Umgebung. Man kann halt nicht alles haben!</p>
<p>Nun bin ich noch gar nicht so lange wieder zu Hause und die Planung f&#252;r n&#228;chstes Jahr ist fast schon gemacht: „Wir fliegen wieder nach S&#252;dafrika – Rocklands, das Beste!“</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28293121" width="500" height="283" frameborder="0" webkitAllowFullScreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fabian wird von <a title="Moon" href="http://www.moonclimbing.com/" target="_blank">Moon</a>, <a title="5.10" href="http://fiveten.com/" target="_blank">5.10</a> und <a title="Enter Prise" href="http://www.entre-prises.com/" target="_blank">Entre-Prises</a> unterst&#252;tzt</p>
<p>Text: Fabian Christof f. Kletterszene.com // Fotos: Fabian Christof</p>
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		<title>Markus Bendler und Guido Unterwurzacher auf abwegen</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 22:37:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettergeschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Guido Unterwurzacher]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Bendler]]></category>

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		<description><![CDATA[Der heurige Sommer hat wohlgemerkt ein wenig auf sich warten lassen, aber wie sagt man so sch&#246;n &#8220;Es gibt immer&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der heurige Sommer hat wohlgemerkt ein wenig auf sich warten lassen, aber wie sagt man so sch&#246;n &#8220;Es gibt immer was zu tun!&#8221;. Nachdem Markus Bendler und Guido alias Schlauch F(l)icker Unterwurzacher ihre Klettersachen vorl&#228;ufig, aus motivations und wettertechnischen Gr&#252;nden, an den Nagel geh&#228;ngt hatten, <a href="http://kletterszene.com/news/markus-bendler-und-guido-unterwurzacher-auf-abwegen/attachment/guido-1/" rel="attachment wp-att-16278"><img class="alignleft size-full wp-image-16278" title="Guido 1" src="http://kletterszene.com/images/2011/09/Guido-1.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>begaben sie sich auf ihre &#8220;Downhill Gescho&#223;e&#8221;. Beinahe jeden Tag wurde satt in die Pedale getreten, um ihre Heimat auf fahrbere Wege zu durchforsten. Meistens wurden sie f&#252;ri hren M&#252;hen, mehr als gro&#223;z&#252;gig, belohnt, oft wurden wir sie auch von den Geschossen abgeworfen und nur mit (Gott sei Dank!!) kleineren Blessuren, konnte die rasante Reise weiter gehen. Auch an diversen Mountainbikerennen machten die beiden mit. Und dass mit dem gleichen Ergeiz wie beim Kraxeln. Bei unseren &#214;sterreichischen Kollegen von <a title="Naturized.com" href="http://www.naturized.com/index.php/home.html" target="_blank">Naturized</a> konnte man folgendes lesen.</p>
<blockquote><p>I<em>n einer rauschigen Aktion wurde Kurzerhand eine Wette vereinbart beim n&#228;chsten Uphill MTB Rennen mit zu machen. Wer dann die zwei Kletterpro&#8217;s kennt wei&#223; genau was das hei&#223;t. Nur dabei sein ist definitiv zu wenig. Und nur den anderen zu schlagen ebenfalls&#8230;..Den eindeutigen Sieg der Angerlalm Trophy holte sich in der Amateurklasse &#252;berlegen Markus. Gudio gab ebenfalls nicht klein bei verpasste aber haarscharf das Podium&#8230;.<a title=" Artikel bei Naturized" href="http://www.naturized.com/index.php/ride-news-reader/items/satte-radl-wadl.html" target="_blank">weiterlesen</a>&#8230;</em></p></blockquote>
<p>Die Zeit verging f&#252;r die beiden auf den Bikes wie im Flug und erstaunt stellte sie fest, dass sie <a href="http://kletterszene.com/news/markus-bendler-und-guido-unterwurzacher-auf-abwegen/attachment/guido-4/" rel="attachment wp-att-16281"><img class="alignright size-full wp-image-16281" title="Guido 4" src="http://kletterszene.com/images/2011/09/Guido-4.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>bereits seit beinahe 3 Monaten keinen einzigen Meter geklettert sind. Also wurde es wieder mal Zeit. So machten sich Markus und Guido auf in die Drei Zinnen um die Route &#8220;&#214;tzi trifft Yeti&#8221; (eine sportliche 8+) zu klettern, eine weiteres k&#252;hnes Meisterwerk von Christoph Hainz und Kurt Astner. Aber jetzt soll Euch Guido selbst  mal erz&#228;hlen/ schreiben, wie es den beiden so erging und was sonst noch so in den letzten Wochen passiert ist.</p>
<p>Alle L&#228;ngen gelangen uns auf anhieb im &#8220;onsight&#8221;, ein cooler Fight in einer coolen Route. Jedoch wurde mir beim letzten Abseiler bewusst gemacht, dass man den Knoten doch immer <a href="http://kletterszene.com/news/markus-bendler-und-guido-unterwurzacher-auf-abwegen/attachment/guido-3/" rel="attachment wp-att-16280"><img class="alignleft size-full wp-image-16280" title="Guido 3" src="http://kletterszene.com/images/2011/09/Guido-3.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>2mal kontrollieren sollte&#8230; Am Abend mussten wir dann feststellen, dass ein klettern f&#252;r den n&#228;chsten Tag komplett ausgeschglossen ist, denn unsere vernachl&#228;ssigten Arme zeigten ordentliche Erm&#252;dungserscheinungen.</p>
<p>Wenige Tage sp&#228;ter kehrte ich erneut, in einer spontanen Aktion mit Max Berger zur&#252;ck in die Dolomiten und zwar zur Marmolada. &#8221; Der Weg durch den Fisch&#8221; stand auf dem Speiseplan, ganz sicher war ich mir aber nicht, ob das so eine gute Idee ist denn die Tatsache, dass ich 3 Monate nicht geklettert bin sprach nicht gerade f&#252;r meine Substanz, die man braucht f&#252;r eine 37 Seill&#228;ngen Tour.</p>
<p>Nichtsdestotrotz spazierten Max und ich am sp&#228;ten Nachmittag zum Refugio Falier und zum Einstig dieser einzigartigen <a href="http://kletterszene.com/news/markus-bendler-und-guido-unterwurzacher-auf-abwegen/attachment/guido-6/" rel="attachment wp-att-16283"><img class="alignright size-full wp-image-16283" title="Guido 6" src="../images/2011/09/Guido-6.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Riesenwand. Da rutscht einem schonmal das Herz in die Hose und das mulmige Gef&#252;hl vor so einer Aktion machte sich stark bemerkbar. Zur&#252;ck in der H&#252;tte st&#228;rkten wir uns mit Spaghetti und Bier und pl&#246;tzlich kamen 3 &#246;sterreichische Kletterer in die ruhige Gaststube herein. Einer von ihnen der blinde Andy Holzer. Bei ihnen sollte es morgen die &#8220;Don Quixote&#8221; werden, wir plauderten ein wenig mit der sympathischen Runde und w&#252;nschten uns gegenseitig viel Gl&#252;ck f&#252;r den bevorstehenden Klettertag. Komplett ohne Licht, wie Andy selber sagt, hat das noch keiner gemacht und ich ziehe meinen Hut vor soviel Mut und Willenskraft. Schade nur, dass Andy nicht sehen kann wie wundersch&#246;nsch&#246;n die S&#252;dwand ist. Wir verabschieden uns und schleichen uns aufs Bettenlager. Ich habe unruhige und wirre Tr&#228;ume und werde beinahe jede Stunde munter, als ich meine n&#228;chtliche Notdurft verrichten musste, musste ich auch noch mit Entsetzen feststellen, dass mein Gl&#252;cksbringerhalsband gerissen ist. Ein Zeichen denke ich, oder ich denke einfach zuviel, denke ich dann und geh wieder schalfen, ehe der Wecker uns um 04.00 Uhr aus dem leichten Schlaf reisst. Jetzt gehts los, <a href="http://kletterszene.com/news/markus-bendler-und-guido-unterwurzacher-auf-abwegen/attachment/guido-7/" rel="attachment wp-att-16284"><img class="alignleft size-full wp-image-16284" title="Guido 7" src="http://kletterszene.com/images/2011/09/Guido-7.jpg" alt="" width="200" height="134" /></a>fr&#252;hst&#252;cken und abmarsch. Mit den Stirnlampen wandern wir, ohne was zu reden zum Einstieg, die Sterne lachen herunter und sch&#246;nlangsam verwehen die mulmigen Gedanken im Kopf. Beim ersten Licht, um 05.30 Uhr, klettern wir los. Erst jetzt f&#252;hlt sich mein Kopf wieder frei an, alle st&#246;renden Gedanken werden am Einstieg gelassen, alles was z&#228;hlt ist der n&#228;chste Zug und der n&#228;chste&#8230;.</p>
<p>Es l&#228;uft super im &#220;berschlag klettern wir z&#252;gig voran. Die ersten 12 Seill&#228;ngen gehen gut von den H&#228;nden und die Kletterei ist der absolute Traum. Die erste 8er L&#228;nge verlangt erstmals gro&#223;e Aufmerksamkeit, aber wurde gleich sturzfrei &#252;berwunden. Wir klettern weiter und pl&#246;tzlich ist sie da, die schwerste L&#228;nge.</p>
<p>ur kurz mache ich Pause und steige gleich ein, es l&#228;uft perfekt und ich erwische die Bewegungsabl&#228;ufe optimal, auch Max steigt locker im Nachstieg durch, die Rucks&#228;cke werden ab nun nachgezogen. Als wir im &#8220;Fisch&#8221; ankommen und auf die Uhr schaunen ist es 12.00 Uhr Mittag. Wir essen und trinken was, denn der Rest wird hart.<a href="http://kletterszene.com/news/markus-bendler-und-guido-unterwurzacher-auf-abwegen/attachment/guido-8/" rel="attachment wp-att-16285"><img class="alignright size-full wp-image-16285" title="Guido 8" src="http://kletterszene.com/images/2011/09/Guido-8.jpg" alt="" width="134" height="200" /></a></p>
<p>Drei L&#228;ngen im glatten 8ten Grad eine 7- und eine 8- trennen uns noch vom gro&#223;en Band. Ich bin dran mit vorsteigen. Die ersten beiden 8er L&#228;ngen gelangen mir eigentlich, erstaunlicheerweise sehrgut, jedoch die letzte sollte ein z&#228;her Kampf werden. F&#252;nf Mal setzte ich die letzten glatten Meter zum Stand an, ehe ich durchzog. Das war knapp. Max kommt nach und nimmt gleich die 7- in Angriff. Ich steige nach und wundere mich nur, wie schwer eine 7- sein kann und &#252;berhaupt wundere ich mich wie man die ganze Tour &#8220;SOLO&#8221; klettern kann und welcher Teufel den Hansj&#246;rg da geritten hat. Echt abgefahren!!!</p>
<p>Die letzte 8- zum Band wurde nochmal zum absoluten Kampf. Kr&#228;mpfe begleiteten mich und ich wollte auf keinen Fall hier oben noch die &#8220;Onsight Begehung&#8221; verschenken. Unter Vibrationen meiner F&#252;&#223;e und unter lautem Gest&#246;hne, erreichte ich v&#246;llig &#8220;Fix und Foxi&#8221; das gro&#223;e Band.</p>
<p>Es ist 15.30. Ich kann es kaum glauben, eine herrliche Stimmung in den umliegenden W&#228;nden machte sich breit und ich konnte endlich loslassen. Keine Anspannung mehr, nichts, &#252;bergl&#252;cklich sitze ich am Band und sichere Max nach. Kurze Erleichterung, aber bald ist wieder Aufbruchstimmung. Die letzten 17 <a href="http://kletterszene.com/news/markus-bendler-und-guido-unterwurzacher-auf-abwegen/attachment/guido-9/" rel="attachment wp-att-16286"><img class="alignleft size-full wp-image-16286" title="Guido 9" src="http://kletterszene.com/images/2011/09/Guido-9.jpg" alt="" width="200" height="134" /></a>Seill&#228;ngen klettern sich schlie&#223;lich nicht von alleine. Wir kletterten beide am laufenden Seil, bis uns die schmerzenden F&#252;&#223;e zum standmachen zwangen, machten nur kurze Stops und weiter ging die lange Reise.</p>
<p>Als wir schlu&#223;endlich den langersehnten Gipfel erreichten, war es 19.00 Uhr. Das bisschen Wasser das wir noch hatten und der restliche Proviant wurde verzehrt, die Abendsonne genossen und bald schon machten wir uns an den langen Abstieg &#252;ber den Marmoladagletscher. Welch ein Gl&#252;ck, dass uns Andy Holzer und seine 2 Jungs noch unterkamen und uns im Auto mit in die n&#228;chste Bar nahmen&#8230; welch ein perfekter Tag!!!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Text, <a title="Guidos Blog" href="http://guido-rockside.blogspot.com/2011/08/schone-bunte-welt.html" target="_blank">Guido Unterwurzacher</a>, Kletterszene.com Quelle: <a title="Naturized.com" href="http://www.naturized.com/index.php/home.html" target="_blank">Naturaized</a>   Fotos: <a title="Guidos Blog" href="http://guido-rockside.blogspot.com/2011/08/schone-bunte-welt.html" target="_blank">Guido Unterwurzacher</a></p>
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		<title>Vier Wochen Rocklands und kein Ende in Sicht</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 21:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettergeschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Perschmann]]></category>
		<category><![CDATA[Rocklands]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit genau einem Monat sind Axel Perschmann und Katinka M&#252;hlschl&#228;gel nun in S&#252;dafrika, etwa drei Autostunden n&#246;rdlich von Kapstadt in&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit genau einem Monat sind Axel Perschmann und Katinka M&#252;hlschl&#228;gel nun in S&#252;dafrika, etwa drei Autostunden n&#246;rdlich von Kapstadt in den Rocklands (Cederberg Mountains) bei Clanwilliam. Genialer Sandstein und unendlich viele Bl&#246;cke in etwa 25 Bouldergebieten bieten gen&#252;gend Potential sich hier bis in alle Ewigkeit auszutoben. Da die beiden einiges in den letzten vier Wochen erlabt haben, liesen wir Axel mal einen kurzen Zwischenbricht schreiben. K&#246;nnt ja sein, dass die Rocklands doch nicht so gut sind, wie immer erz&#228;hlt wird.</p>
<blockquote><p><em>Bisher hatten wir beinahe nur dauerhaft blauen Himmel bei 15-27ºC und etwa einmal die Woche einen halben Tag mit Regen der uns zu unseren wohlverdienten Ruhetagen verhalf und die Temperaturen wieder ordentlich herrunterk&#252;hlte und f&#252;r gute Bedingungen</em><em> </em><em> sorgte.</em><em> Die ersten zwei Wochen gab es vorallem f&#252;r Katinka jede Menge neues zu sehen, ich selbst war ja bereits 2009 f&#252;r knapp</em><em> </em><em> drei Monate hier unten zum bouldern. So viele geniale Boulderlinien hier &#8230;</em></p>
<p><em>Wir mussten uns erst ein paar Tage an die hie&#223;ige Kletterrei gew&#246;hnen, danach konnte ich dann allm&#228;hlich den Fokus </em><em><a class="thickbox" href="http://kletterszene.com/wp-content/gallery/rocklands-axel-und-katinka/phoca_thumb_l_axelp_110730_5205.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="http://kletterszene.com/wp-content/gallery/rocklands-axel-und-katinka/thumbs/thumbs_phoca_thumb_l_axelp_110730_5205.jpg" alt="phoca_thumb_l_axelp_110730_5205" width="150" height="150" /></a></em><em>auf ein paar alte und einige neue Projekte legen. W&#228;hrend Katinka sich f&#252;r das &#8220;Teagardenroof&#8221;, fb7C entschied, welches sie am dritten Klettertag abhaken konnte wiederholte ich viele der Boulder die ich beim letzten mal bereits geklettert hatte, wie z.B. &#8220;Gliding through the Waves like Dolphins&#8221; (fb8A), &#8220;No late tenders&#8221; und &#8220;Solar Power&#8221; (beide fb7C+) und begann mir neue Projekte wie &#8220;Nutsa&#8221; (fb8A/+), &#8220;Witness the Sickness&#8221; (fb8A) und &#8220;Out of Balance&#8221; (fb8A) zu suchen.</em></p>
<p><em></em><em>&#8220;Witness the Sickness&#8221; konnte ich letzte Woche abhaken, &#8220;Nutsa&#8221; und &#8220;Out of Balance&#8221; werden hoffentlich &#252;bermorgen, nach ein paar Ruhetagen, dran glauben m&#252;ssen, was f&#252;r danach der Plan ist steht noch in den Sternen. ;-)</em></p>
<p><em><a class="thickbox" href="http://kletterszene.com/wp-content/gallery/rocklands-axel-und-katinka/phoca_thumb_l_axelp_110730_5225.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="http://kletterszene.com/wp-content/gallery/rocklands-axel-und-katinka/thumbs/thumbs_phoca_thumb_l_axelp_110730_5225.jpg" alt="phoca_thumb_l_axelp_110730_5225" width="150" height="150" /></a></em><em>Am 03. August kam uns Marko Blickhan aus Jena nachgeflogen, der bis Ende Juli in Thusis (15min von Magic Wood, Schweiz) ein viermonatiges Arztpraktikum gemacht hat. So hatten wir also gleich die Gelegenheit, vor dem landen seines Fliegers Pinguine in Simons Town, s&#252;dlich von Kapstadt zu bewundern.</em></p>
<p><em>Seither war der Marko schon fleissig und hat viele neue Boulder klettern k&#246;nnen, darunter das ber&#252;hmte &#8220;Rhino&#8221; (fb7B+) und mittlerweile sind sogar Tom, Vera, der Pf&#228;lzer und der K&#228;lble hier eingetroffen, wir sind also in lustiger Gesellschaft.</em></p>
<p><em>Letzte Woche hatten wir einen Tag mit richtig guten Bedingungen, blauer Himmel, kalte Nachregentemperaturen und ein ultrastarker Wind, optimal um in eines der w&#228;rmsten Gebiete hier zu fahren: Die Sassies</em></p>
<p><em>Dort gelang mir unerwarteter weise direkt zum aufw&#228;rmen der Classic &#8220;Pinotage&#8221; (fb7C+), ein altes Projekt vom letzten mal und kurz darauf versuchte ich mich zum ersten mal in &#8220;Shosholoza&#8221;, fb8A+. Bereits beim vierten Versuch bekam ich den ersten, mit abstand schwersten, der zwei Z&#252;gen hin und fiel vollkommen &#252;berrascht am deutlich leichteren zweiten Zug herrunter. Etwas Pause, noch ein Go und schwupps, wieder den ersten Zug hinbekommen, dieses mal ganz knapp den zweiten Zug versaut.</em></p>
<p><em>Nach weniger als 20 Minuten und 10 Versuche gelingt mir der Durchstieg meines ersten fb8A+ Boulders: &#8220;Shosholoza&#8221;, </em><em><a class="thickbox" href="http://kletterszene.com/wp-content/gallery/rocklands-axel-und-katinka/phoca_thumb_l_axelp_110725_5060.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="http://kletterszene.com/wp-content/gallery/rocklands-axel-und-katinka/thumbs/thumbs_phoca_thumb_l_axelp_110725_5060.jpg" alt="phoca_thumb_l_axelp_110725_5060" width="150" height="150" /></a></em><em>die King Line in den Sassies, eine der beeindruckensten Linien in den Rocklands! Jipiiee!</em></p>
<p><em>Den restlichen Tag klettere ich noch eine ganze Menge fb7A Boulder und den ultralangen &#8220;Un Petit dans Hueco&#8221; (fb7B+), bei dem Katinka zweimal ganz oben am Ausstieg herrunterfliegt, bevor ihr der Durchstieg ein paar Tage sp&#228;ter, trotz Griffausbruch und neuer Durchstiegscrux, gelingt.</em></p>
<p><em>Im moment sind wir in Kapstadt zwei Regentage totschlagen und etwas Sightseeing betreiben, heute Abend geht es allerdings wieder zur&#252;ck in die Rocklands, in der Hoffnung dass das Wetter morgen wieder gut genug ist.</em></p></blockquote>

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<p>Text: <a title="Axel`s Blog" href="http://axel.perschmann.info/" target="_blank">Axel Perschmann</a>, Kletterszene.com Fotos: <a title="Blog von Axel und Katinka" href="http://axel.perschmann.info/" target="_blank">Katinka M&#252;hlschlegel &amp; Axel Perschmann</a></p>
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		<title>Viele Bergsportler sind gut ausger&#252;stet,  aber schlecht vorbereitet [ DAV-Bergunfallstatistik]</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 09:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Bergunfallstatistik]]></category>
		<category><![CDATA[DAV]]></category>
		<category><![CDATA[Summit Club]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Haupttrends kennzeichnen die Bergunfallstatistik des DAV f&#252;r das Jahr 2010: Einerseits geht die Zahl der Bergunf&#228;lle nach langj&#228;hriger steigender&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="http://kletterszene.com/wp-content/gallery/artikel-2010/dav-logo.jpg" alt="dav-logo" width="250" height="120" />Zwei Haupttrends kennzeichnen die Bergunfallstatistik des DAV f&#252;r das Jahr 2010: Einerseits geht die Zahl der Bergunf&#228;lle nach langj&#228;hriger steigender Tendenz um zwei Prozent zur&#252;ck. Andererseits sind immer mehr Bergsportler zwar gut ausger&#252;stet, aber schlecht vorbereitet. Vielen mangelt es an Kondition, alpinem K&#246;nnen und der richtigen Selbsteinsch&#228;tzung.</p>
<p>Besonders erfreulich ist der sich seit vielen Jahren fortsetzende R&#252;ckgang an t&#246;dlichen Unf&#228;llen – bei generell sehr niedrigem Niveau: 2010 verungl&#252;ckten 40 DAV-Mitglieder in den Bergen t&#246;dlich, 2009 waren das noch 41. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der DAV-Mitglieder um 42.000 auf 893.000. Relativ zur Mitgliedersteigerung gesehen sinkt also die Zahl der Bergunfalltoten um 20 Prozent.</p>
<h3>R&#252;ckgang bei Hochtouren und Klettersteigen</h3>
<p>Das bemerkenswerteste Ergebnis der DAV-Unfallstatistik findet sich beim Hochtourengehen. Wurden im Jahr 2009 noch 65 Unf&#228;lle gemeldet, so waren das 2010 nur noch 35 – das bedeutet einen R&#252;ckgang um 46 Prozent. Ein Grund daf&#252;r d&#252;rfte allerdings weniger das Verhalten der Bergsportler, als vielmehr das Wetter sein: In den &#246;sterreichischen Alpen regnete es im letzten Sommer h&#228;ufig und in den Schweizer Bergen war es oftmals gewittrig; Hochtouren waren also nur selten m&#246;glich.</p>
<p>Mit 18 Prozent nicht ganz so deutlich ist der Unfall-R&#252;ckgang beim Klettersteiggehen von 28 auf 23 Meldungen. Bemerkenswert ist dieses Ergebnis dennoch, wenn man bedenkt, dass die Zahl der Klettersteigunf&#228;lle seit &#252;ber zehn Jahren stark ansteigt. F&#252;r beide Disziplinen gilt: Immer h&#228;ufiger tritt eine so genannte Blockierung als Unfallursache auf. Immer &#246;fter ist es also so, dass in Not geratene Bergsteiger ihre Tour nicht mehr aus eigener Kraft beenden k&#246;nnen – meist, weil sie &#252;berfordert sind.</p>
<h3>Wandern bleibt unfalltr&#228;chtig</h3>
<p>Wie bereits in den Vorjahren sind Wandern und Pistenskifahren mit jeweils zirka 30 Prozent Anteil die Disziplinen mit den meisten Not- und Unf&#228;llen. Mehr als die H&#228;lfte aller verungl&#252;ckten Wanderer (52 Prozent) stolpern, knicken um oder rutschen aus, 18 Prozent bekommen k&#246;rperliche Probleme, allen voran Herz- und Kreislaufprobleme, oder leiden an Ersch&#246;pfung. 24 Prozent aller Notlagen wurden durch Blockierung verursacht. Einmal mehr zeigt sich also, dass eine typische Ursachenkombination f&#252;r Notf&#228;lle in den Bergen auf dem Vormarsch ist – mangelhafte Kondition, mangelndes Wissen und Selbst&#252;bersch&#228;tzung. An der Ausr&#252;stung mangelt es hingegen nicht.</p>
<h3>Sicherheit und Ausbildung beim DAV</h3>
<p>Der DAV versucht diesem Trend gezielt entgegenzuwirken. So geht die Sicherheitsforschung des DAV den Unfallursachen nach, analysiert das Verhalten von Bergsportlern und f&#252;hrt regelm&#228;&#223;ig Materialtests durch. Die Ergebnisse der Sicherheitsforschung finden direkt Eingang in die DAV-Ausbildungskonzepte. Mehr als 7.500 ehrenamtliche Fach&#252;bungsleiter geben das entsprechende Wissen an die DAV-Mitglieder weiter. In den 353 DAV-Sektionen ist somit eine fundierte alpine Ausbildung und damit mehr Sicherheit beim Bergsport garantiert. Beim DAV Summit Club k&#246;nnen &#252;brigens auch Nicht-Mitglieder entsprechende Kurse und Touren unter www.dav-summit-club.de buchen.</p>
<h3>Datengrundlage der DAV-Bergunfallstatistik</h3>
<p>In der DAV-Bergunfallstatistik werden ausschlie&#223;lich die Unf&#228;lle von DAV-Mitgliedern erfasst – unabh&#228;ngig davon, wo diese Unf&#228;lle passieren. Die DAV-Unfallstatistik ist also keine l&#228;nderspezifische Statistik, sie spiegelt auch nicht das Unfallgeschehen in Deutschland oder in den bayerischen Bergen wieder. Eingang in die Statistik finden nur jene Unf&#228;lle, die die Mitglieder an die Versicherung des DAV (Alpiner Sicherheits Service – ASS) melden, um beispielsweise Bergungskosten erstattet zu bekommen.</p>
<p>Auf Grund ihres Umfanges und der bereits langj&#228;hrigen Erhebung liefert die DAV-Bergunfallstatistik eine sehr gute Grundlage, um Entwicklungen und Tendenzen f&#252;r den gesamten Bergsport abzulesen und die entsprechenden Konsequenzen daraus zu ziehen.</p>
<p>Text: <a title="Thomas Bucher f. DAV" href="http://www.alpenverein.de/">Thomas Bucher DAV</a>, Kletterszene.com</p>
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		<title>Magnesianebel und Plastikaufleger – oder Fels unter den Fingern</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 09:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gebiete]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Boulderappell]]></category>
		<category><![CDATA[Salon du Bloc Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[15 neue Boulderf&#252;hrer f&#252;r deutsche Gebiete in den letzten 5 Jahren, die stetig wachsende Zahl reiner Boulderhallen wie Ostbloc in&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>15 neue Boulderf&#252;hrer f&#252;r deutsche Gebiete in den letzten 5 Jahren, die stetig wachsende Zahl reiner Boulderhallen wie Ostbloc in Berlin, Salon du Bloc in Hamburg, die Boulderwelt in M&#252;nchen und Die Beste Boulderhalle Der Welt in Freising k&#246;nnen nicht irren – bouldern boomt.</p>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="http://kletterszene.com/wp-content/gallery/artikel-2010/dav-logo.jpg" alt="dav-logo" width="250" height="120" />Bouldern ist auch Natursport, als solcher nicht konfliktfrei, und erfreut sich wie jeder Sport an zumeist regional leicht abweichenden Regeln. DAV, Naturfreunde, IG Klettern und die Pf&#228;lzer Kletterer haben in Abstimmung mit einigen Aktiven aus der jeweils regionalen Boulderszene den <a title="dowanload -DAV Boulderappell" href="http://cms.alpenverein.de/download_file.php?id=7806&amp;showfile=1" target="_blank">Boulderappell </a>erarbeitet. Er ist eine Empfehlung und gibt Hinweise und Tipps zu umwelt- und naturvertr&#228;glichem Bouldern um ein langfristiges Neben- und Miteinander an den Bl&#246;cken zu erm&#246;glichen.</p>
<p>Denn wie ein Gro&#223;teil der Sportkletterer m&#246;chte auch der Boulderersein Sportlerdasein nicht ausschlie&#223;lich in der Halle fristen. „Drau&#223;en Bouldern“ ist kein rechtsfreier Raum. Bl&#246;cke stehen oft auf Privatgrund, sind teils bewachsen, denn auch im Wald f&#252;hlen sich an Bl&#246;cken teils gesch&#252;tzte Moose, Farne, Flechten und auch diverse &#220;berlebensk&#252;nstler aus dem Tierreich wohl. F&#252;r ein faires Miteinander am und auf dem Weg zum Fels ist es wichtig, mit Natur pfleglich umzugehen und das Einrichten neuer Bouldergebiete abzustimmen.</p>
<p>Der <a title="dowanload -DAV Boulderappell" href="http://cms.alpenverein.de/download_file.php?id=7806&amp;showfile=1" target="_blank">Boulderappell</a> ruft zur Umsicht und damit mehr Spa&#223; an kleinen Bl&#246;cken auf um &#8211; trotz Boulderboom &#8211; Konflikte untereinander und mit Beh&#246;rden zu vermeiden.</p>
<p>Text: <a title="DAV" href="http://www.alpenverein.de/template_loader.php?tplpage_id=10&amp;_article_id=3079&amp;PHPSESSID=0c8e48c180015f0cb6e481129800f426" target="_blank">DAV</a>, Kletterszene.com  Foto:<a title="DAV" href="http://www.alpenverein.de/template_loader.php?tplpage_id=10&amp;_article_id=3079&amp;PHPSESSID=0c8e48c180015f0cb6e481129800f426" target="_blank">DAV</a></p>
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		<title>Die Erstbegehung der Yu Burlakova Route am Shaan-Kai im Jahre 1966 [Video]</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 08:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gerhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettergeschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Erstbegehung]]></category>
		<category><![CDATA[Klettervideo]]></category>
		<category><![CDATA[Shaan-Kai]]></category>
		<category><![CDATA[Yu Burlakova Route]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider ist unser Russisch zu schlecht um mehr &#252;ber diese Video schreiben zu k&#246;nnen. Aber es geht um die Erstbegehung&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ist unser Russisch zu schlecht um mehr &#252;ber diese Video schreiben zu k&#246;nnen. Aber es geht um die Erstbegehung der Route Yu Burlakova  am Shaan-Kai anu 1966. Die beiden Kletterer m&#252;sten auf die Namen Ганчев-М.Резниченко h&#246;ren</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="520" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=26084102&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="520" height="350" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=26084102&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/26084102"></a>Video: <a href="http://vimeo.com/limewall">Evgeniy Ekimov</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Die metaphysischen Gesetze des Klettersports oder warum man nicht abhebt</title>
		<link>http://kletterszene.com/wissenswert/die-metaphysischen-gesetze-des-klettersports-oder-warum-man-nicht-abhebt/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 13:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt so Prinzipien im Leben, in der Philosophie, in der Naturwissenschaft und nat&#252;rlich im Kletterraum. Da ist das Prinzip vom Verbrauch der Energie... aber lest selbst]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt so Prinzipien im Leben, in der Philosophie, in der Naturwissenschaft und nat&#252;rlich im Kletterraum.</strong></p>
<p>Da ist das Prinzip vom Verbrauch der Energie. Das Prinzip ist nur einem Senior des Klettersports wirklich verst&#228;ndlich. Die Jugend lebt in der Welt der stetigen Zunahme der Kraft. Nur so ist es zu erkl&#228;ren, dass die Youngsters Stunden um Stunden am Campusboard abh&#228;ngen, zerren und zerren und tats&#228;chlich nicht wie beim Senior nach 3 Wochen Intensivkur auf dem Sofa, sondern am n&#228;chsten Tag wieder mit maximaler Performance einen oder viele Boulder gleich welcher Art nieder rei&#223;en.<br />
Der Senior hingegen schaut nur einmal in die verstaubte Ecke, in der gemeinhin das Campusboard sein einsames und verstecktes Dasein fristet. Nat&#252;rlich wurde es dorthin nicht wegen der beabsichtigten Vereinsamung dieses Trainingsger&#228;tes versteckt, sondern die Gestalter der Boulderh&#246;h(/l)le legten Wert darauf, dass die potentiellen Nutzer ihre nagggischen Oberk&#246;rper nicht zu sehr in der N&#228;he der komplexbeladenen soziokulturellen Boulderraumgemeinschaft zeigen k&#246;nnen. B&#246;se Zungen behaupten auch, dass die Macher und Gestalter der Boulderr&#228;ume meist selbst nicht in der Lage sind, am Campusboard zu performen und sie &#8212; sollten sie tats&#228;chlich mal in der von ihnen gestalteten R&#228;umlichkeiten auftauchen &#8212; nicht das Elend von 40er Oberarmen und herkulesken Oberk&#246;rpern sehen m&#246;chten, dass sie selber geschaffen haben.</p>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://kletterszene.com/wp-content/gallery/artikel-2011-q2/8a_killerplauze.jpg" alt="8a_killerplauze" />Wo waren wir? Ach ja, beim Senior, der einmal zum Campusboard blickt. Gut, also der Senior wirft da mal seinen Blick hin und vielleicht macht er auch noch in einem Anfall von Jugendlichkeit an den zweitgr&#246;&#223;ten Leisten einen Move, der von ziemlicher Dynamik gepr&#228;gt ist (erstes vorsichtiges Beschleunigen der Plauze durch einen eleganten H&#252;ftschwung und dann im Totpunkt der Plauzenaufw&#228;rtsbewegung explosionsartiges Hochschnellen des Armes). Das Resultat ist vernichtend: Mindestens ein Ellenbogengelenk entz&#252;ndet sich augenblicklich, die seit Jahren chronisch entz&#252;ndeten Ringfingergelenke erreichen Unterarmdicke und der Senior wei&#223;, dass er auch ohne diesen schmerzhaften Ereignisse wieder eine ganze Schaufel Kraft sinnlos verschwendet hat. Die notwendigerweise anstehenden 5 bis 7 Ruhetage wird er sich daher mit anderen, kletterfremden Dingen besch&#228;ftigen m&#252;ssen (es steht zu vermuten, dass die ber&#252;hmtesten englischen Rosenz&#252;chter Kletterer im Seniorenalter waren und sind).</p>
<p>Es ist einfach so und die Jugend wird es erst lernen m&#252;ssen: Das Prinzip vom Verbrauch der Energie sagt nichts anderes, als das jeder Mensch –es steht zu vermuten auch jeder Kletterer- sein Leben mit einem riesengro&#223;en Sack voll Kraft beginnt. Nur so ist es zu erkl&#228;ren, dass Dreij&#228;hrige Fb 8b+ bouldern und 9a-Touren direkt aus dem MaxiCosi heraus onsight nieder gerungen werden. Was die Kinder und sp&#228;ter die Youngsters aber nicht wissen; jeder Zug, jeder Dynamo, einfach jede Kraftanstrengung ist ein Griff mit der mehr oder weniger gro&#223;en Schaufel in den Sack mit der Kraft. Und wer zu oft in den Beutel greift und an dem s&#252;ndigen Apfel der Kraft nascht, dessen Beutel wird ach so geschwind leer.</p>
<p>Der Senior ist schlauer. Er kennt dieses Prinzip, er kennt den Beutel und spart seine Restbeutelkraft f&#252;r das gro&#223;e Projekt, das er „bald“ nieder ringen wird. Daher sitzt der Senior in sich ruhend vergn&#252;gt auf dem Sofa in der Boulderh&#246;hle und sieht zu, wie die Youngsters Schaufel um Schaufel aus dem Beutel der Kraft entnehmen und der Beutel leerer und leerer wird. Der Senior erkennt, wie der Beutel leerer und leerer wird, die H&#252;lle nach jeder Trainingseinheit einen Hauch weicher wird und sich nach Wochen wieder eine neue Falte im Beutel findet. Die Youngsters sehen dies nicht.</p>
<p>Es wird der Tag kommen, an dem der 75-J&#228;hrige Kletteranf&#228;nger im Rahmen eines DAV-Klettergrundkurses erstmals seinen randvollen Beutel aufmacht und mit der Schaufel einen satten Hub in die jungfr&#228;uliche Masse der Kraft macht. Aber Hallo!</p>
<p><strong>Kommt man eigentlich mit dem Rollator zum Einstieg von Jumbo Love?</strong></p>
<p>Aber es gibt noch die ganz geheimnisvollen Gesetze der metaphysischen Naturwissenschaften, die ungeschriebenen und noch nicht bewiesenen Gesetze, die an den Kletterw&#228;nden und Bouldern dieser Welt zu vermuten sind.</p>
<p>Exemplarisch w&#228;ren hier „Ying und Yang“ und das von Cicero verwendete Alter Ego (lat. anderes Ich) zu nennen.</p>
<p><em>(Aus Wikipedia:) Ying und Yang als Prinzipien der Wandlung und der Korrelation. Ying und Yang bezeichnen Gegens&#228;tze in ihrer wechselseitigen Bezogenheit. Daher k&#246;nnen sie zur Erkl&#228;rung von Wandlungsvorg&#228;ngen und Prozessen und zur Darstellung der gegenseitigen Begrenzung und Wiederkehr von Dingen benutzt werden.</em></p>
<p>Kennt ihr das? Da hat man sich tagelang vorbereitet; das Geschirr nur mit Gummihandschuhen abgesp&#252;lt, damit die Haut nicht leidet; die 2. H&#228;lfte des Schokoladentafel unter Aufbringung eines fast &#252;bermenschlichen Willens wieder in den Schrank geschleudert; die leckere Leberk&#228;ssemmel beim zweiten Fr&#252;hst&#252;ck durch eine Fenchelstange ersetzt und Tonnen von Kaffee in sich reingesch&#252;ttet, weil der ja entw&#228;ssert. Der K&#246;rper hat sein (fast) optimales Gewicht zur Herstellung des Kr&#228;ftegleichgewichtes zwischen Unteramstrom und Anpressdruck erreicht, die Haut ist fit und die Verh&#228;ltnisse sind optimal. Und dann greift man an den ersten kleineren Griff, setzte den sorgf&#228;ltig geputzten Kletterschluffen auf den Tritt, spannt den K&#246;rper zur einzigartigen Feder der Kraft, l&#246;st die zweite Hand vom Startgriff und plumpst wie ein Sack weicher, ledriger Winterkartoffeln auf das Crashpad. Es gibt so Tage, an denen das erreichte Vorbereitungsoptimum einfach nicht an die Wand will. Ich halte wenig davon, dass hier die Stadtwerke wieder die Schuldigen sind, weil der B&#252;rgermeister die Schwerkraft mal wieder auf 14,81 hochgedreht hat. Es gibt da andere, noch geheime Gr&#252;nde, die im Ying und Yang, im Gesetz des Wechselspiels zwischen dem Guten und dem B&#246;sen liegen.</p>
<p><strong>Aber was ist hier das Gute und was ist das B&#246;se?</strong></p>
<p>Ein Versuch der Erkl&#228;rung kann im Gesetz von Ego und Alter Ego, den zwei miteinander in Widerspruch stehende Seiten einer gespaltenen Pers&#246;nlichkeit liegen. So wie Ying und Yang miteinander im dynamischen Gleichgewicht stehen sollen, so stehen Ego und Alter Ego im Zusammenhang. Stellen wir uns also zur Erkl&#228;rung wer der Gute und wer der B&#246;se ist, <strong>die Frage wer Ego und wer Alter Ego ist</strong>.</p>
<p><a class="thickbox" href="http://kletterszene.com/wp-content/gallery/artikel-2011-q2/sharmaondragrahamalterego.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://kletterszene.com/wp-content/gallery/artikel-2011-q2/thumbs/thumbs_sharmaondragrahamalterego.jpg" alt="sharmaondragrahamalterego" /></a>F&#252;r meine Person vermute ich, dass ich es wei&#223;. Immer wieder lese ich von so einer komischen Gestalt mit Hakennase und lockigem Haar, der schier unglaublich den Gesetzen der Schwerkraft (und damit den Regelungen des B&#252;rgermeisters am Schwerkraftregler trotzend) an den Felsen emporschwebt. Gut, man mang unterstellen, dass diese Gestalt die thermischen Aufwinde an den Felsen nutzt und ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht ab und an bei den einschl&#228;gigen Belebtbildern, die man im Zwischennetz sichten kann, eine ganze Staffel von Benzinkochern wild fauchend am Einstieg sehen konnte. Aber egal, der Bub kommt seine Dinger hoch. Und genau da sehe ich einen Zusammenhang mit meinereinerselbst: Kaum wird &#252;ber ein weiteres Emporschweben des Herren an den Felsen dieser Welt berichtet, mache ich nach hochambitioniertem Antritt nach 44 Ruhetagen am Projekt meiner Wahl einen auf ledrigen Winterkartoffelsack und Einschlag in den Niederungen des Crashpads. Die zeitliche N&#228;he zwischen den Ver&#246;ffentlichungen einer 11 d+, die der Hakenn&#228;sige thermisch nieder gerungnen hat und meinen Einschl&#228;gen auf dem Crashpad sind signifikant. Es ist der Ondra, der zum Ausgleich seines Schwebens bei mir am Chalkbagg&#252;rtel h&#228;ngt und meine Ambitionen vernichtet. Mein <strong>Alter Ondra</strong>…</p>
<p>Wenn ihr also k&#252;nftig nicht ganz das nieder rei&#223;en k&#246;nnt, was ihr so geplant habt, schaut mal schnell &#252;ber eure Schulter, ob nicht euer Yang, also euer Alter Ego mit der h&#228;sslich grinsenden Fratze eines Sharmaondragraham eurem flackerndem Blick enteilt.</p>
<p><em>Vielen Dank auch an die Kolleginnen und Kollegen der „Senioren gegen die Schwerkraft“, die durch ihre hochgeistigen Beitr&#228;ge w&#228;hrend der Gruppenstunden in der besten Boulderhalle der Welt )“bBhdW“ zu diesen hochwissenschaftlichen Erkenntnissen ihren Anteil zugetragen haben.</em></p>
<p>Text: Olli Fell / Fotos: Do Oarnie, do Olli und do Michi<em><br />
</em></p>
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